
Noch ist das Wetter kühl, aber jetzt geht es doch so langsam los mit den Frühlingsgefühlen!
// Il fait encore un peu froid mais le printemps arrive.


Courlis cendrés en Bavière
Große Brachvögel (Numenius arquata) faszinieren mich. Nicht nur, weil sie so selten zu sehen sind, sondern auch wegen ihrer langbeinigen Eleganz und ihres Schnabels, der an einen Degen erinnert. Und weil ich ihre melodischen Rufe und das Trillern mag.
Für mich ist es immer ein Wunder, einen Blick auf sie zu erhaschen. Unten ein kleines Filmchen über ihre Bewegungen, wie sie mit ihrem langen Schnabel nach Würmern stochern. Dieses Paar habe ich auf einer Wiese im Kreis Deggendorf in Niederbayern beobachtet.
Leider steht der Große Brachvogel auf der bayerischen Roten Liste in der Kategorie 1 – vom Aussterben bedroht. „Trotz zahlreicher Maßnahmen konnte der Negativtrend bis jetzt, wenn überhaupt, nur verlangsamt werden.“ (LfU)


Frühlingsanfang im Rottal – Kiebitze, Kleiber, Birnbacher Storch.
Early spring in Lower Bavaria with lapwings, nuthatch and stork
Printemps an Basse-Bavière avec vanneaux huppés, sitelle et cigogne


Und hier nochmal alles im Video:

Display flight of lapwings (Vanellus vanellus) // Le vol nuptial des vanneaux huppés
Ich kann mir kaum etwas Schöneres vorstellen, als Kiebitze balzen zu sehen. Mein Herz schlägt dabei höher und ich frage mich selbst, warum ich so in Verzückung gerate. Ist es, weil es ein Schauspiel ist, das man fast nie sieht und die Art inzwischen so selten geworden ist? Oder hat es damit zu tun, dass der Balzflug aussieht, wie ein akrobatischer Tanz und somit diese Ansicht ein Kunstgenuss ist? Oder ist es, weil es diesen „Luft-Tanz“ schon gab, als es noch kein Mensch die Erde besiedelte?
Ich weiß es nicht. Ich weiß nur eins: Es ist ein wunderschönes Schauspiel!
