Are the babys there?

Birnbacher Störche
Sind sie schon da?

Are the babies already there?// Les bébés cigognes sont-ils arrivés?

Sind die Storchenbabys schon da? Das werden wir erst wissen, wenn die kleinen Köpfchen über den Nestrand ragen. Jedenfalls sorgen die Störche nebenher für Nachwuchs im Landkreis, stochern ganz liebevoll im Nest herum und holen weiches Moos als Luxusmatratze…

Wie im Bilderbuch, oder?
Ich sammle Moos für das Nest 🙂
Nebenher sorgt man noch für den Nachwuchs der Menschen….Ganz schön stressig!

#badbirnbach #trotzcorona #storchennest #rottal #rottalinn #niederbayern

Weltweiter Naturschutz

Dieser Text ist dem Projekt „Natur und Erde schützen- ein Gewinn“ von Petra Pawlofsky gewidmet: https://pawlo.wordpress.com/portfolio/die-natur-und-erde-schutzen-ein-gewinn-protecting-nature-and-earth-a-gain/

Falkennest - Vogelbeobachtung-in-Bad-Birnbach
Laut schreiend lassen sich die jungen Turmfalken füttern.

We discovered a falcons´ nest (Falco tinnunculus) today! And observed bullfinchs in the blooming trees.

Der Vorteil unserer 4-Augen-Vogelbeobachtung? Man sieht einfach mehr! Das Falkennest hat mein Mann gestern entdeckt. Es ist ein großes Schauspiel, den Eltern beim Füttern zuzusehen! Ein Dompfaff (Gimpel) machte seinem Namen Ehre und saß im Pfarrgarten 😊

Heute habe ich eine kleine dpa-Meldung in der Presse entdeckt, die mich überzeugt…

Weltweiter Naturschutz….Soll das immer ein Traum bleiben?
Ein schöner Frühling für die Natur

#vogelbeobachtung #turmfalke #badbirnbach #rottalinn #birds #niederbayern #falkennest #falcon #faucon #oiseaux #fruehling #naturliebe #nature #birdwatching

Meditation in the forest

Our old wooden chapel in the middle of the forest in Lower Bavaria. A wonderful place to meditate and pray in silence.

Nadia Baumgart in der Holzkapelle in Bad Birnbach
Das bin ich! Ich gehe regelmäßig in meine Lieblingskapelle

Im Bauch des Waldes

In der Dezember-Ausgabe des Rottaler Gsichter Magazins durfte ich als meinen „Lieblingsplatz innen“ die wunderschöne Holzkapelle in der „Lugenz“ (Wald) vorstellen. Hier möchte ich ergänzend noch einige alte Ansichten der Kapelle auf alten Postkarten (ca.1900) und Fotos aus den 30er und 60er Jahren zeigen.

Holzkapelle in der Lugenz
Die älteste Postkarte, die die Holzkapelle in der Lugenz darstellt – um 1900

Für mich machen solche „heiligen Orte“ mitten in der Natur eine Gegend noch liebenswürdiger und emotional erfahrbar. In der Stille mitten im Wald an Gott zu denken, das empfinde ich als Bereicherung meines Lebens. Offenbar geht es vielen anderen auch so, die die Holzkapelle immer wieder besuchen.

Ein Foto der Holzkapelle aus den 30er Jahren

Die Holzkapelle gehört zum Besitz des Arterhofes in Lengham, wo die familiäre Überlieferung berichtet, dass eine Arterhof-Bäuerin in der ersten Hälfte des 19. Jh. diese Kapelle errichten ließ.  Zuverlässig ist auch überliefert, dass der Heilige Bruder Konrad aus Parzham (1818 bis 1894) auf seinen Kirchgängen nach Birnbach hier in der Holzkapelle gerastet und gebetet hat.

Am 21.Mai 1945 beteiligten sich rund 1000 Birnbacher an einer Dankprozession zur Holzkapelle für den glücklichen Vorübergang des Kriegsgeschehens in Birnbach.

(Quelle: Josef Putz) Bilder: Hans Berger, Postkarten

In den 60er Jahren…
Und heute….
Holzkapelle im Lugenzwald in Bad Birnbach
Die Holzkapelle zwischen den beiden riesigen Buchen von hinten

Das Rottaler Gsichter Magazin berichtet über Menschen und ihre Geschichten in der Region: https://rottalergsichter.de/das-magazin/das-rottaler-gsichter-magazin/

#rottal #holzkapelle #badbirnbach #volksglauben

Was ist denn hier passiert?

