Rehe im Rottal

Chevreuils en Bavière – Roe deer in Bavaria

Rehe heute im Rottal – Gibt es etwas Schöneres? Für mich kaum!

Schade, dass sie inzwischen im Rahmen der „Wald vor Wild“-Ideologie vermehrt gejagt und als Waldzerstörer angesehen werden. Ich hoffe, sie werden auch noch in Zukunft durch unsere Landschaften streifen dürfen.

https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/wald-vor-wild-bayern

Friedlich und wunderschön – unsere heimischen Rehe

November im Tierfreigelände Bayerischer Wald

Müder Braunbär – Ours brun fatigué

Schöner Spaziergang gestern im Tierfreigelände Neuschönau im Bayerischen Wald. Wolf und Luchs haben sich versteckt. Wildschwein, Elch und ein ….sehr müder Braunbär haben sich gezeigt. Der Bär hält bald Winterruhe

FR: Enclos avec animaux sauvages dans le Parc National de la Forêt Bavaroise

EN : Animals at the Wildlife Enclosure in the Bavarian Forest

Wildschwein im Tierfreigelände
Der Elch knabberte an Ästen

Hier im Video:

Unterwegs im Tierfreigelände Neuschönau

Ein wahrhaft friedvoller Ort: Rehe im Zentralfriedhof Wien

Rehbock vor dem Grab der Familie Wald – Chevreuil dans le cimetière central de Vienne

Der Zentralfriedhof in Wien. Das ist für mich ein wirklicher Fried-Hof, ein friedlicher Ort, in dem Wildtiere willkommen sind und ohne Angst vor Hunden und Jägern dem Besucher ihre ganze Schönheit vertrauensvoll zeigen. Welch zauberhafte Augenblicke!

Le cimetière central de Vienne est un vrai havre de paix pour les animaux sauvages.

Rehe ohne Angst im Zentralfriedhof Wien
Eichhörnchen sind auch unterwegs
Wildtiere ohne Scheu vor Menschen. Für mich ein Garten Eden
Leise und elegant gehen sie durch die Gräber…

Unsere Natur im August

Kulturspatz Bad Birnbach Rubrik Natur

Wieder einmal durfte ich in der Rubrik „Naturbeobachtung“ im Bad Birnbacher Kulturspatz berichten:

Unsere Natur im August – Reifes Obst und schöne Sichten

Dass Streuobstwiesen nicht nur landschaftsprägend sind, sondern auch artenreiche Biotope, ist inzwischen bekannt. Gut, dass es mitten im Bad Birnbacher Kurgebiet diese ästhetisch und ökologisch wertvollen Oasen gibt! Jetzt sind sie auch besonders schön: Die ersten reifen Äpfel und Zwetschgen hängen nun zahllos und bunt an den Ästen.

Über den gemähten Wiesen rüttelt der Turmfalke und späht nach Mäusen, und die gelben Blüten der Königskerze säumen die Wege. In der Vogelwelt wird es insgesamt ruhiger; als erste Zugvögel reisen Pirol und Mauersegler ab. Wer genau hinschaut, kann allerdings an der Rott immer wieder seltene Vögel wie den Waldwasserläufer oder die Gebirgsstelze entdecken. Ein Fernglas lässt den Spaziergang an den Rottauenwegen zum Abenteuer werden. Keinen Feldstecher braucht man, um einen Blick auf die Bad Birnbacher Störche zu erhaschen, die sich immer wieder auf den Wiesen des Kurortes zeigen. In diesem Jahr sind zwei Jungstörche aus dem Nest auf dem Brauereikamin flügge geworden.

Im zauberhaften Licht des Hochsommers sind nun die Sichten auf die Rottaler Hügel von den vielen Wanderwegen aus zu bewundern. Text und Fotos: Nadia Baumgart

Ein Bläuling auf der Blühwiese
Rauchschwalben-Kinder haben Hunger
Unsere Streuobstwiesen
Ein aufmerksamer Feldhase im Stoppelfeld
Ein Birnbacher Storch unterwegs

Im Tierfreigelände Neuschönau

Fischotter (Lutra lutra) Loutre

Wildkatze (Felis silvestris)

Im Tierfreigelände Neuschönau – In the Wildlife Enclosure in Bavaria

Neu sind die Kraniche in der Voliere. Schön sind sie, aber sie haben mir etwas leidgetan, da die Voliere, in der sie leben, für solch große Vögel doch sehr beengt ist.

Interessant ist das ebenfalls neue Reptilien-Gehege. Dort kann man sogar Kreuzottern (Foto 2) bestaunen. Auch die Waldeidechse ist darin zu sehen. Ganz frei flatterte uns ein Kaisermantel über den Weg.

Auch die Wildkatze ließ sich sehen. Wieder einmal wurde mir bewusst, dass sie von weitem kaum von einer getigerten Hauskatze zu unterscheiden ist. Unterscheidungsmerkmale sollen etwa der buschige Schwanz mit schwarzer Spitze und die weißen Schnurrhaare sein. Würde ich eine Wildkatze in der Natur sehen, würde ich sie jedoch kaum von einer Hauskatze unterscheiden können. Egal, sie sind ja beide faszinierende Wesen.

Auch der Spaziergang durch das Gelände ist einfach spannend und schön, die vielen Pflanzen am Wegesrand, die Vögel, das Totholz voller Leben, die Moose, die Bäche…

Kreuzotter (Vipera berus) im neuen Reptiliengehege
Spielende Fischotter

Ich konnte den Fischottern beim Spielen zuschauen!
In der freien Natur habe ich das nur einmal vor etwa 30 Jahren in Italien beobachten können. Diesmal waren es in Gefangenschaft lebende Fischotter, aber deren Gehege im Tierfreigelände Neuschönau ist recht groß und naturnah. Und so war ich auch näher dran.
Unglaublich schön ist das flinke Spiel der Tiere, die sich gegeneinander jagen und auflauern, sich gegenseitig neckend, zwischendurch laut keckernd. Im Wasser winden sie sich umeinander wie Aale. Was für eine unbändige Energie! Dabei sind alle Bewegungen im und außer dem Wasser blitzschnell und fließend.
Ich habe mich so gefreut über dieses beinahe humorvolle und quicklebendige Spektakel!

Wisent

Und hier noch im Video: