Ein glücklicher Tag in der Natur

Eine kleine Pause

Wieder einmal sind wir mit unserer Freundin Birgit im Sumava Nationalpark (Böhmerwald auf der tschechischen Seite) im Grenzgebiet gewandert.

Das Licht war romantisch, die Landschaften wie immer wunderschön. Ein Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra) empfing uns mit seinem Gesang.

Ein Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra) singt für uns

In der Gegend von Fürstenhut werden gerade an den Waldrändern einige Bäume gefällt. Früher hätte man sich in einem Nationalpark darüber gewundert. Heute weiß man, dass lichte Wälder und wilde, offene Wiesen mit wenigen Bäumen und Büschen mehr Artenvielfalt erlauben. Am Wegesrand wird darauf hingewiesen, dass die Maßnahmen geschehen, um dem Birkhuhn, dem Wachtelkönig und vielen wilden Sumpf- und Moor-Pflanzen einen besseren Lebensraum zu gewähren.

Die Landschaften werden offen gehalten, damit beispielsweise Birkhuhn und Moorpflanzen Lebensraum haben

Wir waren auch in Bucina an der alten Grenzanlage, dem Symbol des kalten Krieges. Das Dorf Bucina (deutsch Buchwald) wurde 1956 als Teil des militärischen Sperrgebietes abgerissen. Bis vor kurzen ging man an dem Mahnmal vorbei und dachte: „Gott sei Dank ist das vorüber“. Inzwischen erinnert die Situation eher an die neuen Kriege, die überall auf der Welt das gleiche, hässliche Gesicht haben.

Grenzanlage vom Kalten Krieg – Mahnmal in Bucina an der deutsch-tschechischen Grenze

Wie immer tröstet die Schönheit dieser wundervollen Naturlandschaften…

Unterwegs im Nationalpark Sumava an der deutsch-tschechischen Grenze

Rottaler Herbstwald

Im Wald: vermutlich die Kieferknochen eines Fuchses

Herbstwald – schon wieder! Ich finde es so spannend, leise durch den Wald zu gehen, nach Schwammerl zu schauen, die vielen Moosarten zu betrachten und …manchmal geht es richtig „wild“ zu, das ist besonders schön: Letzens haben wir die Kieferknochen eines jungen Fuchses gefunden. Heute habe ich den Schädel dazu gesehen. Und ein Admiral flatterte uns auch im Oktoberlicht entgegen.

Das Licht war heute wieder besonders schön.

Oktoberlicht im Wald

Zum Fuchsschädel fiel Berndt ein nachdenkliches Gedicht ein.

Gedicht von Berndt Baumgart

Feuchter Herbstwald

Ein wunderschönes Oktober-Licht

Nach den letzten trockenen Jahren, ist es gerade eine Wonne, durch die feuchten Wälder zu gehen und nach Schwammerl zu schauen. Nicht nur nach Pilzen übrigens, es gibt so viel zu entdecken. Zum Beispiel diese schwarze Nacktschnecke mit dem weißen Strich. Ein Schwarzer Schnegel (Limax cinereoniger) oder eine Schwarze Wegschnecke (Arion ater)? Keine Ahnung, jedenfalls hübsch.

Schwarze Schnecke
Moos und Schwammerl
Im Wald ist es immer schön – insbesondere wenn er licht ist und darin viele, viele Rehe leben

Goldenes Herbstlicht

Noch sind Schmetterlinge unterwegs

Was für ein schönes Licht heute!

Auch im Wald schien das Licht besonders schön zu sein
Die Pfarrkirche von Bad Birnbach – mal anders…
In diesem Herbst gibt es viele Pilze – Der Waldboden ist feucht.

Naturbeobachtung macht glücklich!

Wir zwei unterwegs

Naturbeobachtung macht glücklich. Heute haben wir mal in den Rottauen ein „Fotoshooting“ gemacht. Ganz ohne Fotografen, einfach nur mit dem Stativ. Das macht Spaß!

FR// L´observation de la nature nous rend heureux.

Vogelbeobachtung macht auch großen Spaß!
Vogelbeobachtung Ehepaar Senioren