Tratschweiber in Dirndl von Dior mit Kuschelbedürfnis? Nicht ganz! Frau Google hat es mir verraten: Die flauschigen Hennen, die wir gestern im Chiemgau gesehen haben, sind „gelb-schwarzgesäumte Orpington-Hühner“. Es handelt sich wohl um eine legefreudige englische Rasse. Auch der elegante Hahn war in ihrer Mitte willkommen. Wie ein großer, flauschiger Körper mit vielen Köpfen wirkte die kleine Gruppe, die sich ausgiebig dem Picken hingab. Lustige Tiere! Anscheinend werden sie schnell handzahm und eignen sich gut für Selbstversorger.
Poules Orpington – Une vieille rasse anglaiseElegant gekleidet: die Orpington Hühner
Beim heutigen Spaziergang, dem ersten Spaziergang des Jahres 2025 erlebten wir unser weißes Wunder …
Frieden und RuheDer Inn im Europareservat war ganz zugefroren. Das Licht war gigantisch.Rotkehlchen im vereisten Busch – ein schönes WintermotivUnd die Birnbacher Störche sind noch da…
Wie ein Wirbelsturm von kleinen Seidentüchern fegte gestern ein großer Vogelschwarm (vermutlich Bluthänflinge (Linaria cannabina)) leise zwitschernd über uns hinweg. Faszinierend!
Hunderte von Vögeln wirbeln durch die Luft – Des centaines de linottes dansent dans l´airPoesie der Vogelwelt – Eine unglaubliche Choreographie!Leises Gezwitscher und knisternder Flügelschlag
Die Rubrik Naturbeobachtung im Bad Birnbacher Kulturspatz
Meine Rubrik „Naturbeobachtung“ im Bad Birnbacher Kulturpatz Dezember 2024 und einige Naturfotos aus dem Monat Dezember. Alle Fotos sind von mir in den vergangenen Jahren in und um Bad Birnbach geschossen worden.
Im Dezember letzten Jahres gab es einige besondere Bilder, weil der Schnee eine besonders schöne Atmosphäre herbeigezaubert hatte. Ob es in diesem Jahr noch schneit? Lassen wir uns überraschen…
Kohlmeise und Buchfink nehmen ein Winterbad
Naturbeobachtung im Dezember – Stille, Frieden und bunte Tupfer
Der Winter ist nun da und mit ihm die Frage, was wir auf unseren Entdeckungstouren in der Natur erleben werden. Oftmals haben wir ein bestimmtes Bild vor Augen: Die Landschaften liegen still, die Farben reduzieren sich auf wenige graubraune Töne, und die nackten Bäume ruhen im Nebel. Ist das wirklich so? Wenn wir genau hinhören und hinschauen, gibt es oft Überraschungen!
Ganz so still ist es gar nicht: Im Kurpark „klickt“ das Rotkehlchen im Gebüsch, lärmende Wacholderdrosseln suchen in Hecken und Gehölzen nach Früchten, und der Buntspecht klopft rhythmisch Fichtensamen auf. Welch schöne Musik! Im Winter lassen sich gut Amsel, Buchfink, Blaumeise, Buntspecht und Zaunkönig beobachten, und Wintergäste aus Nordeuropa – wie Erlenzeisig und Bergfink – besuchen uns.
Auch die Farben sind nicht nur düster. Leuchtend rote Hagebutten setzen fröhliche Farbakzente, und wer genau hinschaut, entdeckt die kleinen, weißen Blüten des Gänseblümchens. Einige Tupfer Rosenrot und Knallgelb fügen die Männchen von Gimpel und Stieglitz mit ihrem bunten Gefieder hinzu. Weiße Weihnachten sind selten geworden, aber – wer weiß – vielleicht fällt im Dezember doch etwas Schnee? Bleibt er liegen, strahlt der Himmel blau, und überall sind Vögel zu sehen. Märchenhaft!
Möglicherweise entscheiden sich unsere Weißstörche wieder, in unserem Kurort zu überwintern. Etwa 300 Störche bleiben laut LBV (Landesbund für Vogelschutz) jedes Jahr den Winter über in Bayern.
Eine Amsel nascht rote Beeren
Vogel-Portrait – die Amsel
Wenn ich im Winter Amseln sehe, frage ich sie leise: „Wo kommt Ihr denn her?“ Oft bleiben die schwarzen Vögel das ganze Jahr über bei uns, aber einige ziehen nach Südeuropa oder Nordafrika, während Vögel aus dem Norden zu uns kommen. Es ist spannend zu erfahren, was die Amsel, die vor uns herumhüpft, erlebt hat: Ist sie ein Zuzügler aus der Umgebung, ein Wintergast oder vielleicht ein „Einheimischer“, der in Bad Birnbach geschlüpft ist? Ihr gelb umrandetes Auge betrachtet uns neugierig, sie verrät aber ihr Geheimnis nicht.
Vor etwa 150 Jahren war die Amsel noch ein scheuer Waldvogel. Heute sieht man sie in fast jedem Park und Garten. Im Winter ernährt sich die Amsel hauptsächlich von Beeren und Samen und übernachtet aufgeplustert und gut geschützt im Gebüsch. Wussten Sie, dass Amseln zur Familie der Drosseln gehören? Wie andere Drosseln sucht auch die Amsel gern hüpfend am Boden nach Beute. Deshalb nennt man sie auch „Schwarzdrossel“. Im Volksglauben galt die Amsel oft als Glücksbringer: In einem Haus, in dem eine Amsel weilt, soll der Blitz nicht einschlagen.
Wahrscheinlich lassen sich auf Ihren Touren rund um Bad Birnbach jetzt sogar Rehe und Feldhasen blicken. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und viel Freude bei Ihren Naturerkundungen! Nadia Baumgart
Gestern unterwegs in der Lugenz. Im offenen lichten Wald und am Waldrand waren diesmal recht viele Falter zu sehen. Meist Tagpfauenauge, aber einige Landkärtchen (Araschnia levana) waren auch dabei.
FR // Petit tour dans notre forêt. Depuis que les scolytes y ont fait des ravages en 2018/ 2019, de grands espaces se sont ouverts, ce qui augmente la biodiversité. Hier, on a vu beaucoup de Paons-du-jour et quelques « cartes géographiques ».
Tagpfauenauge Paon-du-jourHolzkapelle in der LugenzInzwischen mit offenen und lichten Flächen, die die Artenvielfalt fördern