Frühlingsvögel an der Rott – Acryl versus Aquarell

Ein farbenfrohes Gemälde einer Landschaft mit einem Fluss, Vögeln, einem Schwan und einer Stadt im Hintergrund. Es gibt einen gelben Vogel und einen Schmetterling auf einem Ast.
Vögel an der Rott – Acrylmalerei
Eine farbenfrohe Aquarellmalerei mit verschiedenen Vögeln, einer Gans und einem Schmetterling in einer natürlichen Umgebung mit einem Gewässer und grünen Wiesen im Hintergrund.
Vögel an der Rott – aquarellmalerei

Meine erste Liebe galt – neben Tuschzeichnungen – der Ölmalerei. Da ich jedoch in unserer Wohnung arbeite, kommt Öl wegen der Ausdünstungen und der Flecken nicht mehr infrage. Deshalb habe ich vor Kurzem begonnen, mich intensiver mit Acrylmalerei zu beschäftigen. Nun habe ich dasselbe Thema, „Frühlingsvögel an der Rott“, im gleichen Format (40×50 cm ) parallel in meinem Stil gemalt.

Persönlich habe ich mehr Freude am Aquarell, weil während des Malens alles fließt und sich so viele feine Details ergeben. Acryl empfinde ich als „starrer“, und die Formen wirken in meinem Malstil für mich etwas abstrakter. Irgendwie mag ich das Aquarellbild einfach mehr. Oder?

EN: My first love – alongside ink drawings – was oil painting. However, since I work in our apartment, oil is no longer an option because of the fumes and the risk of stains. That’s why I recently began working more intensively with acrylics. Now I’ve painted the same subject, “Spring Birds on the Rott,” in the same format (40 × 50 cm), parallel and in my usual style.

Personally, I enjoy watercolor more, because everything flows while painting and so many fine details can emerge. Acrylic feels “stiffer” to me, and in my painting style the forms appear somewhat more abstract. Somehow I simply prefer the watercolor version. Don’t you?

Selfie!

Eine bunte Aquarellzeichnung zeigt eine Frau mit blonden Haaren in einem roten Kleid, die vor einem EDEKA-Laden steht. Sie hebt ihr Telefon, während ein Pug neben ihr sitzt. Im Hintergrund sind Straßenschilder zu sehen.

Unser kleiner „Tante‑Emma“-Laden mitten im Ort wurde vor Kurzem glücklicherweise übernommen und hat nun eine Zukunft. Noch kleben die kultigen Aufkleber des alten „Kramerladen Huber“ an den Schaufenstern – vermutlich werden sie bald ersetzt, denn jetzt heißt er „Hofmark’s Dorfladen“.

Ich dachte mir, ich halte diese lustige Katze vom Aufkleber und die besondere Lage malerisch fest. Und weil wir gerade in einer konfliktreichen Zeit leben und ich meine Rolle als Künstlerin eher darin sehe, Heiteres beizutragen – wir sehen täglich genug Schreckliches – habe ich eine Szene dargestellt, die zwar absurd wirkt, die ich aber tatsächlich neulich beobachten konnte. Die Realität ist eben nicht nur düster, sondern manchmal auch … überraschend komisch.

Eine Künstlerin steht an einem Tisch und malt mit einem Pinsel auf einem Zeichenblock, umgeben von Kunstmaterialien und Büchern.
Malen gibt mir immer Ruhe und Hoffnung

EN: Our little village shop was recently taken over and now has a future. For the moment, the old “Kramerladen Huber” stickers are still on the windows, even though it’s now called “Hofmark’s Dorfladen”.

I painted the funny cat from the sticker and this special spot in town. In these conflict‑filled times, I feel my role as an artist is to bring a bit of lightness. We see enough grim images every day. And the scene I painted may look absurd, but I actually witnessed it recently — reality is sometimes dark, but often unexpectedly funny.