Das Museum neben der Pfarrkirche in Bad Birnbach

Our museum of local history. Notre musée d´histoire locale

Heute hatte ich mal wieder „Museumsdienst“, eine schöne Aufgabe….

Besonders spannend finde ich auch die vielen Geschichten, die jährlich in den Bad Birnbacher Heimatheften erscheinen. Der nächste Band, das Heimatheft 29, erscheint übrigens schon in den nächsten Wochen. Darin wird auch ein Beitrag über den uralten Leithenbauernhof veröffentlicht, den Berndt und ich geschrieben haben. Wir freuen uns jetzt schon darauf, bald den Band in den Händen halten zu dürfen!

Die Heimathefte

Die Ausstellung im „Alten Kloster“ gegenüber der Pfarrkirche ist interessant und empfehlenswert für alle, die gerne einen Überblick über die Geschichte der Gegend hätten. Übrigens, die historische Dauerausstellung „1200 Jahre Bad Birnbach“ kann sonntags (14 bis 17 Uhr) und montags (15 bis 17 Uhr) besucht werden. Eintritt frei.

Der 7. Oktober 1673 ist für Birnbach ein zentrales Datum. Denn an diesem Tag ging der Ort in den Besitz des Ratskanzlers Caspar von Schmid über. Dieser erhob Birnbach zur geschlossenen Hofmark. Das bedeutet, dass Birnbach nun einen einheitlichen Herrschafts- und Rechtsraum hatte und nicht mehr abhängig von Adelsgeschlechtern war.

Die Hochwasserkatastrophe von 1954 brannte sich tief in das Gedächtnis der Menschen ein. Statt einer Breite von üblicherweise 15 Metern erreichte die Rott nun stellenweise 1600 Meter. Damals verloren 2 Frauen aus Gries ihr Leben, Brücken waren eingestürzt, die Ernte vernichtet. 1964 folgte ein weiteres Hochwasser, bis die notwendige Hochwasserfreilegung erfolgte.

Gäste von nah und fern…

#niederbayern #geschichte #badbirnbach #ausstellung

Ein uralter Hof

Der Leithenbauernhof in Bad Birnbach

Seit ca. einem Jahr engagieren Berndt und ich uns im Heimatkundekreis von Bad Birnbach und dürfen die historische Ausstellung „1200 Jahre Bad Birnbach“ gelegentlich betreuen. Das ist spannend, weil man dabei so viel über die Gegend erfährt!

Außerdem haben wir nun die Ehre, über den Leithenbauernhof für das nächste Heimatheft zu berichten. Was der Leithenbauernhof ist? Nun, ein ehemalig sehr großer Hof, den es vermutlich schon seit dem 12. Jahrhundert gibt. Viel haben wir in Archiven recherchiert, aber auch Interviews geführt. Was dabei herausgekommen ist? Nun… dass einiges im Dunkeln liegt, aber dass dort eben immer noch das wunderschöne Wohnhaus eines ehemaligen Vierseithofes steht.

Wir recherchieren und schreiben. Im Heimatheft 29 werdet Ihr alles erfahren, was wir ermittelt haben. Denn es geht nicht nur um Ritter und Bauern, sondern auch um Elefanten und dressierte Schweine. Bleibt gespannt!

Update Dezember 2019: Nun ist der Bericht im Heimatheft 29 erschienen und hier online lesbar:

https://nadiapittura.files.wordpress.com/2019/12/neues_vom_leithenbauernhof_birnbacher_heimathefte_nadia_und_berndt_baumgart.pdf

Hier mehr über das Heimatmuseum: https://nadiapittura.com/2018/12/31/silvester-im-heimatmuseum/

Leithenbauernhof in Bad Birnbach
Der Leithenbauernhof in Bad Birnbach
Wie schön! Ich durfte im 4. Rottaler Gsichter Magazin über den Leithenbauernhof berichten.

