ENDLICH hab ich ihn erwischt, den Sumpfrohrsänger (Acrocephalus palustris)! Jetzt im Mai hört man ihn immer an der Rott seine unendlichen und lauten Arien schmettern. Aber vor die Linse bekam ich ihn nie. Heute war ein Glückstag: Er saß direkt vor mir am Ufer der Rott und sang aus Leibeskräften!
Was für ein Blick! Der Grünspecht ist immer aufmerksam
Gestern haben wir an der Rott ein Grünspecht-Paar (Picus viridis) beobachtet, das emsig nach Ameisen suchte. Mit ihren kurzen Sprüngen durchs Gras wirkten sie fast hyperaktiv. Ich liebe ihre prächtigen, beinahe exotischen Farben – den roten Nackenstreifen und diesen „irren“, hypnotischen Blick. Und noch etwas: Die ersten Schwaiberl sind da!
FR: Hier, nous avons observé un couple de pics verts (Picus viridis) le long de la Rott, cherchant des fourmis. Avec leurs petits bonds dans l’herbe, ils semblaient presque hyperactifs. J’adore leurs couleurs magnifiques, presque exotiques – la bande rouge sur leur nuque et leur regard « hypnotique » et un peu fou. Et encore une chose : les premières hirondelles sont arrivées !
Yesterday, we spotted a pair of Green Woodpeckers (Picus viridis)Hüpfen und Ameisen suchen…Das ist unser Thema!
Kiebitz (Vanellus vanellus) am 3. März auf einem Rottaler Acker – Lapwing in Bavaria
Lapwings in Bavaria – Vanneaux huppés en Bavière
Kiebitze heute im Rottal. Diejenigen, die im Rottal bleiben und brüten, sind auch hier geboren.
Der Kiebitz ist in Bayern stark gefährdet und steht auf der Roten Liste Bayerns und Deutschlands. Er legt seine Eier auf den Boden auf Äcker und offene Flächen und hat es somit schwer. Um zu verhindern, dass der Brutbestand von Kiebitzen in unserer Region komplett einbricht, markiert der Landschaftspflegeverband seit einigen Jahren die Bodennester, sodass Landwirte die Gelege umfahren können.
Eine große Freude: Kiebitze kehren in ihre Brutgebiete zurück. Dort sind sie auch geboren.
Hoffentlich haben in diesem Jahr wieder mehr Paare Bruterfolg! Es ist jedenfalls immer eine große Freude sie zu sehen! Diese Fotos habe ich mit Zoom vom Auto aus gemacht. Denn sie sind sehr störungsempfindlich.
Das Storchenpaar auf dem alten Brauereikamin mitten im Ort
Wie in den letzten Jahren ist das Storchenpaar nur einige Wochen im Winter in milderen Gefilden (eventuell Bodensee) gewesen und hält sich schon seit etwa Mitte Februar wieder in unserer Gegend auf. Immer wieder sieht man sie auf der Suche nach Nahrung (Schnecken, Insekten, Würmer etc) durch die Wiesen stolzieren. Sie haben ihren Horst ausgebessert, halten sich nun vermehrt im Nest auf, kraulen und paaren sich und werden wohl bald mit dem Brüten beginnen.
Nos cigognes dans notre village en Bavière/ Our storks in Bavaria
Einer der beiden Störche chillt in der SonneNoch streifen sie zusammen durch die Wiesen. Wenn sie anfangen zu brüten, wird einer der beiden Elternteile abwechselnd im Horst bleiben.
Seit 2018 brütet ein Storchenpaar auf dem alten Brauereikamin mitten in Bad Birnbach. Im August 2014 ließ Monica Gräfin von Arco auf Valley ein Storchennest auf dem alten Brauereikamin errichten. Schon 2015 landete der erste Weißstorch auf dem Nest und 2018 gab es aus diesem Horst erstmals eine erfolgreiche Brut mit drei flüggen Jungvögeln. Inzwischen sind mehrere Jungvögel in Bad Birnbach ausgeflogen.