Ein uralter Hof

Der Leithenbauernhof in Bad Birnbach

Seit ca. einem Jahr engagieren Berndt und ich uns im Heimatkundekreis von Bad Birnbach und dürfen die historische Ausstellung „1200 Jahre Bad Birnbach“ gelegentlich betreuen. Das ist spannend, weil man dabei so viel über die Gegend erfährt!

Außerdem haben wir nun die Ehre, über den Leithenbauernhof für das nächste Heimatheft zu berichten. Was der Leithenbauernhof ist? Nun, ein ehemalig sehr großer Hof, den es vermutlich schon seit dem 12. Jahrhundert gibt. Viel haben wir in Archiven recherchiert, aber auch Interviews geführt. Was dabei herausgekommen ist? Nun… dass einiges im Dunkeln liegt, aber dass dort eben immer noch das wunderschöne Wohnhaus eines ehemaligen Vierseithofes steht.

Wir recherchieren und schreiben. Im Heimatheft 29 werdet Ihr alles erfahren, was wir ermittelt haben. Denn es geht nicht nur um Ritter und Bauern, sondern auch um Elefanten und dressierte Schweine. Bleibt gespannt!

Hier mehr über das Heimatmuseum: https://nadiapittura.com/2018/12/31/silvester-im-heimatmuseum/

Leithenbauernhof in Bad Birnbach
Der Leithenbauernhof in Bad Birnbach

Landschaften und Natur in Rottal-Inn

Ausstellung von Nadia Baumgart in Bad Birnbach - Aquarelle und Naturfotografie
PNP-Beitrag über die Vernissage der Ausstellung „Landschaften und Natur in Rottal-Inn“ im Artrium in Bad Birnbach – April 2019

In English below

Die Vernissage meiner Ausstellung in Bad Birnbach zum Thema „Landschaften und Natur in Rottal-Inn“ war ein voller Erfolg!!!

Hier einige Eindrücke und die Rede, die mein Mann Berndt Baumgart gehalten hat:

Ziel der Ausstellung ist es, Aquarelle und Fotos zum Thema „Landschaften und Natur in Rottal-Inn“ zu zeigen, um die Schönheit und Besonderheit der Landschaft, der Pflanzen- und der Tierwelt zur Geltung zu bringen.

Diese Ausstellung soll eine LIEBESERKLÄRUNG AN DIE REGION sein

2016 sind Nadia und ich hierher gezogen. Hier haben wir – wie viele andere auch –  nach der Großstadt Ruhe gefunden. Wir freuen uns über jede neue Entdeckung von Rottaler Landschaften, Vierseithöfen, Pflanzen, Tieren und die Begegnung mit den Menschen, die hier leben oder die Gegend besuchen.

Nadia hatte bereits 2017 unter dem Motto – 1 Jahr Bad Birnbach -¬ im Artrium ausgestellt.  Was gibt es nun Neues?

Es wird langsam, aber sicher Heimat – wir fühlen uns willkommen – Wir entdecken hier die Natur, aber auch die Geschichte und Kultur der Gegend.

Malerei:

Nadia hat Kunst in Frankreich und Philosophie in Italien, in der Toskana, studiert. Malerei ist ihre Leidenschaft. Der Landschaftsmalerei widmet sie sich mit Begeisterung, seitdem wir hier sind. Und doch hat sich seit 2016 etwas verändert: Immer mehr legt sie Wert auf Struktur in ihren Bildern und stellt die geometrischen Strukturen und wellenartigen Formen der Rottaler Felder und Landschaften in den Vordergrund. Das können Sie auf den Bildern sehen (die „Niederbayerische Toskana“ lässt grüßen). In einem früheren Zeitungsartikel (in der PNP) wurde Nadia als „Weltenbummlerin“ bezeichnet. DAS IST SIE NIE GEWESEN! Wo immer sie war, hat sie gekämpft. Und nicht „gebummelt“. Und jetzt kämpft sie, kämpfen wir, für den Erhalt des Restes der Natur, den wir noch haben!

