Rottaler Herbstwald

Im Wald: vermutlich die Kieferknochen eines Fuchses

Herbstwald – schon wieder! Ich finde es so spannend, leise durch den Wald zu gehen, nach Schwammerl zu schauen, die vielen Moosarten zu betrachten und …manchmal geht es richtig „wild“ zu, das ist besonders schön: Letzens haben wir die Kieferknochen eines jungen Fuchses gefunden. Heute habe ich den Schädel dazu gesehen. Und ein Admiral flatterte uns auch im Oktoberlicht entgegen.

Das Licht war heute wieder besonders schön.

Oktoberlicht im Wald

Zum Fuchsschädel fiel Berndt ein nachdenkliches Gedicht ein.

Gedicht von Berndt Baumgart

Feuchter Herbstwald

Ein wunderschönes Oktober-Licht

Nach den letzten trockenen Jahren, ist es gerade eine Wonne, durch die feuchten Wälder zu gehen und nach Schwammerl zu schauen. Nicht nur nach Pilzen übrigens, es gibt so viel zu entdecken. Zum Beispiel diese schwarze Nacktschnecke mit dem weißen Strich. Ein Schwarzer Schnegel (Limax cinereoniger) oder eine Schwarze Wegschnecke (Arion ater)? Keine Ahnung, jedenfalls hübsch.

Schwarze Schnecke
Moos und Schwammerl
Im Wald ist es immer schön – insbesondere wenn er licht ist und darin viele, viele Rehe leben

Frühherbst-Ahnung

Auch Totholz kann schön sein

So langsam spürt man schon die erste Frühherbst-Stimmung.

Ein grauer Reiher in der Rott
Blühstreifen im Kurpark

Unsere Natur im Juli – Naturbeobachtung im Rottal

Tagpfauenauge

Was kreucht und fleucht bei uns herum? Auf diese Frage habe ich wieder einmal versucht, im Kulturspatz zu antworten. Wie immer hier auch einige Naturfotos, die ich in den letzten Jahren in unserer schönen Gegend gemacht habe.

Unsere Natur im Juli – Duftende Wiesen

Im Juli bietet unsere Gegend eine reiche Naturvielfalt, die es zu erkunden gilt. An der Rott sind zahlreiche Vögel zu beobachten, darunter der faszinierende Grauschnäpper. Dieser kleine Vogel zeichnet sich durch sein graubraunes Gefieder und seine akrobatischen Flugkünste aus; er jagt nämlich Insekten in der Luft. Die Plattbauchlibelle ist ein weiteres Highlight: Der Körper des Männchens hat ein schönes Hellblau. Blau schillert auch der Eisvogel, der immer wieder über die Rott flitzt. Insgesamt wird der Vogelgesang jedoch leiser: Sobald die Jungen das Nest verlassen, müssen die Eltern ihr Territorium nicht weiter verteidigen.

Wildblumen wie Kamille, Mädesüß, Wegwarte und Natternkopf zieren den Wegesrand. Jetzt können wir nach Schmetterlingen schauen und begegnen vielleicht sogar dem bunten Taubenschwänzchen, einem schönen Falter, der wie ein Kolibri über den Blüten flattert.

Bei heißen Temperaturen lädt auch ein Spaziergang im duftenden Schatten des Lugenz-Waldes zum Entspannen ein.  Wir wünschen Ihnen viel Freude bei Ihren Naturerkundungen im ländlichen Bad!

Bad Birnbacher Kulturspatz
Das Rottal im Juli
Am Waldrand – Rottal-Inn in Niederbayern

Der Sommer ist da!

Abflug in den Sommer !

Jetzt scheint der Sommer mit viel Sonnenschein und Wärme endgültig da zu sein. Gestern konnten wir an der Rott einen Großen Schillerfalter entdecken. Das hat mich umso mehr gefreut, weil wir bisher noch kaum Schmetterlingen begegnet sind. Der Große Schillerfalter steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten in Bayern. Inzwischen sind leider viele heimische Arten selten geworden. Biotope helfen, sie zu erhalten.

Der Große Schillerfalter/ Grand mars changeant (Apatura iris)
Gewöhnlicher Natternkopf/ Vipérine (Echium vulgare)

Wenn der Natternkopf blüht, ist für mich der Sommer da. Wo an den Inndämmen noch nicht gemäht wurde, ist zurzeit die ganze Farbenpracht dieser dekorativen Pflanze zu bewundern