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Herbststimmung im Rottal

Nun wird es langsam kälter, die Nebel steigen morgens auf und das Laub liegt auf den Wegen wie ein warmer Teppich. Ich fange an, den Winter zu erschnuppern. Hier und da blitzt ein Sonnenstrahl auf, aber insgesamt scheint die Stimmung immer ruhiger zu werden.
An der Rott sieht man gerade Silberreiher und viele Graugänse. Der gellenden Ruf des Eisvogels und das Klicken der Rotkehlchen im Gebüsch erinnern daran, dass es doch gar nicht so ruhig ist hinter den Kulissen. Zwischendurch saust ein Turmfalke durch den grauen Himmel und ein Eichelhäher späht von seinem Ast.
Auch der Spätherbst kann schön sein.




Rottaler Herbstwald

Herbstwald – schon wieder! Ich finde es so spannend, leise durch den Wald zu gehen, nach Schwammerl zu schauen, die vielen Moosarten zu betrachten und …manchmal geht es richtig „wild“ zu, das ist besonders schön: Letzens haben wir die Kieferknochen eines jungen Fuchses gefunden. Heute habe ich den Schädel dazu gesehen. Und ein Admiral flatterte uns auch im Oktoberlicht entgegen.


Das Licht war heute wieder besonders schön.



Zum Fuchsschädel fiel Berndt ein nachdenkliches Gedicht ein.

Feuchter Herbstwald

Nach den letzten trockenen Jahren, ist es gerade eine Wonne, durch die feuchten Wälder zu gehen und nach Schwammerl zu schauen. Nicht nur nach Pilzen übrigens, es gibt so viel zu entdecken. Zum Beispiel diese schwarze Nacktschnecke mit dem weißen Strich. Ein Schwarzer Schnegel (Limax cinereoniger) oder eine Schwarze Wegschnecke (Arion ater)? Keine Ahnung, jedenfalls hübsch.