Neu: jetzt auch Fotos:

Die Künstlerin hat sich entschieden, diesmal auch Fotos auszustellen. Das liegt  an  der Resonanz, die sie erhalten hat: Dutzende von Fotos von Nadia wurden inzwischen von der PNP in der Rubrik „Leserfotos“ veröffentlicht, und viele Menschen sprechen uns darauf an.

Auch die Schwarzstorchfotos wurden in der Presse veröffentlicht und ein Foto (einer schwimmenden Ringelnatter) wurde ausgewählt für den Kalender des Landschaftspflegeverbandes. Der LBV Bayern hat mehrmals seine Fotos (z.B. das hier ausgestellte von den Schwalben) ausgewählt und online veröffentlicht als Foto der Woche oder des Monats.

Bei den Fotos geht es NICHT um technische Perfektion; es sind Schnappschüsse mit einfacher Bridgekamera, die jedoch die Emotionen besonderer Momente vermitteln. Der Nachtreiher ist z.B. unscharf, weil er erst abends fischen geht und die Schwarzstörche sind auch nicht gestochen scharf, weil stark gezoomt wurde: man darf sie nicht stören.

Die Inspiration für Bilder und Fotos kommt vom Wandern

Seit der letzten Ausstellung haben wir als Paar die Gegend erwandert: Zu zweit und bei Hunderten von Wanderungen mit Sepp Kagerer, Klaus Hohn, Joseph Frömter: denn viele geheime Ecken lernt man nur kennen, wenn man sie erwandert. Hinzu kamen etliche Radltouren und Ausflüge.

Unsere REGION erleben wir als SCHöN UND SCHüTZENSWERT

2018 haben wir gleich 2 extrem seltene Arten beobachten und fotografieren können, nämlich, wie bereits gesagt, den Schwarzstorch und den Nachtreiher!

Aber diese Arten sind bedroht. Auch in unserem rottaler Paradies  sterben Pflanzen und Tiere aus. Viele Schmetterling-Arten sind  in unserer Gegend einfach ausgestorben. Darüber gibt es eine traurige Studie vom Experten Walter Sage.

Als wir die Schwarzstörche gesehen und fotografiert haben, sind Dutzende von Autos vorbei gerauscht, ohne dass die Fahrer  etwas von diesem Wunder wahrgenommen hätten.

Aber um diese schützen zu können, ist es wichtig, die heimische Natur kennenzulernen. Denn nur was man kennt, kann man lieben und schützen.

Deswegen ist es für Nadia das schönste Kompliment, wenn jemand sagt: Deine Bilder und Fotos haben mir geholfen, besser hinzuschauen. Sie haben mir die Augen geöffnet.

Wir hoffen, dass die Gemeinden in unserem Landkreis verstehen, welches Kapital und Potenzial sie haben, nicht nur wirtschaftlich und touristisch, sondern dass sie Konzepte entwickeln und partnerschaftlich zusammenarbeiten, um auch die Natur zu erhalten. Eines hängt mit dem anderen zusammen!

Sehr positiv erscheinen uns das geplante Streuobstwiesen-Projekt sowie die Teilnahme von heimischen Landwirten und Produzenten am Projekt Direktvermarktung. So kann gewachsene Kulturlandschaft erhalten werden.

Die Bevölkerung und Kurgäste haben längst verstanden, dass sich in Sachen Arten- und Naturschutz in Bayern etwas ändern muss. Einheimische, Zugereiste und Kurgäste sind meist begeistert, wenn sie blühende Margaritenwiesen und Wildblumen sehen. (Natürlich ohne sogenannte „Düngung“ mit Gülle). Blühende Wiesen größeren Ausmaßes, nicht nur „Blühstreifen“! Diese steigern die Erlebnisqualität eines Parks ganz ohne Zweifel, und mit einem Infoschild kann man einiges tun.

Wir wünschen uns nicht nur ein ländliches Bad, sondern ein blühendes ländliches Bad. Unter dem Motto: Das ländliche Bad blüht! Das wäre auch eine tolle Werbung für Bad Birnbach!

