Sommer-Impressionen an der Rott

Graureiher an der Rott – Héron cendré

Summer impressions in Lower Bavaria

„Endlich wieder“ dies und das, denkt und sagt man, seitdem der harte Lockdown endlich beendet wurde. Und so bin ich in letzter Zeit recht viel unterwegs gewesen, um Menschen zu sehen. Aber so langsam gehe ich auch wieder auf die Pirsch, das heißt, ich gehe langsam bestimmte Plätze an der Rott ab, von denen ich weiß, dass es da im Sommer viel zu sehen gibt. Das habe ich heute und gestern wieder mit Berndt gemacht und zeige hier einige Eindrücke. das Vogelgezwitscher muss man sich dazu denken. Besonders melodisch, weil der Pirol in der Ferne laut ruft.

Eine neugierige Ringelnatter (Natrix Natrix) A grass snake
Eine junge Goldammer – Un jeune bruant – A yellowhammer
Der Kleine Eisvogel (Limenitis camilla)

Es tut einfach immer gut, unterwegs in der Natur zu sein und Tiere zu beobachten. So fühle ich mich „daheim“….

Der Dickkopffalter – ich finde, er schaut irgendwie „zärtlich“ 🙂
Und das bin ich mit meinem „Tarn-Tuch“ 🙂 — C´est moi!

Vor dem Gewitter // Before the storm

Vor dem Gewitter // Before the storm // Avant l´orage

Ganz schön heiß heute! Da konnte man sich nur noch Frischluft zuwedeln! Und sich an den Blumen erfreuen… Zurzeit blüht der Natternkopf an der Rott, aber auch Echte Kamille, Johanniskraut, Nelken und die schöne Königskerze.

Königskerze (Verbascum)
Der Turmfalke
Erfrischung im Viamar

So langsam…

So langsam…geht es wieder los / La vie reprend tout doucement…

Auch auf dem Wochenmarkt ist endlich wieder mehr los – den Dackel scheint das nicht zu begeistern 🙂
Die Cafés locken mit leckerem Eis – Bei über 30 Grad keine schlechte Idee!

Summer in the city!

Summertime in the city of Passau – Plötzlich wird es heiß – Soudainement, il fait chaud!

Hot feelings 🙂

The white dancer – Beauty of nature

Seidenreiher an der Rott in Bad Birnbach

Seidenreiher (Egretta garzetta) // Little Egret in Bavaria // Aigrette garzette en Bavière

Welch eine Eleganz! Diesen wunderschönen weißen Tänzer habe ich zum ersten Mal auf den Azoren gesehen. Ein Seidenreiher ist es! Niemals hätte ich damals geahnt, dass ich ihm mal an der Rott begegnen würde. Aber so ist es eben, die Natur ist voller Wunder! In Bayern ist er ein sehr seltener Brutgast!

Schon vor Jahren sah ich einen in Ruhstorf und inzwischen werden sie immer häufiger gesehen. Im Prachtkleid trägt der Seidenreiher einen Schopf, der hier gut zu sehen ist. Achtung, es sind keine Silberreiher! Die großen weißen Silberreiher, die uns in Bayern so oft in der kalten Jahreszeit begegnen, sind um einiges größer. Man kann sich gut merken: Silberreiher: gelber Schnabel, schwarze Füße – Seidenreiher: schwarzer Schnabel, gelbe Füße. Ich finde auch, dass sich der kleinere Seidenreiher viel lebendiger und eleganter seiner Beute nähert. Der Seidenreiher wurde im 19. Jahrhundert stark bejagt, da seine Federn in der Modeindustrie verarbeitet wurden.