Unterwegs im Ibmer Moor mit jungen Biologen aus Siena, die glücklicherweise auch noch mit mir verwandt sind. Das Ibmer Moor ist die größte zusammenhängende Moorlandschaft Österreichs.
Sehr schön war es, wieder die ersten Kiebitze (Vanellus vanellus) zu erleben und zu sehen, dass die Leberblümchen (Hepatica nobilis) blühen.
FR //Randonnée dans un marais et ancienne tourbière en Autriche. Les premiers vanneaux huppés sont déjà arrivés.
EN // Walking in a protected marshland in Austria. The first lapwings were already there.
Einer der ersten Kiebitze im Ibmer Moor – Dass es ein Männchen ist, sieht man an der langen Tolle und dem tiefschwarzen LatzLeberblümchen (Hepatica nobilis)Moorlandschaft
Etwas früher als in den letzten Jahren ist der erste Kiebitz heute, am 16.02.24, in Bad Birnbach gelandet!
Der Kiebitz ist bei uns stark gefährdet. Als Bodenbrüter hat er es nicht leicht. Deswegen ist es schön, dass es inzwischen ein „Kiebitz-Team“ in unserem Landkreis gibt, das sich darum bemüht, die Nester zu markieren und sie – zusammen mit den Landwirten – zu schützen.
Our lapwings are back! // Les vanneaux huppés sont de retour dans notre région !
Juchhuu, die Kiebitze sind am Inn!
Schon vor einigen Tagen wurden einige im Landkreis gesehen. Jetzt scheinen sie so langsam aber sicher einzutrudeln aus ihren Überwinterungsgebieten. Sie rasten und baden. Zusammen mit ihnen waren heute beim Kraftwerk Ering-Frauenstein auch Große Brachvögel zu sehen. Es war so windig, dass die Wellen rauschten wie am Meer… Jetzt kann es nicht mehr lange dauern, bis die Kiebitzpaare sich bilden und sie ihre Brut-Acker- und -Wiesen aufsuchen.
Kiebitze (Vanellus vanellus) am Inn – Les vanneaux huppés sont de retourAuch größere Trupps von Großen Brachvögeln waren zu sehen. Ich liebe ihre lagen Schnäbel. Courlis cendrésKiebitz am Rottauensee am 19. Februar 2023
Our lapwings are back – Nos vanneaux huppés sont de retour
Die Kiebitze sind wieder da! Welch eine Freude! Wir haben sie sowohl im Schwarm gesehen, als auch auf den Äckern, die sie sich in den letzten Jahren als Brutgebiet ausgewählt hatten.
Zwar gibt es bei uns ausgewiesene Bodenbrüterwiesen, die auch bei freilaufenden Hunden sehr beliebt sind, aber die Kiebitze haben halt ihren eigenen Kopf und suchen sich gerne Gebiete aus, die uns nicht wirklich als geeignet erscheinen. Auch ausgerechnet auf einem Acker im Industriegebiet, auf dem bald ein großes Bauprojekt entstehen soll…
Wie dem auch sei – Wir wünschen den Kiebitzen wieder ganz viel Glück und hoffen auf Bruterfolg auch in diesem Jahr!
Vielleicht wäre es keine schlechte Idee, auf bereits ausgewiesenen Wiesenbrüterwiesen kleine Äcker anzulegen, da Kiebitze Äcker bevorzugen. Diese geschützten Äcker würden dann nicht weiter bewirtschaftet, sodass die Bodenbrüter nicht vom Pflug bedroht würden…
#kiebitz #kiebitze
Sie kommen im Schwarm – zusammen mit vielen Staren…Sie leben gefährlich – Viel Glück, kleiner Kiebitz!Ein Kiebitz im Gewerbegebiet