NADIA:

Ich möchte auch noch ganz kurz etwas sagen.  –

1.         Ich danke meinem Mann für die tolle Laudatio!

2.         Ich möchte klarstellen, warum ich hier wieder ausstelle: Ich will zeigen, was es hier noch gibt, weil ich immer öfter resignierte Sprüche höre: „Man kann die Natur nicht retten, die ist eh kaputt. China, Trump entscheiden die Zukunft“. Da dachte ich, ich muss was tun. Denn ob Kiebitze hier erfolgreich brüten, das entscheiden wir, nicht Trump

3.         Ich freue mich, dass so viele Naturfreunde gekommen sind. Das gibt mir Hoffnung. Ich hoffe nämlich, dass wir zusammen ein starkes Netzwerk für die Natur in unserer Gegend bilden. Dies ist nun auch meine Heimat und was man liebt, darum sorgt man sich.

Ich hoffe auf einen blühenden Landkreis und dass wir alle gemeinsam für die Natur streiten; denn nur gemeinsam können wir es schaffen!

Und jetzt noch die positivste Nachricht: Die bayerische Staatsregierung will den Text unseres Volksbegehrens übernehmen! Der heutige Freitag ist somit auch ein Friday for future!

For my English-speaking friends:

Opening of the exhibition « Landscapes and nature in the valley of the Rott in Lower Bavaria » at the cultural centre of Bad Birnbach – Watercolours and photographs

This is the summary of the laudation. The speech was held by Berndt

The scope of the exhibition is to show the beauty and particularities of the local landscapes, flora and fauna. This exhibition is a declaration of love to our region.

We moved to Lower Bavaria in 2016 and found peace and tranquillity in our rural region after surviving in big cities. We are happy to be able to discover every day new landscapes, historical farms, plants, animals and we enjoy meeting people of the region as well as tourists.

The watercolours underline the geometric structure of landscapes and the wavelike fields. The photographs document the wildlife and especially birds that are rare in our surroundings as the Black Stork and the night heron. Unfortunately many species are threatened with extinction. We hope that the nature will be preserved. We can do a lot to preserve our environment but we all have to pull together to achieve the goal.

Frühling im Rottal

Rottaler Landschaften
Vierseithof in Niederbayern
Vierseithof in Niederbayern

Our first bike ride in this year.

Unsere erste Radtour in diesem Jahr. Von Birnbach sind wir gestern nach Langeneck geradelt. Welch ein Traum!

Auf der Tour begegneten wir Rehen, Feldhasen und Kaninchen. Ein Graureiher mit Honigblick und ein stolzer Hahn ließen sich gerne ablichten. Wunderschöne, riesige Vierseithöfe lagen auf dem Weg. Als musikalischen Hintergrund gab es den fröhlich-beschwingten Gesang von unermüdlichen Feldlerchen und das durchdringende Pfeifen der Kiebitze. Aus allen Büschen und Bäumen trällerte, zwitscherte und sang die Vogelwelt.

Hoffentlich bleiben uns diese Wunder auch in Zukunft erhalten!

Wir und das Rottal!

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Besser lesbar hier:  Wir und das Rottal

Wir freuen uns, dass in der lokalen Zeitung PNP ein Artikel über unsere Liebe zum Rottal erschien, der unsere Aktivitäten in der neuen Heimat sehr gut beschreibt. Das Interview mit Journalist Christian Döbber hat richtig Spaß gemacht!

We are happy that a news article in the local press reported about our life in our new homeland in Bavaria, our love for the country side and my passion for photography. The interview with journalist Christian Döbber was really good fun!

Nous sommes heureux que le journal local PNP ait publié un article sur notre amour pour notre nouvelle région en Bavière et ma passion pour la photographie. L´entretien avec le journaliste Christian Döbber a été un vrai plaisir !

Deutsch:

Ich sehe was, was du nicht siehst

Nadia Baumgart könnte jetzt genauso gut in Paris wohnen und nachts den glitzernden Eiffelturm fotografieren. Oder in New York und sich dort durch die endlos langen Häuserschluchten knipsen.

Die 57Jährige – geboren in den USA als Tochter eines Ägypters und einer Deutschen–hat die Welt gesehen, in Frankreich Kunst und in der Toskana Philosophie studiert, jahrelang in Italien gelebt und gearbeitet. Sie, die redegewandte Kosmopolitin, und ihr Mann Berndt, der pensionierte Kriminalbeamte, hatten viele Optionen, um sich irgendwo auf der Welt zur Ruhe zu setzen.

