Natur in Bad Birnbach – Dezember

Kulturspatz – Naturbeobachtung – Dezember 2023

Die Dezember-Ausgabe des Bad Birnbacher Kulturspatz ist nun online. Die Print-Ausgabe liegt in der Gäste-Information im Artrium und in vielen Geschäften aus. Hier schon einmal die Rubrik „Naturbeobachtung“, in der ich schreiben darf. Die Fotos habe ich in den letzten Jahren im Dezember in unserer Region gemacht habe. Viel Spaß beim Lesen!

Kulturspatz-Dezember-Ausgabe

Eine natürliche Weihnachtskugel

Unsere Natur im Dezember – Wintergäste und roter Weihnachtsschmuck

Nun befinden wir uns schon mitten im Winter. Ob es eine grüne oder weiße Weihnacht wird? So oder so bleiben Streifzüge durch die Rottaler Natur spannend. Wenn die Sonne tief am Himmel steht, kann es zwar kalt und grau werden; in der Natur werden wir dafür aber reichlich entschädigt: Rote Hagebutten und Vogelbeeren, blaue Schlehen und schwarze Holunderbeeren hängen noch im Gebüsch und locken viele Vögel an.

Baden macht Spaß!

Das Rotkehlchen kennen wir ja alle; es singt sogar bei klirrender Kälte aus voller Kehle. Besonders schön ist es nun, dass wir jetzt in den nackten Bäumen so manchen „Wintergast“ sehen. Bunte Stieglitze und Erlenzeisige hüpfen in den Ästen, der Kernbeißer schaut gewichtig zu uns herunter, und wenn wir Glück haben, erhaschen wir sogar einen Blick auf einen Gimpel (Dompfaff) mit seiner leuchtend roten Brust.

Rot hängt auch noch so mancher Apfel am Baum wie ein natürlicher Weihnachtsschmuck, der auch Amseln erfreut. An der Rott kann man jetzt Gänsesäger beobachten. Die tragen ihren lustigen Namen nicht, weil sie Gänse zersägen, sondern wegen ihres charakteristischen Sägeschnabels, mit dem sie Fische fangen können. Vielleicht sehen wir auch noch die Birnbacher Weißstörche im Kurpark; denn sie überwintern meistens im ländlichen Bad. Jetzt sind auch vermehrt Rehe zu sehen, die sich im Winter in Trupps („Sprünge“ genannt) versammeln.

Wer jetzt durch die ruhige Landschaft geht und die welligen Panoramen der Rottaler Hügel bewundert, wird hin und wieder durch einen sagenhaften Sonnenuntergang belohnt. Richtig poetisch mutet dann das Winterlicht an, und die Vorfreude auf die Feiertage wächst.

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und viel Freude bei Ihren Naturerkundungen im ländlichen Bad!

Text und Fotos: Nadia Baumgart

Der Silberreiher startet an der Rott

Naturbeobachtung ganz ohne Novemberblues!

Der November-Kulturspatz ist da! Notre revue mensuelle d´informations
Ein bunter Stieglitz / Un chardonneret

Hier mein aktueller Beitrag in der Rubrik „Naturbeobachtung“ im Kulturspatz:

Unsere Natur im November – Kein Grund für Novemberblues!

Die Blätter fallen von den Bäumen und viele Wildtiere bereiten sich nun auf den Winter vor. Auch jetzt gibt es viel zu entdecken: Im Kurpark suchen Rotkehlchen, Zaunkönig und Buntspecht nach Beeren und Samen. Insbesondere der exotisch anmutende Stieglitz ist ein echter Hingucker. Auch Grünfink und Wacholderdrossel hüpfen noch emsig im Gebüsch umher.

Wer durch die Natur geht, wird bestimmt keinen „Novemberblues“ erfahren. Die Farben des Herbstes können das Licht im Spätherbst wärmer erscheinen lassen; selbst an grauen Tagen wirkt ein Spaziergang in den Wäldern und Wiesen rund um Bad Birnbach belebend.

