An der Rott

Der seltene Große Feuerfalter (Lycaena dispar) in Bayern an der Rott.
Der Große Feuerfalter (Lycaena dispar) Grand cuivré – Die Art ist erst vor zwei Jahren von Osten her in unser Gebiet in Südostbayern zugewandert.

Heute an der Rott. So langsam wird es herbstlich. Wir hatten das Glück, den seltenen Großen Feuerfalter (der gehört zu den Bläulingen) und eine Gebirgsstelze zu sehen.

L‘ automne se fait sentir. Nous avons vu de beaux papillons (Grand cuivré) et une bergeronnette des ruisseaux.

Gebirgsstelze – Bergeronnette des ruisseaux

Wieder daheim im Rottal

Konrad-Kapelle in Bad Birnbach
Zurück im Rottal – Es ist noch ganz sonnig und warm

Der Urlaub in der Bretagne war wunderschön. Aber jetzt genieße ich es, wieder „dahoam“ zu sein, in unserem schönen Rottal, in dem der Spätsommer dem Frühherbst die Hand gibt. Als wir losfuhren, stand noch das Getreide auf den Feldern. Ich freue mich schon auf die nächsten Streifzüge, da will ich wieder nach „meinen“ Tieren schauen und danach, was sich in den letzten Wochen an der Rott geändert hat.

Die Getreidefelder sind geackert
Und die Äpfel sind ganz reif auf den Streuobstwiesen

Street art in France

Street Art in Bretagne
STREET ART EN BRETAGNE : LES TROMPE L’OEIL de GUERLESQUIN

Wir wissen es: Viele Dorfläden schließen, Innenstädte sterben aus. Aber wenn schon geschlossen wird, kann Kunst zumindest den Anschein von Leben herbeizaubern. Hier in Guerlesquin haben sich ein Zusammenschluss von Händlern Gedanken gemacht und die verwaiste Metzgerei am Dorfplatz in einen fröhlichen Ort verwandelt.

Ich fand es wunderbar, davor zu stehen und die Details zu entdecken.

#wandmalerei #bretagne #streetart

Menhir – Der lange Stein

Menhir en Bretagne

FR : Menhirs dans le Finistère. Pour moi, les premières églises en Europe.

EN : Majestic standing stones in France (Creac`h Edern and Kerhellou)

DE: Etwas verloren unter Telefonmasten oder hinter dem Stacheldraht einer Kuhweide (Creac`h Edern und Kerhellou), stehen majestätische Menhire. Im Norden der Bretagne stehen sie nur vereinzelt, nicht wie in den vielbesuchten Regionen im Süden um Carnac herum.

Dafür strahlen sie erst recht Magisches aus, finde ich. Gerade weil sie nicht angekündigt werden, gerade weil es keine riesigen Parkplätze neben ihnen gibt, sondern weil man sie regelrecht suchen muss.

Die Kirche hat lange gehadert, mit diesen riesigen Monumenten aus der Steinzeit, die vor ca. 6000 Jahren von Kelten aufgestellt wurden. Der Teufel habe sie erfunden, „Menhire des Teufels“ nannte man sie, Hexen hätten sie aufgestellt, so hieß es.

Für mich sind es heilige Orte. Ich glaube, dass die Menschen damals mit diesen Steinen, die sie bestimmt mit großer Mühe errichtet haben, Gott verehrt haben. Deswegen fasse ich sie an und meine, die Energie der Ahnen zu spüren. Für mich sind sie Europäische Ur-Kirchen. #menhir #bretagne