Landschaften und Natur in Rottal-Inn

Ausstellung von Nadia Baumgart in Bad Birnbach - Aquarelle und Naturfotografie
PNP-Beitrag über die Vernissage der Ausstellung „Landschaften und Natur in Rottal-Inn“ im Artrium in Bad Birnbach – April 2019

In English below

Die Vernissage meiner Ausstellung in Bad Birnbach zum Thema „Landschaften und Natur in Rottal-Inn“ war ein voller Erfolg!!!

Hier einige Eindrücke und die Rede, die mein Mann Berndt Baumgart gehalten hat:

Ziel der Ausstellung ist es, Aquarelle und Fotos zum Thema „Landschaften und Natur in Rottal-Inn“ zu zeigen, um die Schönheit und Besonderheit der Landschaft, der Pflanzen- und der Tierwelt zur Geltung zu bringen.

Diese Ausstellung soll eine LIEBESERKLÄRUNG AN DIE REGION sein

2016 sind Nadia und ich hierher gezogen. Hier haben wir – wie viele andere auch –  nach der Großstadt Ruhe gefunden. Wir freuen uns über jede neue Entdeckung von Rottaler Landschaften, Vierseithöfen, Pflanzen, Tieren und die Begegnung mit den Menschen, die hier leben oder die Gegend besuchen.

Nadia hatte bereits 2017 unter dem Motto – 1 Jahr Bad Birnbach -¬ im Artrium ausgestellt.  Was gibt es nun Neues?

Es wird langsam, aber sicher Heimat – wir fühlen uns willkommen – Wir entdecken hier die Natur, aber auch die Geschichte und Kultur der Gegend.

Malerei:

Nadia hat Kunst in Frankreich und Philosophie in Italien, in der Toskana, studiert. Malerei ist ihre Leidenschaft. Der Landschaftsmalerei widmet sie sich mit Begeisterung, seitdem wir hier sind. Und doch hat sich seit 2016 etwas verändert: Immer mehr legt sie Wert auf Struktur in ihren Bildern und stellt die geometrischen Strukturen und wellenartigen Formen der Rottaler Felder und Landschaften in den Vordergrund. Das können Sie auf den Bildern sehen (die „Niederbayerische Toskana“ lässt grüßen). In einem früheren Zeitungsartikel (in der PNP) wurde Nadia als „Weltenbummlerin“ bezeichnet. DAS IST SIE NIE GEWESEN! Wo immer sie war, hat sie gekämpft. Und nicht „gebummelt“. Und jetzt kämpft sie, kämpfen wir, für den Erhalt des Restes der Natur, den wir noch haben!

Neu: jetzt auch Fotos:

Die Künstlerin hat sich entschieden, diesmal auch Fotos auszustellen. Das liegt  an  der Resonanz, die sie erhalten hat: Dutzende von Fotos von Nadia wurden inzwischen von der PNP in der Rubrik „Leserfotos“ veröffentlicht, und viele Menschen sprechen uns darauf an.

Auch die Schwarzstorchfotos wurden in der Presse veröffentlicht und ein Foto (einer schwimmenden Ringelnatter) wurde ausgewählt für den Kalender des Landschaftspflegeverbandes. Der LBV Bayern hat mehrmals seine Fotos (z.B. das hier ausgestellte von den Schwalben) ausgewählt und online veröffentlicht als Foto der Woche oder des Monats.

Bei den Fotos geht es NICHT um technische Perfektion; es sind Schnappschüsse mit einfacher Bridgekamera, die jedoch die Emotionen besonderer Momente vermitteln. Der Nachtreiher ist z.B. unscharf, weil er erst abends fischen geht und die Schwarzstörche sind auch nicht gestochen scharf, weil stark gezoomt wurde: man darf sie nicht stören.

Die Inspiration für Bilder und Fotos kommt vom Wandern

Seit der letzten Ausstellung haben wir als Paar die Gegend erwandert: Zu zweit und bei Hunderten von Wanderungen mit Sepp Kagerer, Klaus Hohn, Joseph Frömter: denn viele geheime Ecken lernt man nur kennen, wenn man sie erwandert. Hinzu kamen etliche Radltouren und Ausflüge.

Unsere REGION erleben wir als SCHöN UND SCHüTZENSWERT

2018 haben wir gleich 2 extrem seltene Arten beobachten und fotografieren können, nämlich, wie bereits gesagt, den Schwarzstorch und den Nachtreiher!