An der Rott sehen wir Reiher und Krickenten, die hier überwintern, während sich im Wasser sich malerisch die herbstlichen Farben der Vegetation spiegeln. In den letzten Jahren stolzierte das Bad Birnbacher Storchenpaar immer wieder in Lengham auf der Weide der Galloway-Rinder. Ob die Störche auch in diesem Herbst zwischen den Kühen herumstelzen, bleibt noch abzuwarten.

Wer jetzt durch Wald und Wiesen wandert, erhascht vielleicht einen Blick auf einen Sprung Rehe: Im Winter schließen sich die Tiere zusammen und wandern gemächlich durch die Landschaft. Auch Fasane lassen sich blicken.

Silberreiher an der Rott

Texte en français

Bad Birnbach en Bavière : Notre nature en novembre – aucune raison pour le blues hivernal!

Les feuilles tombent des arbres et de nombreux animaux sauvages se préparent désormais à l’hiver. Il y a encore beaucoup à découvrir ces jours-ci : les merles, les troglodytes et les pics épeiche recherchent des baies et des graines dans le parc. Le chardonneret exotique en particulier attire tous les regards. Les verdiers et les oiseaux des champs sautillent toujours t dans les buissons.

Quiconque se promène dans la nature ne connaîtra certainement pas le « blues hivernal ». Les couleurs de l’automne peuvent rendre la lumière plus douce et chaude à la fin de l’automne ; Même par temps gris, une promenade dans les forêts et les prairies autour de Bad Birnbach est vivifiante.

Le long du fleuve Rott, nous voyons des hérons et des sarcelles qui hivernent ici, tandis que les couleurs automnales de la végétation se reflètent de manière pittoresque dans l’eau. Ces dernières années, le couple de cigognes de Bad Birnbach s’est promené à plusieurs reprises dans le pâturage du bétail Galloway à Lengham. Reste à savoir si les cigognes se promèneront encore parmi les vaches cet automne.

Quiconque fait une randonnée à travers les forêts et les prairies peut apercevoir des biches : en hiver, les animaux se rassemblent et se promènent tranquillement dans le paysage. Des faisans peuvent également être vus. Bonne promenade !

Goldener Oktober im Rottal

Naturbeobachtung im Kulturspatz

Nun kommt schon der Oktober. Und mit ihm die neue Monatsausgabe des Bad Birnbacher Kulturspatz. In der Rubrik „Naturbeobachtung“ beschreibe ich, was uns in der Natur an der Rott und in unseren Wäldern so passiert:

Kranichzug über Bad Birnbach im Oktober 2022

Unsere Natur im Oktober – farbige Wälder und Kranichzug

Die sanften Rottaler Hügel bieten im Oktoberlicht eine herrliche Aussicht und laden zum Wandern, Radfahren und Erholen ein. Selbst der Morgennebel, der sich nun über die Landschaften legt, hat seinen Zauber. Ein Herbstspaziergang in der Lugenz oder im Aunhamer Wald ist jetzt ganz besonders romantisch. Auch der Kurpark ist in bunte Herbstfarben getaucht.

Majestätische Schwäne, fliegende Silberreiher, goldgelbes Laub, all das erwartet uns jetzt bei einem Spaziergang in der Oktobersonne auf den Rottauenwegen.

Die Kraniche sind jetzt eine besondere Attraktion; denn sie ziehen erst seit wenigen Jahren über Bayern in den Süden. Und ausgerechnet über Bad Birnbach! Die großen Vögel mit den langen Hälsen und Beinen sind ein Symbol für Gesundheit und Langlebigkeit. Mit etwas Glück sehen wir gegen Mitte Oktober tausende trompetende Kraniche über den Kurort ziehen. Auch die Starenschwärme bieten ein faszinierendes Naturschauspiel, und die letzten Libellen schwirren über die Rott; vielleicht sehen Sie sogar den Eisvogel über das Wasser flitzen.