Und nun? Da steht Nadia Baumgart auf diesem einsamen grünen Hügel irgendwo hinter Asenham und frohlockt angesichts ihrer Entdeckung: „Das ist ein Alpen-Pestwurz – sehr selten im Rottal“, sagt Baumgart und rückt dem unscheinbaren Kraut mit dem Zoom ihrer Sony-Kamera ziemlich auf die Pelle. Das Gewächs ist mit schuld daran, dass Nadia Baumgart und ihr Mann vor eineinhalb Jahren ins Rottal gezogen sind.

Aber nicht nur. „Die ganze Landschaft mit den sanften Hügeln, die Natur und vor allem die Tiere faszinieren mich“, sagt die Wahl-Bad Birnbacherin. In Wiesbaden, wo sie zuvor gelebt hatten, fühlten sich die Baumgarts „wie eingekerkert“. Sie wollten raus aufs Land, in die Natur, in die Ruhe – auch zum Fotografieren natürlich. „Wir haben im Internet gesucht und Bad Birnbach hat alle unsere Kriterien erfüllt.“ Das Rottal ist für die Baumgarts nicht tiefste Provinz. „Es ist eine fotografische Oase, wir lieben es“. Jede Woche ist das Ehepaar auf Achse. Anschluss gefunden haben sie bei den Wanderfreunden.

Als Wahl-Rottaler haben Nadia und Berndt Baumgart aus Bad Birnbach einen ganz eigenen Blick auf die Schönheiten der Region sie sind bei Umzügen und Festen im Kurort mit dabei und gehen zwei bis drei Mal pro Woche auf Motiv-Jagd.
Dann stehen die beiden auf Wiesen, auf Hügeln, an See-oder Flussufern.

Bernd kuckt durch sein Spektiv und hält Ausschau nach allem, was summt, brummt, kriecht oder fliegt. Hat er einen der Rottaler Exoten entdeckt, visiert Nadia ihn an und drückt ab. Daheim wird anschließend in Büchern oder im Internet bestimmt, welcher Vogel, welche Schnecke, welche Schlange vor der Linse war. So läuft sie ab, die Tiersafari im Rottal.

Aber da ist noch mehr im dicken Foto-Fundus der Baumgarts. Das Ehepaar drückt auch bei scheinbar alltäglichen Szenen auf den Auslöser. Ein knorriger Baum, ein geackertes Feld, ein Blick über die niederbayerischen Hügel, Hochspannungsleitungen inklusive. „Die klammert man ja oft aus“, sagt Nadia Baumgart. Sie tut das nicht. „Das weiße Glitzern der Leitungen zaubert einen interessanten Rhythmus in die Bilder.“ Inne halten, aufmerksam sein, genau hinsehen – das ist das fotografische Credo der Baumgarts.

Als „Zuagroaste“ haben sie einen ganz unverbrauchten Blick auf das Rottal. Und so fangen sie mit ihren Bildern die Schönheit einer Landschaft ein, die vielen in ihrer täglichen Hast verborgen bleibt. „So viel Schönes liegt hier genau vor unserer Nase“, findet Nadia Baumgart. Damit die Schönheiten ihrer neuen Heimat auch in Übersee bestaunt werden können, stellt die Fotografin ihre Bilder auf ihrem Blog (nadiapittura.com/das-rottal) online. Ihre fotografische Hommage an das Rottal hat inzwischen mehr als 700 Follower. Und siehe da: Auch ein paar aus Paris und New York sollen darunter sein

Translation of the article in the local Bavarian press PNP:

The other sight

Nadia Baumgart might as well make photos from Paris at night or from the city of New York. Nadia is 57 years old and was born in the USA from an Egyptian father and a German mother – she studied art and philosophy in France and Italy and had lived in Italy for many years. She – an eloquent and cosmopolitan woman – and her husband Berndt, a former officer of the Federal Office of Criminal Investigation had a lot of options in the world to decide where to retire.

