Im Tierfreigelände Neuschönau – In the Wildlife Enclosure in Bavaria
Neu sind die Kraniche in der Voliere. Schön sind sie, aber sie haben mir etwas leidgetan, da die Voliere, in der sie leben, für solch große Vögel doch sehr beengt ist.
Interessant ist das ebenfalls neue Reptilien-Gehege. Dort kann man sogar Kreuzottern (Foto 2) bestaunen. Auch die Waldeidechse ist darin zu sehen. Ganz frei flatterte uns ein Kaisermantel über den Weg.
Auch die Wildkatze ließ sich sehen. Wieder einmal wurde mir bewusst, dass sie von weitem kaum von einer getigerten Hauskatze zu unterscheiden ist. Unterscheidungsmerkmale sollen etwa der buschige Schwanz mit schwarzer Spitze und die weißen Schnurrhaare sein. Würde ich eine Wildkatze in der Natur sehen, würde ich sie jedoch kaum von einer Hauskatze unterscheiden können. Egal, sie sind ja beide faszinierende Wesen.
Auch der Spaziergang durch das Gelände ist einfach spannend und schön, die vielen Pflanzen am Wegesrand, die Vögel, das Totholz voller Leben, die Moose, die Bäche…
Kreuzotter (Vipera berus) im neuen ReptiliengehegeSpielende Fischotter
Ich konnte den Fischottern beim Spielen zuschauen! In der freien Natur habe ich das nur einmal vor etwa 30 Jahren in Italien beobachten können. Diesmal waren es in Gefangenschaft lebende Fischotter, aber deren Gehege im Tierfreigelände Neuschönau ist recht groß und naturnah. Und so war ich auch näher dran. Unglaublich schön ist das flinke Spiel der Tiere, die sich gegeneinander jagen und auflauern, sich gegenseitig neckend, zwischendurch laut keckernd. Im Wasser winden sie sich umeinander wie Aale. Was für eine unbändige Energie! Dabei sind alle Bewegungen im und außer dem Wasser blitzschnell und fließend. Ich habe mich so gefreut über dieses beinahe humorvolle und quicklebendige Spektakel!
Photo album showing the lost villages in the Bohemian Forest – An EU-funded project
Unterwegs im Nationalpark Sumava. Interessant sind die „historischen Alben“ (es sind insgesamt 30), auf die man immer wieder stößt. Hier mehr zu diesem Projekt, das die „verschwundenen Dörfer des Böhmerwaldes“ vorstellt. So kann man sich besser vorstellen, wie diese Region vor dem Zweiten Weltkrieg aussah, wo es Glashütten gab, welche Handwerke ausgeübt wurden und wie die Menschen dort lebten. Die Fotos zeigen die verschwundenen Orte genau an der Stelle, wo sie ehemals waren. Die Texte sind immer auf deutsch und tschechisch.
Album de photos montrant les villages disparus de la Forêt de Bohême
Das Projekt wurde im Rahmen eines EU-Förderprogramms der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit Freistaat Bayern-Tschechische Republik subventioniert.
FR: Album de photos montrant les villages disparus de la Forêt de Bohême – Un projet subventionné par l´Union Européenne
EN : Photo album showing the lost villages in the Bohemian Forest – An EU-funded project
Historisches Album BöhmerwaldInformative historische Alben
Was für ein Wunder, durch eine echte Sommerwiese zu laufen. So viele Schmetterlinge, so viele blühende Pflanzen, so viel Schönheit! Wie im Traum sind wir im Nationalpark Sumava durch lebendige Natur gelaufen.
So richtig kennen wir uns mit den vielen Arten nicht aus. Aber für wen es interessiert, habe ich eine kleine Zusammenstellung von Arten gemacht, die wir erkannt haben.
– Schmetterlinge: Brauner Waldvogel, Kleines Wiesenvögelchen, Perlmuttfalter, Mohrenfalter, Großer Feuerfalter, Baumweißling, Widderchen, Schwarzspanner, Dickkopffalter, Kleiner Fuchs und viele Bläuling-Arten.
– Blühende Pflanzen: Hain-Greiskraut, Arnika, Distel, Orangerotes Habichtskraut, Schlangenknöterich, Wiesen-Pippau, Wald-Wachtelweizen, Witwenblume, Lupine, Storchenschnabel, Teufelskralle, Natternkopf, sehr viele Arten von Lichtnelken und Glockenblumen.
Feuerfalter auf LupineEine Quelle als BarHaus im BöhmerwaldSchmetterlinge überallAlter Bergahorn
Ein großes Hirschrudel! A herd of stags – Un groupe de cerfs sauvages
Auf Entdeckungstour an der Mecklenburgischen Seenplatte
EN: Discovering the Mecklenburg Lake District and the National Park in Nort-Eastern Germany
FR : À la découverte du Nord-Est de l´Allemagne (Mecklembourg-Poméranie occidentale)
In den letzten Tagen haben wir viel erlebt! Heute habe ich zum ersten Mal ein großes Hirschrudel gesehen! Ich wusste gar nicht, dass die Hirsche im Sommer bis zur Brunftzeit Rudel bilden. Jetzt weiß ich es. Gestern haben wir die Ivenacker Eichen bewundert, sie gehören zu den ältesten Stieleichen Europas. Vor ihnen fühlt man sich winzig. Ich dachte, als ich die gefurchten Rinden sah, dass sie ein bisschen an die Haut älterer Menschen erinnern. Eigentlich – wenn man sich einmal von Werbebildern frei macht – kann auch faltige Haut schön sein, genauso schön wie eine alte Eichenrinde.
Ivenacker Eiche – Oak of Ivenack in GermanyWas diese Eiche alles erlebt haben mag! Sie ist eine Welt für sichWir zwei unterwegsMeine erste Trauerseeschwalbe (Chlidonias niger) – gesehen in einer Feuchtsenke in einem NaturschutzgebietUnd immer wieder wunderschöne Kraniche (Grus grus)Es hat schon lange nicht mehr geregnet!