Das Storchenpaar ist noch in der Gegend – Die beiden Jungvögel sind bereits gen Süden geflogen

Natur im Rottal im September

Naturbeobachtungen- September – Bad Birnbacher Kulturspatz

Our nature in September – Notre nature en septembre

Unsere Natur im September – Buntes Laub und Vogelzug – Mein Beitrag im Kulturspatz

Das Septemberlicht über den Rottaler Hügeln verwandelt jetzt die Landschaften in malerische Szenen. Es spiegelt sich in den Tautropfen, die auf den Spinnweben glitzern, und lässt das bunte Laub aufleuchten. Selbst wenn das Wetter nun wechselhafter wird, sind Spaziergänge und Wanderungen in der Region ganz besonders reizvoll.

In den Wäldern sprießen die ersten Pilze und erinnern daran, dass der Frühherbst beginnt. Während sich an der Rott Gebirgsstelze, Flussuferläufer und Eisvögel beobachten lassen, ist der Vogelzug in vollem Gange: Stare sammeln sich auf den Masten an der Rott und die Rauchschwalben fangen an, in den Süden zu fliegen. Es lohnt sich, einen Blick in den Himmel zu werfen: Vielleicht durchquert ihn gerade einer der Bad Birnbacher Störche? Oder zeigt sich etwa ein Mäusebussard auf der Jagd?

In den Rottaler Wäldern, beispielsweise der Lugenz oder in Aunham, locken jetzt lange Spaziergänge durch Wälder, in denen sich immer mehr Farbtöne zeigen. Immer wieder lassen sich nicht nur Blicke auf weite Landschaften erhaschen, sondern auch mit etwas Glück auf Feldhasen und Rehe. Das Rehwild wird im September nämlich aktiver und lässt sich nun öfter sehen.

Auch ein Spaziergang durch den Kurpark hat jetzt einen besonderen Reiz: Finken und Drosseln hüpfen durch das Gebüsch und laben sich an bunten Beeren. Bunte Stieglitze tummeln sich in den Wiesen und naschen an den Samen.

Wandern im Rottal ist immer schön
Die Altstörche sind im September noch im Kurort zu sehen – Ob sie wieder hier überwintern?
Der Große Feuerfalter – Leider sind in diesem Jahr weniger Schmetterlinge zu sehen
Abendrot über dem Lugenzwald – Atemberaubend!

Und hier noch ein kurzes Video zum Thema:

Unsere Natur im August

Kulturspatz Bad Birnbach Rubrik Natur

Wieder einmal durfte ich in der Rubrik „Naturbeobachtung“ im Bad Birnbacher Kulturspatz berichten:

Unsere Natur im August – Reifes Obst und schöne Sichten

Dass Streuobstwiesen nicht nur landschaftsprägend sind, sondern auch artenreiche Biotope, ist inzwischen bekannt. Gut, dass es mitten im Bad Birnbacher Kurgebiet diese ästhetisch und ökologisch wertvollen Oasen gibt! Jetzt sind sie auch besonders schön: Die ersten reifen Äpfel und Zwetschgen hängen nun zahllos und bunt an den Ästen.

Über den gemähten Wiesen rüttelt der Turmfalke und späht nach Mäusen, und die gelben Blüten der Königskerze säumen die Wege. In der Vogelwelt wird es insgesamt ruhiger; als erste Zugvögel reisen Pirol und Mauersegler ab. Wer genau hinschaut, kann allerdings an der Rott immer wieder seltene Vögel wie den Waldwasserläufer oder die Gebirgsstelze entdecken. Ein Fernglas lässt den Spaziergang an den Rottauenwegen zum Abenteuer werden. Keinen Feldstecher braucht man, um einen Blick auf die Bad Birnbacher Störche zu erhaschen, die sich immer wieder auf den Wiesen des Kurortes zeigen. In diesem Jahr sind zwei Jungstörche aus dem Nest auf dem Brauereikamin flügge geworden.

Im zauberhaften Licht des Hochsommers sind nun die Sichten auf die Rottaler Hügel von den vielen Wanderwegen aus zu bewundern. Text und Fotos: Nadia Baumgart

Ein Bläuling auf der Blühwiese
Rauchschwalben-Kinder haben Hunger
Unsere Streuobstwiesen
Ein aufmerksamer Feldhase im Stoppelfeld
Ein Birnbacher Storch unterwegs