Der neue Kulturspatz August ist schon online. Wie immer zeige ich hier meinen Beitrag in dem Heft und Naturfotos, die ich den letzten Jahren in Bad Birnbach- insbesondere auf den Rottauenwegen und im Lugenz-Wald – im August gemacht habe.
Unsere Natur im August– Hochsommerlicht und blühende Stauden
Der Hochsommer ist angebrochen, und das Licht strahlt in voller Pracht. Bei unseren Streifzügen durch Wiesen und Wälder rund um Bad Birnbach erleben wir die Spätsommer-Stimmung hautnah. Reife Mirabellen und Brombeeren laden zum Naschen ein, während Bläulinge an Blüten kosten und ein schillernder Eisvogel über die Rott flitzt. Graureiher sind auf der Pirsch, und spätblühende Pflanzen wie Rainfarn, Odermennig und Königskerze zeigen ihre gelben Farben, während der Blutweiderich kräftige, lila Akzente setzt. An den Rottauenwegen sind alle diese Stauden zu bewundern. Im Wald sind die Heidelbeeren reif.
Trotz der Wetterkapriolen der letzten Monate nehmen wir es gelassen: Ob Regen oder Sonnenschein, in der Natur ist es immer schön! Wer die Natur wandernd erkundet, erfährt die Vielfalt der Rottaler Flora und Fauna.
Natur im August – Blutweiderich – Junge Mönchsgrasmücke – Gebirgsstelze – Feldhase
Was kreucht und fleucht bei uns herum? Auf diese Frage habe ich wieder einmal versucht, im Kulturspatz zu antworten. Wie immer hier auch einige Naturfotos, die ich in den letzten Jahren in unserer schönen Gegend gemacht habe.
Unsere Natur im Juli – Duftende Wiesen
Im Juli bietet unsere Gegend eine reiche Naturvielfalt, die es zu erkunden gilt. An der Rott sind zahlreiche Vögel zu beobachten, darunter der faszinierende Grauschnäpper. Dieser kleine Vogel zeichnet sich durch sein graubraunes Gefieder und seine akrobatischen Flugkünste aus; er jagt nämlich Insekten in der Luft. Die Plattbauchlibelle ist ein weiteres Highlight: Der Körper des Männchens hat ein schönes Hellblau. Blau schillert auch der Eisvogel, der immer wieder über die Rott flitzt. Insgesamt wird der Vogelgesang jedoch leiser: Sobald die Jungen das Nest verlassen, müssen die Eltern ihr Territorium nicht weiter verteidigen.
Wildblumen wie Kamille, Mädesüß, Wegwarte und Natternkopf zieren den Wegesrand. Jetzt können wir nach Schmetterlingen schauen und begegnen vielleicht sogar dem bunten Taubenschwänzchen, einem schönen Falter, der wie ein Kolibri über den Blüten flattert.
Bei heißen Temperaturen lädt auch ein Spaziergang im duftenden Schatten des Lugenz-Waldes zum Entspannen ein. Wir wünschen Ihnen viel Freude bei Ihren Naturerkundungen im ländlichen Bad!
Bad Birnbacher Kulturspatz
Das Rottal im JuliAm Waldrand – Rottal-Inn in Niederbayern
Unsere Natur im Juni – Der neue Kulturspatz ist da und somit auch mein Beitrag in der Rubrik „Naturbeobachtung“. Hier zeige ich einige Bilder, die ich im Juni der vergangenen Jahre in unserer Region gemacht habe. Es gibt immer so viel zu bewundern! Allerdings haben wir in diesem Jahr noch kaum Schmetterlinge gesehen und hoffen, dass wir sie wieder vermehrt erleben dürfen, wenn das Wetter wieder trockener wird. Ich wünsche uns allen einen schönen und friedlichen Sommer!
Kornblumen
Naturbeobachtung – im Kulturspatz Bad Birnbach
Am 21. Juni ist offiziell Sommerbeginn. Die Natur hält sich allerdings an keinen Kalender.
Jetzt gibt es so viel Schönes zu sehen! Viele Wildbienen und Schmetterlinge schwirren durch die Lüfte; bewundern können wir sie immer, wenn wir sie auch nicht alle kennen. Einfach traumhaft! Eines dieser fliegenden Wunder können wir uns allerdings merken: Es ist die Gebänderte Prachtlibelle, die nun an der Rott ihre akrobatischen Flugkünste zeigt. Die Männchen haben einen schillernd dunkel-blaugrün gefärbten Körper, und die durchscheinenden Flügel weisen je eine breite schwarzblaue Binde auf.
Die Vögel sind jetzt insgesamt ruhiger; denn die Nester sind weitgehend besetzt, und die Reviere sind belegt. Dafür ruft der Kuckuck und flötet der Pirol. Welch harmonische Musik!
Vielleicht läuft uns auch ein flinker Feldhase oder ein bunter Fasan über den Weg. Naturerlebnisse machen einfach glücklich.
