🌹 Darf ich mich vorstellen? Ich bin BELLA, der Birnbacher Café-Hund. Jeden Morgen sitze ich beim Frühschoppen, höre zu, denke mir meinen Teil dabei und hoffe auf ein Stück Schinken. Mein Motto „Ich darf alles“ gilt auch für mein Herrchen Conny, der mir keinen Wunsch verwehren darf.
Zeichnen und Musik – Das passt einfach zusammen. Musik spielen, Musik hören, zeichnen, all das macht einfach glücklich!
Zum anderthalbjährigen Jubiläum des Rathauscafes spielte Maxi Ortner von den Reichertshamer Musikanten mit viel Charme und Können wunderbare Melodien. Berndt durfte mit viel Freude begleiten und mitspielen. Ich habe das Geschehen zeichnerisch begleitet und so hatten wir einen wunderschönen und beschwingten Sonntag trotz kühlem Wetter.
Immer mehr bin ich der Überzeugung, dass Kunst, Malerei, Aquarelle und auch Musik oder andere Kunstformen außerhalb von Museen und Veranstaltungsräumen gezeigt werden sollte. Nämlich dort, wo die Menschen sind: Auf der Straße, in Cafés, in Läden. Kunst macht glücklich und gehört meiner Meinung einfach raus.
Maxi Ortner mit seiner SteirischenZeichnen und Musik passen einfach toll zusammenBerndt spielt mitMaxi Ortner „in action“ im Rathauscafé in Bad Birnbach – TuschezeichnungLebendige Volksmusik im Rathauscafé
Ausstellung zum 1-jährigen Jubiläum von Petzis mit Spenden-Aktion
Herzensangelegenheiten aus Holz und Farbe – Für Elyas
Ausstellung zum einjährigen Jubiläum
Petzis wird ein Jahr alt! Das Geschäft für Kunst und Handwerk in der Hofmark von Bad Birnbach wurde zwischen zwei Lockdowns geboren. Das wollen wir feiern!
Ab dem 6. August gibt es im Laden Holzobjekte und Skulpturen von Tanja Petzi und Malerei von Nadia Baumgart zu sehen. Öffnungszeiten: Donnerstag 14:00 – 17:00 – Freitag 13:00 – 17:00 – Samstag 09:00 – 13:00
Was die Künstlerinnen verbindet? Die Liebe zu Kunst, Natur und Menschen! Und die Einsicht, dass Geben und das „Miteinander“ glücklich machen.
Deswegen werden 50% des Erlöses gespendet. Denn eines ist klar: Es gibt immer Menschen, denen es schlechter geht als uns. Ihnen zu helfen, ist für die Künstlerinnen eine Herzensangelegenheit. Das Geld geht an die Familienkrebshilfe Sonnenherz und soll an eine junge alleinerziehende Mama gehen, die durch die Leukämie-Erkrankung ihres kleinen Elyas in eine finanzielle Notlage geraten ist.
Ausstellung Herzensangelegenheiten in der Hofmark, Bad Birnbach
Hier ein kurzes Interview mit der Inhaberin Tanja Petzi (ab Minute 5:30 Uhr):
Der schöne Laden liegen mitten in der historischen Hofmark von Bad Birnbach
Zwei Künstlerinnen zeigen ihre Werke:
Tanja Petzi ist Leiterin der sozialpflegerischen Ausbildung bei den Maltesern und Inhaberin eines Ladens für Kunst und Handwerk in Bad Birnbach, in dem sie Second Hand, Schmuck, Taschen, Accessoires, Kunstwerke aus Ton und Glas anbietet sowie künstlerische Objekte und Skulpturen aus Holz, die sie selber anfertigt.
Nadia Baumgart ist Malerin, seit 2016 im Rottal wohnhaft. Ihre Werke sind voller Freude und stellen die Schönheit von Natur und Landschaften in den Mittelpunkt. Außerdem fotografiert sie leidenschaftlich gerne, bloggt und dokumentiert die Wunder der Natur in ihrer Umgebung.
Auch ein kleiner Gedichtband mit illustrierten Gedichten von Berndt Baumgart wird zu haben sein.
Hier mehr über den Spendenaufruf und die Not der kleinen Familie, die unverschuldet in Not geraten ist:
About an exhibition in the Museum Salzburg showing the sculptures of the British-Nigerian artist Yinka Shonibare.
Gestern waren wir im Museum der Moderne Salzburg. Dort fand eine spannende Ausstellung der Werke des britisch-nigerianischen Künstlers Yinka Shonibare (geboren 1962) statt. Kaum stand ich zwischen seinen lebensgroßen bunt gekleideten Figuren, fühlte ich mich in einer seltsamen Märchenwelt, die mich neugierig machte.
Aus der Museums-Webseite: „Der Künstler sieht sich in der Rolle eines „postkolonialen Hybriden“, der mit einer subversiven künstlerischen Strategie bevorzugt Episoden aus der europäischen Kunst und Geschichte des 18. und 19. Jahrhunderts aufgreift und zu tragikomischen Szenen menschlichen Tuns ausgestaltet.“
Mich haben insbesondere zwei seiner Gestalten bewegt: „Revolution Kid (Calf)“ und „Butterfly Kid (Boy)“
Beide sind „hybride“ Wesen zwischen Tier und Mensch.
Zum Revolution Kid:
Er trägt wie alle Geschöpf Shonibares edle und sehr farbige Kleidung, scheint mit einer goldenen Pistole in den Himmel zu schießen, springt dabei in die Höhe und hat einen Kalbskopf. Aus dem Museums- Kurzführer: „Shonibares Revolution Kid bezieht sich auf die Aufbruchsstimmung des Aarabischen Frühlings und zitiert eine Pose aus dem monumentalen Gemälde La Liberté guidant le peuple (Die Freiheit führt das Volk), das Eugène Delacroix anlässlich der Julirevolution des Jahres 1830 geschaffen hat.“
Der bewaffnete Junge auf dem Bild hat anscheinend den Schriftsteller Victor Hugo zu seiner Figur „Gavroche“ inspiriert. Gavroche repräsentiert den hoffnungsfrohen Mut der Jugend, stirbt aber später im Kampf.
Zum Butterfly Kid:
Kaum steht man vor ihm, fängt man an zu träumen. Seine Kleidung leuchtet seiden, er ist regelrecht „beflügelt“. Aus dem Kurzführer: „Die Skulptur ist vom Klimawandel und seinen Auswirkungen […] inspiriert und zeigt, dass unsere komplexe Geschichte mit den Herausforderungen von heute in Verbindung steht.“
Die Ausstellung (bis 12.09.21) ist sehr zu empfehlen. Hier mehr dazu: