Sonne und Kiebitze im Ibmer Moor

In Schwärmen kommen sie zurück aus ihren Wintergebieten: die Kiebitze (Vanellus vanellus)

Heute bei strahlender Sonne im Ibmer Moor in Oberösterreich. Die ersten Kiebitze sind da!! Das Ibmer Moor ist die größte zusammenhängende Moorlandschaft Österreichs und europäisches Vogelschutzgebiet.

Da die Moore teilweise trockengelegt worden waren (durch Torfstich, Entwässerung oder intensive Beweidung) und wieder vernässt werden mussten, haben sich Bäume angesiedelt, was in einem intakten Moorgebiet nicht passiert. Die Moorlandschaft wird dort, wo Bäume und Büsche wachsen, offen gehalten. Sonst könnten dort Kiebitze und Brachvögel nicht mehr brüten.

Zum ersten Mal konnte ich gut beobachten und sogar filmen, wie ein männlicher Kiebitz eine Kuhle (Nestmulde) mit seiner Brust baut, um das Weibchen anzuziehen. Dieses Verhalten ist Teil der Balz.

Kiebitz – Lapwing
Einige Bereiche sind von Moorbirken und Büschen bewachsen
Endlich Sonne!
Das Moor bietet vielen Arten Lebensraum

Und hier im Video:

Entspannter Spaziergang im Ibmer Moor in Oberösterreich

Stadtluft

Stadtbummel in München

Stadt-Impressionen gestern in München. Mit der Bahn aus Bad Birnbach hin und zurück.

Die Highlights:

Die wundervolle Musik des Trios UkrBand mit der großen Balalaika
Die orangenen Augen der Tauben im Vorfrühlingslicht
Die Jugendstil-Ausstellung in der Kunsthalle

Balalaika-Musiker am Viktualienmarkt
Freude
Ruinen einer vergangenen Welt
Marienplatz
Schöne Taubenaugen
Kapitalismus
Das denke ich mir manchmal auch…
Auf der Jugendstil-Ausstellung in der Kunsthalle
Vegetarisches Restaurant um 1900 – Jugendstil-Plakat in der Ausstellungen in der Kunsthalle München

„München um 1900: In der Ottostraße 1 entwirft Franziska Scheller das Tagesmenü ihres vegetarischen Luxusrestaurants Ethos: Kaiser-Friedrich-Suppe – Nudelauflauf mit Tomatentunke. Creme mit Fruchtunterlage. Das Augenmerk liegt auf frisch zubereiteten, naturbelassenen Produkten, die in variantenreichen Aufläufen, in Wasserbad gegarten Puddings oder Bratlingen Eingang finden. Überlegungen zur Naturbelassenheit von Nahrungsmitteln stellen demnach keine Erfindung der „Ökos“ in den 1970er-Jahren oder erst unserer Tage dar; dies alles gab es bereits in der avantgardistischen Zeit um 1900 bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs.“ (Quelle: Literaturportal Bayern)

Willkommen, Ihr schönen Vögel – Nilgans und Rostgans am Rottauensee

Nilgänse-Paar am Rottauensee (Alopochen aegyptiaca) Ouette d’Égypte/ Egyptian Goose
…Und ein Rostgans-Paar stand daneben – ROSTGANS (Tadorna ferruginea) Tadorne casarca/ Ruddy Shelduck in Bavaria

Nilgänse und Rostgänse heute am Rottauensee! immer, wenn ich solche „Exoten“ sehe, denke ich: „JA, wir dürfen uns über unsere Mitgeschöpfe freuen! Willkommen, Ihr schönen Vögel!“ (anstatt uns über „Neozoen“ zu ärgern)


Die NILGANS (Alopochen aegyptiaca) kommt ursprünglich aus Afrika; ich kenne sie vom Rhein und von den Parks in Wiesbaden, wo sie schon seit längerem brüten und ihre Küken zwischen den Parkbesuchern spazieren führen. In Bayern sind sie seltener zu sehen, bei uns in der Gegend sehr selten (Am Rottauensee sah ich eine im Jahr 2020). Sie wird in Deutschland als „invasive Art“ eingestuft, die unserer Natur schaden könnte.


Das sagt der NABU dazu: „Aufgrund des derzeitigen Erkenntnisstands ist die ökologische Schädlichkeit der Nilgans in Deutschland für den NABU als gering bis nicht vorhanden einzustufen, so dass ein aktives deutschlandweites Bestandsmanagement mit dem Ziel einer Verringerung des Bestandes weder notwendig noch zu rechtfertigen ist.“


Die ROSTGANS (Tadorna ferruginea) kommt aus den innerasiatischen Steppen; In Deutschland gab es neben Übersommerungen lange Zeit nur einzelne Bruten, ohne dass sich eine Brutpopulation fest angesiedelt hätte. (Quelle: Wikipedia)


Noch gilt die Rostgans als seltener Jahres- und Brutvogel in Bayern, 2019 etwa ging das Landesamt für Umwelt von wenigen Paaren im gesamten Freistaat aus. Inzwischen scheinen sie öfters aufzutauchen. Zum allerersten Mal am Rottauensee sah ich sie vor wenigen Wochen im Januar. Ich finde sie wunderschön!

Schon die Römer hielten sie für dekorative Zwecke
Rostfarben und schön

Babyboomerin mit Laptop

Ma génération entre livres et internet – My generation between books and laptop

Babyboomer – Meine Generation – zwischen Büchern und Computern…

Oder: Selbstporträt mit Laptop

So ist das Bild entstanden

Der Traum

The dream – Le rêve – Der Traum – Aquarell mit Payne’s grey