Und es blüht farbenprächtig an den Wegen: Heckenrose, Beinwell, Johanniskraut und Schafgarbe malen die Wiesen bunt an. Selbst im Wald explodieren die Farben, wenn auch die Grüntöne überwiegen. Ein schönes Aufmerksamkeits-Spiel für unterwegs? Schauen wir einmal hin und fragen wir uns, wie viele verschiedene Töne unter dem dichten Blätterdach aufleuchten: Von Apfelgrün über Jadegrün bis hin zum dunklen Tannengrün umgeben, keimt jetzt manchmal ein „Amazonas-Gefühl“ auf.
Die Mai-Ausgabe des Kulturspatz ist da! Hier mein Text in der Rubrik „Naturbeobachtung“
Auch die Birnbacher Störche feiern den 1. Mai. Wie? Mit viel Liebesgeklapper! In diesem Monat kann man meist die Köpfchen der Jungstörche über dem Rand des Storchennests sehen und es beginnt das Raten, ist es eins, sind es zwei oder gar drei? Im Jahr 2018 gab es aus diesem Horst erstmals eine erfolgreiche Brut mit drei flüggen Jungvögeln.
Nun schwirren Schmetterlinge, Bienen und Libellen über die Blühwiesen im Kurpark und an den Ufern der Rott; aus Tümpeln rufen Frösche. Hahnenfuß, Löwenzahn, Klee und Glockenblumen blühen jetzt. Eine Blühwiese mit heimischen Wildblumen kann so spannend sein: Da muss man nur hinschauen und schon erlebt man Wunder der Natur!
Amsel, Drossel und Rotkehlchen singen jetzt aus voller Kehle. Aber was flötet denn da an der Rott? Es ist der Pirol! Der wunderschöne gelbe Vogel, kommt jetzt aus seinem Überwinterungsgebiet in Afrika zurück. Sie wollten sowieso schon immer wissen, was da singt und zwitschert? Eine Vogelstimmen-App kann da aufklären. So kann man vielleicht sogar einen seltenen Neuntöter erhaschen, der in Gebüschen nistet.
Auch Waldspaziergänge sind jetzt besonders schön. Langsam wachsen mehr Laubbäume auf den Flächen, auf denen früher dichte Fichtenbestände waren. Dadurch wirkt der Wald heller und grüner. Das Licht lockt auch mehr Schmetterlinge und blühende Pflanzen an, die zuvor kaum zu sehen waren.
DistelfalterNaturbeobachtung – Kulturspatz Mai 2024
Wir waren nun länger in Frankreich und sind auf der Heimreise. Natürlich freuen wir uns jetzt auf die nächsten Naturerkundungen in Bad Birnbach und dem Rottal.
Hier mein Beitrag vom Kulturspatz April 2024. Darin hatte ich auch von den Kiebitzen berichtet, die in den letzten Jahren auf einem Acker in Bad Birnbach gebrütet hatten. Nun war das Kiebitzschutz-Team des Landkreises unterwegs und hat festgestellt, dass in diesem Frühjahr die Kiebitze LEIDER NICHT dort brüten. Das ist für mich eine traurige Nachricht, da dieser Vogel extrem gefährdet ist und kaum noch Lebensraum findet.
Das Storchennest in Bad Birnbach
Unsere Natur im April – Jetzt wird die Welt so richtig schön!
Jetzt ist in unserer Natur so viel los, dass einem schon einmal der Kopf schwirren kann. Abgesehen davon, dass der 15. April als Kuckuckstag gilt und wir den Kuckuck auch tatsächlich jetzt rufen hören, gibt es jetzt rund um Bad Birnbach ganz viel zu sehen. Hier einige Highlights: Gebirgsstelzen, Flussseeschwalben, Bachstelzen, Feldhasen, Kiebitze, Störche, Rehe, Frösche und viel schöne Natur!
Wahrscheinlich beginnt das Brutgeschäft bei vielen Arten in diesem Jahr aufgrund des frühen Frühlings vorzeitig.
Insbesondere die Flussseeschwalben an der Rott sind etwas ganz Besonderes: Wie treue Verwandte, die uns jedes Jahr um dieselbe Jahreszeit besuchen, sitzen sie oft auf einem Stein und zeigen sich von ihrer schönsten Seite. Das Männchen bringt seiner Geliebten kleine Fische als Brautgeschenk. Der Bestand der Art ist in Bayern leider gefährdet.
Nun kommen auch die Rauchschwalben zurück. Im letzten Jahr landeten am 8. April gleich 120 von ihnen am Rottauensee. Das verspricht schönes Wetter, denn: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer – aber 120 schon! In diesem Monat werden sie wieder durch den Rottaler Himmel sausen.
Die Kiebitze balzen nun und fangen an zu brüten. Ihre Eier legen sie in Bodennester. Leider sind auch sie sehr gefährdet; wir hoffen, dass sie in diesem Jahr Bruterfolg haben werden. Schön ist es, die Brutablösung bei den Birnbacher Störchen zu beobachten. Bei Familie Storch herrscht Gleichberechtigung: Die Altvögel lösen sich ab und begrüßen sich dabei klappernd.
Und die Wiesen zeigen nun immer mehr Farbtupfer. Insbesondere die Rote Lichtnelke zaubert schöne Akzente ins Grün.