Aber diese Arten sind bedroht. Auch in unserem rottaler Paradies  sterben Pflanzen und Tiere aus. Viele Schmetterling-Arten sind  in unserer Gegend einfach ausgestorben. Darüber gibt es eine traurige Studie vom Experten Walter Sage.

Als wir die Schwarzstörche gesehen und fotografiert haben, sind Dutzende von Autos vorbei gerauscht, ohne dass die Fahrer  etwas von diesem Wunder wahrgenommen hätten.

Aber um diese schützen zu können, ist es wichtig, die heimische Natur kennenzulernen. Denn nur was man kennt, kann man lieben und schützen.

Deswegen ist es für Nadia das schönste Kompliment, wenn jemand sagt: Deine Bilder und Fotos haben mir geholfen, besser hinzuschauen. Sie haben mir die Augen geöffnet.

Wir hoffen, dass die Gemeinden in unserem Landkreis verstehen, welches Kapital und Potenzial sie haben, nicht nur wirtschaftlich und touristisch, sondern dass sie Konzepte entwickeln und partnerschaftlich zusammenarbeiten, um auch die Natur zu erhalten. Eines hängt mit dem anderen zusammen!

Sehr positiv erscheinen uns das geplante Streuobstwiesen-Projekt sowie die Teilnahme von heimischen Landwirten und Produzenten am Projekt Direktvermarktung. So kann gewachsene Kulturlandschaft erhalten werden.

Die Bevölkerung und Kurgäste haben längst verstanden, dass sich in Sachen Arten- und Naturschutz in Bayern etwas ändern muss. Einheimische, Zugereiste und Kurgäste sind meist begeistert, wenn sie blühende Margaritenwiesen und Wildblumen sehen. (Natürlich ohne sogenannte „Düngung“ mit Gülle). Blühende Wiesen größeren Ausmaßes, nicht nur „Blühstreifen“! Diese steigern die Erlebnisqualität eines Parks ganz ohne Zweifel, und mit einem Infoschild kann man einiges tun.

Wir wünschen uns nicht nur ein ländliches Bad, sondern ein blühendes ländliches Bad. Unter dem Motto: Das ländliche Bad blüht! Das wäre auch eine tolle Werbung für Bad Birnbach!

NADIA:

Ich möchte auch noch ganz kurz etwas sagen.  –

1.         Ich danke meinem Mann für die tolle Laudatio!

2.         Ich möchte klarstellen, warum ich hier wieder ausstelle: Ich will zeigen, was es hier noch gibt, weil ich immer öfter resignierte Sprüche höre: „Man kann die Natur nicht retten, die ist eh kaputt. China, Trump entscheiden die Zukunft“. Da dachte ich, ich muss was tun. Denn ob Kiebitze hier erfolgreich brüten, das entscheiden wir, nicht Trump

3.         Ich freue mich, dass so viele Naturfreunde gekommen sind. Das gibt mir Hoffnung. Ich hoffe nämlich, dass wir zusammen ein starkes Netzwerk für die Natur in unserer Gegend bilden. Dies ist nun auch meine Heimat und was man liebt, darum sorgt man sich.

Ich hoffe auf einen blühenden Landkreis und dass wir alle gemeinsam für die Natur streiten; denn nur gemeinsam können wir es schaffen!

Und jetzt noch die positivste Nachricht: Die bayerische Staatsregierung will den Text unseres Volksbegehrens übernehmen! Der heutige Freitag ist somit auch ein Friday for future!

For my English-speaking friends:

Opening of the exhibition « Landscapes and nature in the valley of the Rott in Lower Bavaria » at the cultural centre of Bad Birnbach – Watercolours and photographs

This is the summary of the laudation. The speech was held by Berndt

The scope of the exhibition is to show the beauty and particularities of the local landscapes, flora and fauna. This exhibition is a declaration of love to our region.

We moved to Lower Bavaria in 2016 and found peace and tranquillity in our rural region after surviving in big cities. We are happy to be able to discover every day new landscapes, historical farms, plants, animals and we enjoy meeting people of the region as well as tourists.

The watercolours underline the geometric structure of landscapes and the wavelike fields. The photographs document the wildlife and especially birds that are rare in our surroundings as the Black Stork and the night heron. Unfortunately many species are threatened with extinction. We hope that the nature will be preserved. We can do a lot to preserve our environment but we all have to pull together to achieve the goal.