Lola, die Birnbacher Kiebitzin – First lapwings

Kiebitz in Bad Birnbach
Der erste Kiebitz 2023 in Bad Birnbach

Grüß Gott! Ich bin Lola, eine Birnbacher Kiebitzin. Bin gerade aus dem Winterurlaub zurück und i bin do dahoam…Spaß beiseite: So langsam trudeln die Kiebitze in ihre Brutgebiete ein! Ich wünsche ihnen Bruterfolg

FR: Le premier vanneau huppé de la saison 2023 est arrivé sur nos champs en Bavière

EN: The first lapwing of the season 2023 just arrived in our town in Bavaria

Die Lieblingseiche – The old oak

Alte Eiche bei Langwinkl im Rottal
Meine Lieblingseiche im Rottal grenzt an den Landkreis Passau – Mon chêne préféré

Die Vorfreude auf den Frühling wächst! Heute haben wir unsere Lieblingseiche bei strahlendem Sonnenschein besucht. Wie mächtig und schön sie ist! Sie steht bei Langwinkl an einer Wegkreuzung. Leider werden allerdings recht viele Eichen am Weg gefällt…

Sie wartet auf uns wie ein Freund
Die alte Eiche prägt die Landschaft

Mehr Nisthilfen für Störche in Rottal-Inn

Nisthilfe für Störche
In Hebertfelden hatte ein Storchenpaar versucht zu brüten. Jetzt erhält es eine Nisthilfe

Juchhuuu, schön, dass es nun geklappt hat!

2019 habe ich Ideen in die Bürgerbeteiligungsplattform Rottal-Initiativ eingebracht. Eine davon hieß: Mehr Nisthilfen für Weißstörche im Landkreis.

Nun wurde meine Idee mit der Hilfe des Landschaftspflegeverbandes umgesetzt: In Hebertsfelden  ist eine neue Nisthilfe entstanden und in Eggenfelden soll bald eine auf dem Kamin in Gern installiert werden. Wenn mehr Störche über unsere Region kreisen, werde ich schon etwas stolz sein, dazu beigetragen zu haben!

Hier mehr zur Vorgeschichte: Prämierung beim Ideenwettbewerb im Landkreis Rottal-Inn

Nadia und Berndt Baumgart – Rechts: Landrat Michael Fahmüller

Es gibt immer mehr Weißstörche in Bayern – Hier das Birnbacher Paar

Artenvielfalt und Klimaschutz durch Weidehaltung

Rinder auf der Weide – Aquarell – Watercolourpainting

Pasture grazing increases biodiversity – L’élevage pastoral de boeufs favorise la biodiversité

Gestern habe ich mit großem Interesse an einer Online-Diskussion mit dem Biologen und Naturfilmer Jan Haft via Zoom teilgenommen. Es ging um die Rolle von Großtieren – insbesondere Rindern – in der heimischen Natur.

Gerade heute geht es um dringliche Fragen rund um den Artenschutz. „Die größte Artenvielfalt herrscht dort, wo große Weidetiere Teil des Lebensraums sind“, so Jan Haft. Leider sieht die Realität heute anders aus, obwohl wilde Weiden nachweislich mehr Kohlenstoff speichern als der Wald.

Die EU-Agrarsubventionen unterstützen eher das Wegsperren von Rindern in Laufställe und den großflächigen Anbau von Mais und Raps für Biogasanlagen. Das Resultat: Immer mehr Bauern, auch Enthusiasten, geben die Weidehaltung aus finanziellen Gründen auf. Mulchen ist für Landwirte oftmals ökonomischer als Weidehaltung.

Ich wünsche mir, dass unsere Politiker – insbesondere auch die Grünen – sich mehr dahingehend informieren und sich für dieses Thema stark machen. Vielleicht kann man ja auch PV-Anlagen mit wilder Weidehaltung kombinieren. Wichtig ist, dass die Weiden großflächig sind.

Zurzeit werden Milliarden Euro für Klimaschutz investiert. Da sollte das Thema Weidehaltung nicht zu kurz kommen, zumal diese Initiative relativ einfach umsetzbar wäre. Wer eine lebendige Natur mit Fröschen, Amphibien, Brachvögeln, Wiesenbrütern, Feldlerchen, vielen Schmetterlingsarten und artenreichem Grünland den „Agrarwüsten“ vorzieht, sollte sich für diese Art der Tierhaltung interessieren. So wäre auch viel für das Tierwohl getan! Dem Tourismus würde es auch helfen, da immer mehr Menschen Erholung in einer lebendigen Natur suchen.

Hilfreich wäre es bestimmt auch, wenn im Rahmen von Forschungsinitiativen wie beispielsweise der FEdA (BMBF-Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt) auch gezielt nach diesen Zusammenhängen Weidehaltung- Artenvielfalt recherchiert würde.

Ich selbst kann mich gut erinnern, wie ich als Kind durch große Rinderweiden bei meiner Oma im Sauerland lief und bei jedem meiner Schritte hunderte von Fröschen und Grashüpfern aufsprangen, während die Feldlerche himmelhoch jauchzte…

#artenschutz #artenvielfalt #weidehaltung

Die ersten Naturerlebnisse des neuen Jahres

Turmfalke / Faucon crécerelle

First nature adventures of the year in our surroundings in Lower Bavaria

FR: Nos premières aventures de l´année 2023 dans notre région en Basse-Bavière

Aufmerksam späht der Turmfalke am Ufer des Rottauensees.

FR: Le faucon crécerelle scrute le pré en attendant une belle souris

Ein Reh an der Rott – Ich liebe Rehe! – FR: Un chevreuil le long de la rivière. J´adore les chevreuils!

Heute war kurz trotz dem grauen Wetter ein schöner orangener Streifen am Himmel zu sehen. Dann hatten wir noch das Glück, zwei hübschen Rehdamen zu begegnen. Schön ist es auch zu beobachten, wie der Biber als fleißiger Landschaftsgärtner den Birnbach kostenlos renaturiert …Und Raum für neue Büsche und viele Arten schafft.

Für die meisten Menschen gehören Rehe in unsere Region. Sie sind heimische Wildtiere, die uns mit ihrer Schönheit und zierlichen Eleganz erfreuen und unsere Landschaften mit Leben füllen. Es ist zu hoffen, dass sie trotz erhöhtem Jagddruck und Wildunfällen im Verkehr weiterhin unsere Rottaler Landschaften durchstreifen.

Biber ist positiv für den Birnbach
Der Biber renaturiert den Birnbach kostenlos – FR: le travail du castor aide à rendre les rivières plus vivantes
Graureiher an der Rott
Zurzeit überwintern Grau- und Silberreiher an der Rott