
Für mich gibt es kaum etwas Schöneres, als durch die Wälder zu streifen.
Wildlife in Lower Bavaria – Nature le long de notre rivière en Basse-Bavière
Für den Juli-Beitrag im „Kulturspatz“ hatte ich wieder Naturfotos ausgesucht.
Es sind alles Bilder aus dem Juli vergangener Jahre, die ich in den Rottauen oder im Kurpark gemacht habe. In der Rubrik „Naturbeobachtung“ können nur ca. 3 oder 4 Fotos gedruckt werden. Hier möchte ich aber auch diejenigen zeigen, die nicht gedruckt werden konnten.
Eine Ausnahme ist der Große Feuerfalter (Lycaena dispar). Diesen gibt es erst seit kurzem (seit etwa drei Jahren) in Niederbayern. Wir haben ihn an der Rott Ende Juni 2022 gesehen und fotografiert.


Der Seidenreiher an der Rott. Auch er ist eine Rarität. Nicht zu verwechseln mit dem ebenfalls weißen Silberreiher (dieser ist deutlich größer).




Wandern im wilden Wald
Dass Wandern glücklich macht, merkt man spätestens dann, wenn man es tut. Letztens sind wir im Bayerischen Wald unterwegs gewesen. Schmetterlinge um einen herum, das Rauschen der Wildbäche, Fingerhut am Wegesrand, dichte Wälder, Moose, Farne.
Das Gebrüll der Medien und deren Panikmache gerieten langsam in den Hintergrund. Nachts stieg der Vollmond hoch und ein kühler Regen fiel auf das duftende Gras. Berndt schrieb ein Gedicht dazu:


Ein Strauß voller Mohrenfalter. Durch dieses Geflattere und Geschwirre sind wir auf den Berg gestiegen. Hier im Video:

Wonderful nature in the Bavarian Forest
Unterwegs im Nationalpark Bayerischer Wald.
Welch ein wunderschöner Tag mit unserer naturbegeisterten Freundin Birgit im Bayerischen Wald! Wir waren im Grenzgebiet und wurden umschwirrt von Schmetterlingen, Hummeln, Wildbienen und beglückt vom Gesang der Vögel und dem Rauschen des Wassers. Für mich gibt es nichts Schöneres.
Wir hatten das große Glück, auch einen Schönbär (Callimorpha dominula) und mehrere Kaisermantel (Argynnis paphia) zu sehen.
Inzwischen wissen wir, dass der Homo Sapiens wahrscheinlich schon vor 300 000 Jahren existiert hat. Erst seit etwa 200 Jahren leben wir in einer industrialisierten Welt. Ich glaube, ohne Naturerlebnisse sind wir irgendwie abgeschnitten von unserem Sein…

Und hier alles in Bewegung:

Einen wunderschönen Tag haben wir gestern im Naturschutzgebiet Oberes Ilztal verbracht. Schönes Licht gab es, die ersten Sumpfdotterblumen gesehen und so manchen Eichelhäher. Auch Schöllkraut und Beinwell blühen. Das Wasser der Ilz erscheint sehr dunkel, manchmal gar schwarz. Deswegen wird sie „Schwarze Perle“ genannt. Die Färbung stammt von den ausgewaschenen Huminstoffen der Moore und Fichtenwälder.
Die Ilz ist etwa 70 km lang, sie ist ein Nebenfluss der Donau im Bayerischen Wald. Ich mag die natürliche, beinahe wilde Atmosphäre in ihrer Umgebung. Man hört sie immer im Hintergrund rauschen.
EN: In the nature reserve of the river Ilz. This river in the Bavarian Forest has a dark colour in the shadow because of its content of material coming from moors.
FR: J´aime beaucoup l´atmosphère de la vallée du petit fleuve « Ilz » dans la Foret Bavaroise. On entend toujours le murmure de l´eau qui semble presque noire dans l´ombre à cause de son contenu de matières provenant des tourbières.
#ilztal

Nature walk video // Hier sieht man das Wasser rauschen: