Spaziergang im Kurpark – Wild und weiß und schön!

Fotoshooting im Kurpark

Glücklich im Schnee! Ein Rotkehlchen kam angeflogen und wollte Kontakt aufnehmen…

Und hier noch im Video:

Eigentlich liebe ich den Winter!

Winter landscape featuring snow-covered ground and distant fields seen through tree branches.
Winterwald – Lugenzwald im Rottal

„Koid, aba scheeee!“, würde man in Bayern sagen.

Gestern bin ich bei -12 Grad und heute bei -6 Grad durch unsere schönen Landschaften gestapft. Begleitet vom Klagelied der Schwarzspechte, dem wütenden Ruf der Eichelhäher und den Lästereien der Meisen, die mich neugierig beäugt haben.

Und ich dachte: Eigentlich liebe ich den Winter!

A woman standing outdoors in a snowy landscape, smiling and bundled up in a warm coat and scarf, with power lines and trees in the background.
Noch ist es mir kalt, aber nach ein paar Kilometern wird es einem wohlig warm

Winter im Rottal

Langsam schmilzt der Schnee

So langsam schmilzt der Schnee und die Rott hat einen höheren Pegel. In Brombach ist leichtes Hochwasser.

Leichtes Hochwasser in Brombach

Schnee im Rottal

Eingepudertes Bad Birnbach

Endlich hat es mal ein bisschen geschneit ! Heute morgen war ein großer Schwarm Bluthänflinge unterwegs und der Galloway-Bulle vom Arterhof hat einen dicken Anorak aus braunen Woll-Locken an.

Rottaler Landschaft
Der Bulle im Arterhof ist warm angezogen
Aufgeplusterter Bluthänfling

Erster Schnee im Rottal – First snow in Lower Bavaria

Ich liebe Rehe – I love roe deer

Angesichts der Massenvermehrung des Borkenkäfers und der negativen Auswirkungen des Klimawandels auf bestimmte Baumarten, stehen die Bayerischen Staatsforste für die Strategie „Wald vor Wild“ und werben für „waldangepassten Wildbestand“ mit dem Ziel, strukturreiche, gemischte und stabile Wälder zu schaffen. Seitdem werden Rehe manchmal als „Schädlinge“ betrachtet!

Inzwischen geht es zwischen Forst und Jagd sogar um die „Schuldfrage“ für den problematischen Zustand unserer Wälder.

Es gibt allerdings auch Anhänger des Grundsatzes „Wald und Wild“, der den Fokus auf die Schaffung und Erhaltung der Lebensräume des Wildes setzt. Denn die Verbissgefährdung steht im engen Zusammenhang mit der Nahrungsverfügbarkeit: „Während bei naturnahen Waldbauformen Rehwildverbiss einen geringeren Einfluss hat, kann es bei typischen Altersklassenwäldern und während der Übergangsphase zu strukturreicheren Wäldern zu unerwünschten Wildschäden kommen.“ Dieser Ansatz ist mir sympathischer, denn ich liebe Rehe und Wildtiere.

Schnee auf der Nase macht schön
Im Arterhof kuscheln die Galloways
Bad Birnbach eingezuckert