Am Freitag auf dem Karpfhamer Fest! Ich muss gestehen, ich dachte, das sei so ein Halligalli-Event. Da aber heute in der Holzhamer Hütte meine „Lieblings-Band“ auftrat, die Reichertshamer Musikanten, habe ich mir einen Ruck gegeben.
Und – siehe da – welch eine Freude! Das wunderschön geschmückte Festzelt, die vielen Trachten, die interessante Rottalschau und dann das Standkonzert aller Festkapellen, die Volkstanzgruppen! So viele lachende Gesichter. Dazu ein blauer Himmel und Sonne satt…Ich bin zutiefst begeistert! Ich hoffe, Euch gefällt der Film auch. Als Ausklang längere Lieder der Reichertshamer Musikanten.
#karphamerfest #tradition #volksfest #volksmusik
Die Holzhamer HütteDie Reichertshamer Musikanten aus dem RottalEine wunderbare Volkstanzgruppe aus Oberösterreich
Wieder durfte ich einen Beitrag für unseren „Kulturspatz“ (das monatliche Informationsheft unserer Gegend) in der Rubrik Naturbeobachtung schreiben:
Unsere Natur im September – Vogelzug und reifes Obst
Langsam kommt der Frühherbst mit seinem leuchtenden Licht. Noch blühen Wildpflanzen wie Schafgarbe, wilde Möhre, Ackerwinde und Wegwarte. Bunte Stieglitze tummeln sich in den Wiesen und naschen an den Samen.
Viele Vogelarten sammeln sich jetzt und beginnen ihren Flug in den Süden. „An Mariä Geburt (8. September) ziehen die Schwalben furt“, sagt das Sprichwort. Und es ist tatsächlich so, dass die Rauchschwalben im September plötzlich alle verschwunden sind. Auch die Stare finden sich zusammen und bieten dabei spektakulärste Flugformationen: Je näher der Herbst rückt, desto größer werden die Schwärme.
Es ist spannend, die Vogelschwärme über das Rottal fliegen zu sehen. Mit etwas Glück erhaschen wir auch einen Blick auf schöne Schmetterlinge, vielleicht sogar auf den seltenen Großen Feuerfalter, der erst seit zwei Jahren in den Rottauen herumschwirrt.
Jetzt beginnt auch das Rätselraten um die Birnbacher Störche. Die Jungvögel ziehen meist schon im September in ihr Überwinterungsquartier. Die Altvögel hatten sich in vergangenen Jahren jedoch entschieden, im Kurort zu überwintern. Ob es in diesem Jahr auch so ablaufen wird?
Es ist immer spannend, die Natur auf den Rottauenwegen, im Kurpark oder in den Rottaler Wäldern zu beobachten.
Die Stare sammeln sich auf den Masten an der Rott
Der Große Feuerfalter schwirrt erst seit wenigen Jahren in Niederbayern herum
Noch zeigen sich viele Schmetterlinge auf den Wiesen an der Rott. Welch wunderschönes Schauspiel! In diesem Jahr sehe ich mehr Bläulinge als sonst und das freut mich!
Unser Projekt in der Bürgerbeteiligungsplattform des Landkreises Rottal-Inn 2019
„Mehr Nisthilfen für Weißstörche“, das war eine Projektidee, die wir 2019 im Bürgerbeteiligungsportal des Landkreises Rottal-Inn eingereicht hatten. Jetzt geht es voran.
In Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Rottal-Inn e.V. wird nun geprüft, wo Nisthilfen im Landkreis angebracht werden können. Wir durften gestern helfen, mögliche Standorte in der Region zu suchen und hoffen, dass im nächsten Frühjahr mehr Weißstörche bei uns brüten werden.
Bisher haben wir ja zwei Horste in Rottal-Inn: einer befindet sich auf dem alten Brauereikamin in Bad Birnbach, die zweite Nisthilfe wurde auf dem Gasspeicher in Pfarrkirchen angebracht. In diesem Jahr sind drei Jungstörche im Landkreis flügge geworden.
Standortsuche für NisthilfenIm Mai 2020 sind mehrere Weißstörche in Pfarrkirchen gelandet.
Im Mai 2020 sind mehrere Weißstörche in Pfarrkirchen gelandet. Daraufhin wurde eine Nisthilfe gebaut und auf dem Gasspeicher angebracht, wo zum zweiten Mal ein Storchenpaar erfolgreich brütet.
Nisthilfe Pfarrkirchen
Und hier die beiden besetzten Horste im Landkreis Rottal-Inn:
Storchennest in Bad Birnbach
Storchennest Nähe Bauhof in Pfarrkirchen
Update Dezember 2022:
Nun hat das Landratsamt entschieden, wo Nisthilfen aufgebaut werden sollen: In der Schlossökonomie Gern, wo sich ein alter Brauereikamin befindet und in Hebertsfelden.
Jungstorch im Pfarrkirchner Storchennest am 2. August 2022
Das Storchennest auf dem Gasspeicher in Pfarrkirchen ist zum zweiten Mal besetzt. Der Jungstorch ist etwa drei Wochen nach den Birnbacher Störchen geschlüpft. Im Gegensatz zu den Birnbacher „Cousins“ kann er noch nicht fliegen, sieht aber schon groß und stark aus und wird den ersten Flug bestimmt bald wagen.