Juchhuu, jetzt habe ich ihn erwischt, den ersten Birnbacher Babystorch 2024! Mal sehen, wie viele es sind, das wird man in den nächsten Tagen erfahren. Ich denke, es sind mindestens zwei!
Im August 2014 ließ Monica Gräfin von Arco auf Valley ein Storchennest auf dem alten Brauereikamin errichten. Schon 2015 landete der erste Weißstorch auf dem Nest und 2018 gab es aus diesem Horst erstmals eine erfolgreiche Brut mit drei flüggen Jungvögeln. Inzwischen sind mehrere Jungvögel in Bad Birnbach ausgeflogen.
Kuckucks-Lichtnelke – Lychnis fleur de coucou (Silene flos-cuculi)
Im Mai sieht die Welt plötzlich so leicht und licht aus. Ich bin so dankbar für all das Licht, die Wärme und die Farben. Der Kuckuck rief, der Pirol flötete und der seltene Seidenreiher war wieder da!
Was für eine Show! Heute auf dem Maifest in Bad Birnbach: Die Zeiinger Maibaumsteiger! Waghalsig, mutig, witzig, virtuos, sie haben uns alle in Atem gehalten.
Und die Reichertshamer Musikanten waren da! Hier einige Eindrücke. Die Gruppe aus dem Rottaler Umland spielt neben Blasmusik-Klassikern vornehmlich echte Rottaler, niederbayerische und altbairische Volksmusik, die Maxi Ortner größtenteils selbst arrangiert. Am schönsten fand ich heute den Zwiefache mit Gesang!
Was ich toll finde: Die jungen Musikanten bemühen sich, authentische Kultur neu aufleben zu lassen!
Die Reichertshamer MusikantenEs war ganz schön viel los auf dem Marktplatz!
Die Mai-Ausgabe des Kulturspatz ist da! Hier mein Text in der Rubrik „Naturbeobachtung“
Auch die Birnbacher Störche feiern den 1. Mai. Wie? Mit viel Liebesgeklapper! In diesem Monat kann man meist die Köpfchen der Jungstörche über dem Rand des Storchennests sehen und es beginnt das Raten, ist es eins, sind es zwei oder gar drei? Im Jahr 2018 gab es aus diesem Horst erstmals eine erfolgreiche Brut mit drei flüggen Jungvögeln.
Nun schwirren Schmetterlinge, Bienen und Libellen über die Blühwiesen im Kurpark und an den Ufern der Rott; aus Tümpeln rufen Frösche. Hahnenfuß, Löwenzahn, Klee und Glockenblumen blühen jetzt. Eine Blühwiese mit heimischen Wildblumen kann so spannend sein: Da muss man nur hinschauen und schon erlebt man Wunder der Natur!
Amsel, Drossel und Rotkehlchen singen jetzt aus voller Kehle. Aber was flötet denn da an der Rott? Es ist der Pirol! Der wunderschöne gelbe Vogel, kommt jetzt aus seinem Überwinterungsgebiet in Afrika zurück. Sie wollten sowieso schon immer wissen, was da singt und zwitschert? Eine Vogelstimmen-App kann da aufklären. So kann man vielleicht sogar einen seltenen Neuntöter erhaschen, der in Gebüschen nistet.
Auch Waldspaziergänge sind jetzt besonders schön. Langsam wachsen mehr Laubbäume auf den Flächen, auf denen früher dichte Fichtenbestände waren. Dadurch wirkt der Wald heller und grüner. Das Licht lockt auch mehr Schmetterlinge und blühende Pflanzen an, die zuvor kaum zu sehen waren.
DistelfalterNaturbeobachtung – Kulturspatz Mai 2024