Gedanken über Pazifismus

Altes Tagebuch 1979 Text über Pazifismus Ideale der Jugend
Mein Tagebuch 1978 – 1079

Als Jugendliche besuchte ich einige Jahre das Internat der französischen Streitkräfte in Deutschland. Dort waren die meisten meiner Schulkameraden Kinder von Militärs. Ich selbst fühlte mich fehl am Platz und war glühende Pazifistin. In meinem Tagebuch 1979 – ich war 18 Jahre alt – erzähle ich viel von meiner Abneigung der Armee gegenüber und von einer Diskussion mit Mitschülern während des Mittagsessens im Speisesaal.

Damals dachte ich, ich würde als Pazifistin sterben. Seit wenigen Tagen bin ich leider nicht mehr davon überzeugt… In einer Welt voller Waffen erscheint mir jetzt die Idee des Pazifismus als Luxus oder unmöglicher Traum…

Hier die Übersetzung meines Tagebuchs – 26. Januar 1979:

„Es ist wieder wegen der Armee. P hat angefangen und F sprach dann vom „idealen Soldaten“, demjenigen, der „die Menschen rettet“, der nur deswegen Soldat wird, um Menschenleben zu retten. Das sei das höchste Ziel im Leben. „Ja glaubst du denn, Soldaten seien da, um Menschen zu retten? Hast du noch nicht verstanden, dass sie da sind, um Menschen zu töten?“.

Da mischte sich M ein: „Wenn wir auf Waffen verzichten würden, würden diese blöden Russen uns angreifen! Ich lache über diejenigen, die keinen Wehrdienst machen wollen. Was machen wir, wenn es einen Krieg gibt und niemand etwas tut?“

„Zuerst einmal sind die Russen nicht blöd, du Idiot“, habe ich geantwortet, „zweitens wäre das umso besser, denn wenn niemand kämpft, weil es keine Armee gibt, gibt es eben auch keinen Krieg mehr!“

Er fing wieder damit an und da habe ich mich aufgeregt und urplötzlich habe ich mich genau gesehen, allein, alleine am Tisch sitzend und umgeben von Fremden, alle so ganz anders als ich! Ich habe mich so aufgeregt, dass ich danach wieder mein „Beruhigungsmittel“ las: Das Buch „L’apprentissage de la sérénité“ („Das Erlernen der Gelassenheit“) von Louis Pauwels.

#pazifismus

Mon journal intime – Janvier 1979 – J´étais idéaliste et je croyais au pacifisme – Depuis quelques jours, mes convictions sont ébranlées…

Blauer Himmel und Hügellandschaften

Kirche von Kirn mit Wohnhaus eines alten Bauernhofes
Wandern bei blauem Himmel – Hier in Kirn bei Ering

Eine wunderschöne Wanderung bei Kirn, Ering im Landkreis unter tiefblauem Februar-Himmel…

Hiking in Lower Bavaria – Randonnée en Basse-Bavière

Schottisches Hochlandrind
Das Fell juckt – Ein schottisches Hochlandrind kratzt sich mit dem Horn
Niederbayern Straßen
Geometrische Landschaft – Ich mag es, wie die kleinen Straßen sich durch die Landschaft schlängeln

Birnbacher und Pfarrkirchner Storch zurück!

Das Birnbacher Storchen-Männchen ist zurück!

Our storks are back! Nos cigognes sont de retour!

Die Störche sind zurück in Rottal-Inn! In Bad Birnbach und Pfarrkirchen!

Die Störche sind wieder da! Sowohl in Bad Birnbach als auch in Pfarrkirchen. Zuerst kommen die Storchen-Männchen zum altbekannten Horst zurück und werden die Nester ausbessern. Herzlich willkommen zurück, Störche, wir freuen uns jetzt schon auf Nachwuchs!

Der Horst auf dem alten Brauereikamin in Bad Birnbach wird schon seit vielen Jahren von Storchenpaaren angenommen. In Pfarrkirchen brütete im letzten Jahr erstmalig ein Storchenpaar, da eine Nisthilfe auf dem Turm des Gas-Speichers bei der Pfarrkirchner Kläranlage aufgebaut wurde. Der erste Jungstorch schlüpfte dort im Sommer 2021.

Der Pfarrkirchner Storch ist unterwegs – Er muss den Horst noch ausbessern
Storch Bad Birnbach
Birnbacher Storchennest auf dem alten Brauereikamin
Rottaler Störche 2022
Storch – rechts im Himmel – über Pfarrkirchen

Die Kiebitze 2022 sind zurück in Rottal-Inn!

Die ersten Kiebitze sind zurück

Our lapwings are back – Nos vanneaux huppés sont de retour

Die Kiebitze sind wieder da! Welch eine Freude! Wir haben sie sowohl im Schwarm gesehen, als auch auf den Äckern, die sie sich in den letzten Jahren als Brutgebiet ausgewählt hatten.

Zwar gibt es bei uns ausgewiesene Bodenbrüterwiesen, die auch bei freilaufenden Hunden sehr beliebt sind, aber die Kiebitze haben halt ihren eigenen Kopf und suchen sich gerne Gebiete aus, die uns nicht wirklich als geeignet erscheinen. Auch ausgerechnet auf einem Acker im Industriegebiet, auf dem bald ein großes Bauprojekt entstehen soll…

Wie dem auch sei – Wir wünschen den Kiebitzen wieder ganz viel Glück und hoffen auf Bruterfolg auch in diesem Jahr!

Vielleicht wäre es keine schlechte Idee, auf bereits ausgewiesenen Wiesenbrüterwiesen kleine Äcker anzulegen, da Kiebitze Äcker bevorzugen. Diese geschützten Äcker würden dann nicht weiter bewirtschaftet, sodass die Bodenbrüter nicht vom Pflug bedroht würden…

#kiebitz #kiebitze

Sie kommen im Schwarm – zusammen mit vielen Staren
Kiebitze leben gefährlich
…Sie leben gefährlich – Viel Glück, kleiner Kiebitz!
Ein Kiebitz im Gewerbegebiet