Well then? Nadia stands on a lonely green hill somewhere behind the small village Asenham and rejoices because she found an Alp butterbur. “This is rare in our valley” she says while zooming on the inconspicuous plant with her Sony camera. This strange plant is to blame for their decision to move in our valley one year and a half ago but not the butterbur alone. “All this landscape with its gentle hills, the nature and most of all the animals fascinate me”, says Nadia. “We felt imprisoned in Wiesbaden, the city in which we lived previously.” They wanted to live on the countryside, in a natural and calm area. Also for the purpose to make pictures.

“We searched on the internet and have found precisely what we were looking for. Bad Birnbach met all the criteria.” For the Baumgarts, this area is not “deeply rural” or “deepest province”, “it is an oasis, we love it.” They have found friends among the hikers of the region and take part of the traditional festivals.

At least twice a week the couple is on the move to discover the surroundings and to take pictures. They stand then on a hill or on the shore of a river or a lake and Berndt looks through his spotting scope to help Nadia to find all what sings, buzzes or creeps. She makes photos and the couple identifies afterwards the species searching on the internet and in specialized books. This is their procedure of animal safari in our valley.

But there is more in their archive: gnarled trees, views on the landscapes of Lower Bavaria, including high-voltage lines. “Most people cut them off but for me they give pictures an interesting rhythm.”

Being attentive, looking carefully, this is the credo of the Baumgarts. As newcomers they have a fresh view on the Rott valley. So they are able to capture the beauty of a landscape which normally disappears in the daily routine. “There is so much beauty directly in front of us”, says Nadia. And to be sure that this beauty can be admired also overseas, she publishes her photos in her blog with more than 700 followers. And see what happens: people look at these pictures also from Paris and New York!

Traduction de l´article

L´autre regard

Nadia Baumgart pourrait vivre à Paris et faire des photos la nuit de la tour Eiffel illuminée ou bien faire des photos dans la ville de New York.

Nadia, 57 ans, est née aux Etats-Unis d´un père égyptien et d´une mère allemande et a vu le monde, fait ses études d´art et de philosophie en France et en Toscane, où elle a  vécu de longues années. Elle, éloquente et cosmopolite et son mari Berndt, le fonctionnaire de la police judiciaire en retraite, ont pu choisir entre plusieurs options pour décider de l´endroit où ils partiraient en retraite.

Et maintenant ? Voilà Nadia Baumgart sur une colline solitaire quelque part derrière le village de Asenham qui exulte quand elle parle de sa découverte : « C´est un pétasite paradoxal – c´est quand même rare dans notre vallée ! » dit-elle en pointant le zoom de sa caméra sur une plante qui a l´air plutôt insignifiante. Cette drôle de plante est responsable pour la décision que Nadia et Berndt ont prise il y a un an et demi.

Mais pas seulement la plante : « la campagne ici avec ses douces collines et les animaux sauvages me fascine » dit-elle. A Wiesbaden, où nous vivions avant, nous nous sommes sentis « emprisonnés ». Nous voulions de la nature autour de nous, un environnement paisible. Et faire des photos, évidemment. « Nous avons trouvé Bad Birnbach sur internet et ça a été parfait, ça correspond à tous nos critères » Pour eux, la vallée du fleuve Rott n´est pas le fin fond de la province. « C´est une oasis pour nous, nous aimons cette région »

En tant que « Rottaler » d´adoption, ils ont développé un regard particulier sur la région. Ils ont noué des contacts avec les randonneurs, participent aux fêtes du village et sortent 3 fois par semaine à la chasse de motifs photogéniques. Ils se positionnent alors sur un pré, une colline, au bord d´un fleuve ou d´un lac.

 

Petite chapelle

Aquarell-Bad-Birnbach-Bruder-Konrad-Kapelle

Aquarell – Endlich ist der Umzug von Wiesbaden nach Bad Birnbach in Niederbayern geschafft und seit wenigen Stunden haben wir auch wieder Internet. Hier nun mein zweites Aquarell aus der neuen Heimat: der Blick auf  Bruder-Konrad-Kapelle, die sich nur 100 Meter von unserem neuen Zuhause befindet.

Watercolour – We fulfilled all our moving-concerned jobs (from a large town, Wiesbaden – to a very small one in Bavaria) yesterday and are enjoying the impressions in our new surroundings. Here is the small Brother-Konrad Chapel.