Heute waren wir am Rottauensee. Leider kein gutes Licht für Fotos, trotzdem gelangen Schnappschüsse vom Grünspecht, den ich sehr liebe. Er hüpft im Gras herum und sucht nach Würmern. Seine Leibspeise sind Ameisen.
Außerdem war ein Wanderfalke zu sehen. Es wäre gut, in der Region, Nistkästen für Wanderfalken anzubringen.
Der Pfarrkirchner WanderfalkeGraugänse im Sonnenuntergang
+++ Cycling tour to a nearby lake in Lower Bavaria +++
War schön heute bei dem tollen Wetter! Wir haben beide Störche in Pfarrkirchen gesehen, aber noch keine Jungvögel. Da sie erst nach den Birnbachern ihren Horst besetzten, sind der oder die Kleinen wahrscheinlich noch klein.
Das Storchennest in Pfarrkirchen
In der Lachmöwen-Kolonie auf dem See wird wie immer wild gerufen. Die Küken habe ich noch nicht gesehen. Auch auf dem Flussseeschwalben-Floß wird gebrütet. Allerdings gibt es da ein großes Durcheinander, weil eben die Lachmöwen auf dem coolen Floß auch sein wollen.
Lachmöwen und Flussseeschwalben sehen sich von weitem ähnlich. Allerdings sind die Lachmöwen (mit braunem Kopf) recht häufig, während die etwas kleinere, schlanke Flussseeschwalbe (mit ihrer schwarzen Kappe, gegabeltem Schwanz und dem roten Schnabel) eine stark gefährdete Art ist. Flussseeschwalben brauchen zum Brüten offene Kiesbänke und ihre Ruhe. Um sie zu retten, werden an Seen Flöße aufgestellt, auf denen sie brütet. Neuansiedlungen entstehen nahezu ausschließlich durch menschliche Hilfe.
#rottalinn #natur #sommer #niederbayern
Das Flussseeschwalben- Floß. Es sind auch Lachmöwen dabei.
Die Rauchschwalben sind da! Les hirondelles sont de retour!
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer – aber 120 schon!
FR: Une hirondelle ne fait pas le printemps – mais 120 sûrement !
EN : The swallows are back!
Heute auf einem Baum am Rottauensee stand es schwarz auf weiß: Der Sommer kommt! Es war ein ganzer Schwarm. Zwischendurch jagten sie über die Wasserfläche, um Insekten zu fangen. Ornithologen sagen, es gebe in diesem Jahr wohl einen wetterbedingten „Zugstau“. Jedenfalls sind sie jetzt aus den Winterquartieren bei uns eingetroffen.
Silberreiher mit gelbem Schnabel (links) und der viel kleinere Seidenreiher mit grauem Schnabel daneben, der erst seit kurzem öfter in Bayern gesehen wird.
Vogelwelt am Rottauensee (Rottstausee in Postmünster) im August 2021. In den letzten Jahren zieht der Stausee im Rottal immer mehr Wasservögel und Reiher an. Inzwischen ist das bunte Treiben nicht mehr zu übersehen: Lachmöwen, Enten, Gänse, Haubentaucher, aber auch Silber-, Grau-, Seiden-, und Kuhreiher (dieser erstmalig in diesem Sommer) treffen immer wieder am See ein. Auch Kiebitze und Gänsesäger sind immer wieder zu sehen. Unten ein Video über das rege Treiben,,,
EN: Birdwatching at a lake in Lower Bavaria. Great and little egrets…
FR: Oiseaux sauvages vivant ou se rassemblant sur un lac en Basse-Bavière pas loin de chez nous.
Hier sieht man die gelben „Strümpfe“ des SeidenreihersDer Haubentaucher verteidigt sein NestSeltene Flussseeschwalben am Rottauensee – Dank des Floßes vermehren sie sich recht gut
Reges Treiben am Rottauensee – Ein Vogelparadies im Landkreis Rottal-Inn in Niederbayern
Endlich Nilgänse am Rottauensee, sie haben mir gefehlt!!
Eine Nilgans auf dem Rottauensee. Diese Art wurde in der Antike schon von den Römern als Ziervogel gehalten, ist am braunen Augenfleck erkennbar und verbreitet sich seit längerem in Deutschland, nun auch in Bayern. Die Nilgans wird als „potentiell invasive Art“ (das heißt „böse“) angesehen. Das heißt, dass man befürchtet, sie bedrohe und verdränge andere Tiere. Hier die Stellungnahme des NABU: „Dass die Vogelart ökologische Schäden verursacht, ist NICHT erwiesen. Daher ist es aus NABU-Sicht nicht gerechtfertigt, den Bestand zu reduzieren.“
n der alten hessischen Heimat waren sie überall anzutreffen, am Rhein und in allen Parks. Nun breiten sie sich immer mehr auch in Bayern aus. Sind sie nicht wunderschön mit ihrem Augenfleck? Ich liebe auch ihren forschen Charakter.
JA, wir dürfen uns über unsere Mitgeschöpfe freuen! Willkommen, Nilgänse!