Flussseeschwalben balzen an der Rott

Flussseeschwalben Bad Birnbach
Flussseeschwalben an der Rott

Yuchhuu, sie sind wieder da, die Flussseeschwalben!

Common terns at our river // Un couple de sternes pierregarin.

Wie treue Verwandte, die einen jedes Jahr um dieselbe Jahreszeit besuchen, saßen sie da und zeigten sich von ihrer schönsten Seite. Das Männchen bringt seiner Geliebten kleine Fische als Brautgeschenk. Der Bestand der Art ist in Bayern leider gefährdet.

Der leuchtend orangerote Schnabel trägt eine schwarze Spitze, sie haben eine schwarze Kopfkappe und einen langen gegabelten Schwanz. Nicht zu verwechseln mit der sehr häufigen Lachmöwe, die zurzeit auch an der Rott brütet.

Die Flussseeschwalbe gilt in Deutschland als sehr gefährdet, der Bestand der Art ist in Bayern gefährdet. Würde der LBV nicht hier und dort Flussseeschwalben-„Flöße“ aufstellen,  gäbe es bestimmt noch weniger dieser eleganten Vögel in unserer Region. Ursache der Bestandsgefährdung sind vor allem fehlende Kiesbänke, denn auf solchen brüten sie. Zudem sind die Standorte auf Kiesbänken starkem Freizeitdruck ausgesetzt.

Letztes Jahr waren sie auch zur Stelle: https://nadiapittura.com/2021/04/22/17375/

Im Video ist auch der Flussuferläufer und Schmetterlinge zu sehen. Es wird nun wirklich Frühling!

Und hier noch ein schönes Tagpfauenauge

Wunder der Natur

Wertvolle Begegnung

Le plus grand miracle: la nature

Das größte und schönste Wunder: die Natur. Eigentlich leben wir im Garten Eden und bemerken es nicht, weil wir damit beschäftigt sind, die Natur zu „ordnen“ und uns gegenseitig zu bekriegen.

Der Frühling ist da
Kiebitze brüten noch bei uns. Trotz allem. Ich bin ihnen dankbar.
Ein Goldtropfen am Wegesrand: Die Goldammer

Fasane unterwegs – Ein kleines Trio

Fasan in Rottal-Inn
Ganz schön prächtig ist er, dieser schillernde Fasan!

Un faisan mȃle avec ses deux femelles. Elles sont plutôt rares à observer, c´est pourquoi je suis d´autant plus heureuse de les avoir vues.// A pheasant with two hens.

Endlich habe ich mal einen Fasan mit seinen liebsten Damen erwischt! War das schön!!! Hennen sind deutlich kleiner als die Hähne und durch ihr schlichtes, bräunlich- graues Federkleid besser gegenüber Feinden getarnt. Unten im Film sind sie (zusammen mit dem Weißstorch) auch zu sehen.

Der Fasanen-Bestand erfährt seit Jahren einen starken Rückgang. Fasane gelten nun als besonders geschützte Art.

Die Fasanenhennen sind besser getarnt und seltener zu sehen

Wildheit

Magie de la nature

Roe deer with lapwing // Chevreuils avec vanneau huppé

Wildheit

Gestern sah ich Rehe, die friedlich neben Kiebitzen grasten. Ein Bild, das anmutet wie ein Traum, beinahe magisch. Ein Bild des Trostes in traurigen Zeiten.

Was bedeutet das eigentlich, Wildheit, habe ich mich gefragt. „Wildheit, die Wilden, die Primitiven“, geht mir durch den Sinn. Wildheit ist etwas, das dem Menschen Angst zu machen scheint, eine wilde Welt ohne Sicherheit, den Raubtieren ausgeliefert, ohne Ordnung, ohne Ordnungsmächte. Als Schutz bloß irgendwelche Amulette gegen furchtbare Gefahren…

Wahrscheinlich stecken in uns Menschen die Ängste vor den Gefahren, denen wir auch tatsächlich in unserer Vorgeschichte ausgesetzt waren, noch tief: Feuerbrunst, angreifende Bärinnen, tödliche Krankheiten. Und so kam es wohl, dass wir ordnend eingreifen wollten. Eigentlich ganz verständlich. Es wurde also gerodet, wilde Tiere wurden gezähmt und eingesperrt. Irgendwie sperrten wir dabei auch unsere eigene Wildheit ein. Heute noch zerstören wir Hecken und die letzten Feldsäume, tragen Masken gegen Krankheiten und pflanzen Narzissen und Stiefmütterchen. Noch nie habe ich erlebt, dass so viele Bäume gefällt und Hecken herausgefräst wurden wie gerade jetzt, wo alle den Wald retten wollen.

Ich glaube, alles hat zwei Seiten. Auch die Wildheit. Sie hat eine gefährliche Seite, die wir anscheinend nie zähmen, nur unterdrücken konnten und die sich schrecklicherweise in jedem Krieg dieses Erdballs zeigt. Aber sie hat auch eine poetische Seite. Wenn wir dem Drang nachgeben, alles um uns herum nüchtern zu ordnen und zu desinfizieren, können wir auch keine Wildtiere mehr sehen. Die zeigen uns aber in märchenhaften Bildern, wie beruhigend und traumhaft schön Wildheit sein kann.

Reh mit Kiebitz
Ein Rehbock wittert aufmerksam

Erste Radltour des Jahres im Rottal

Eilig hoppelt Meister Lampe über die Wiese

Die Sonne hat so geschienen, dass wir uns zum ersten Mal auf die Radl geschwungen haben. Diese erste Tour durch das Rottal ging nach Triftern und etwas darüber hinaus. Wir haben viel gesehen, darunter Feldhasen, die ersten Schmetterlinge und Kiebitze. Ein kleines Video zeigt uns auf den Wegen durch die Natur.

EN: First cycling tour of the year in the beautiful nature of Lower Bavaria

FR: Premier tour en vélo dans nos environs en Bavière. Nous avons vu des papillons, des lièvres et des vanneaux huppés. Une courte vidéo en-bas vous invite à nous rejoindre virtuellement.

Ein Pfauenauge auf weißen Blüten, das sieht immer zauberhaft aus…
Ein Kiebitz auf der Wiese. Hoffentlich haben sie in diesem Jahr mehr Bruterfolg.
Wir beide mit dem Radl unterwegs
Radltour durch das Rottal