Zum internationalen Frauentag 2026 – Animierte Aquarelle

Als Mädchen fand ich den Frauentag – als er in den 70ern in Westdeutschland wieder sichtbarer wurde – „blöd“. Ich empfand ihn als diskriminierend. Als junge Frau dachte ich, ich bräuchte keinen Frauentag: Ich bin doch stark und frei. Warum gibt es keinen „Männertag“? Für mich wirkte dieser Tag damals so, als würde er Frauen zu einem schwachen Wesen erklären, das besondere Aufmerksamkeit braucht. Fast fürchtete ich, Mitschüler oder Brüder könnten sich dadurch überlegen fühlen.

Mit der Zeit hat sich meine Sicht verändert. Und je älter ich werde, desto klarer wird mir, wie schnell man als Frau in einer Falle sitzt und wie notwendig dieser Tag ist. Weltweit – damit Frauen nicht länger ungestraft Gewalt und Bevormundung erfahren, wie es in manchen Ländern noch immer geschieht. Aber auch hier bei uns: weil wir noch immer nicht in allen Bereichen ernst genommen werden, weil wir weniger verdienen oder in „typische Frauenberufe“ gedrängt werden.

Und dieser Tag erinnert uns auch daran, uns selbst zu fragen, ob wir Frauen die Schönheitsnormen und Selbstoptimierungsbefehle von TikTok und Co. wirklich übernehmen wollen – oder ob wir ihnen etwas entgegensetzen möchten.

#weltfrauentag #journéeinternationaledesfemmes #womensday

Das Rottal – wie ich es liebe

Aquarellmalerei eines Buswarteplatzes mit einem Vogel auf einem Schild. Im Hintergrund sind Bäume und eine Wiese zu sehen.

Das Rottal – wie ich es liebe.


Zurzeit überarbeite ich einige Aquarelle, die ich vor Jahren gemalt habe – auch dieses hier gehört dazu. Die Szene habe ich damals genau so erlebt: ein kleines altes Holzhäuserl, ein schiefes Haltestellenschild, ein Greifvogel darauf und diese besondere Ruhe am Waldrand. Wo es genau war, weiß ich nicht mehr; es war jedenfalls auf einer Wanderung, die damals noch von Josef Kagerer geführt wurde. Viele meiner Bilder entstehen aus solchen Momenten, die mich berühren und begleiten.


Und jeden Tag bin ich dankbar, nicht mehr in einer Großstadt leben zu müssen.

EN: I’m currently revisiting some watercolours I painted years ago – including this one. I experienced the scene just as it appears here: a small old wooden hut, a crooked bus‑stop sign, a bird of prey on top, and that quiet stillness at the forest’s edge. I no longer remember the exact place; it was during a hike once led by Josef Kagerer. Moments like these inspire many of my paintings

And every day I’m grateful not to be living in a big city anymore.

Die Luchsin

Ein Aquarellbild eines Luchses, der durch einen Wald geht, umgeben von grünen Bäumen und bunten Farben.
Luchs – Lynx – Aquarelle -Tiermalerei –

Ich liebe Luchse. Laut einer Pressemitteilung des Nationalparkzentrums Falkenstein vom 3.03.März 26 ist eine Luchsin tot aufgefunden worden. Wie traurig…

Noch kennt man die Todesursache nicht. Ich habe nur einmal einen gesehen, und zwar im anderen Tier-Freigelände (im Nationalparkzentrum Lusen) Es war eine magische Begegnung mit einem wahnsinnig schönen Wildtier, die mich inspiriert hat, dieses Aquarell zu malen.

Hier der Inhalt der Pressemitteilung der Nationalparkverwaltung: „Das Team des Tier-Freigeländes im Nationalparkzentrum Falkenstein bei Ludwigsthal hat diese Woche eine traurige Entdeckung gemacht. Bei einer Routinekontrolle des Luchsgeheges wurde ein weibliches Tier tot aufgefunden. Die genauen Umstände des Todes soll nun eine Obduktion klären.“

EN: I love lynxes. According to a press release from the Falkenstein National Park Center on March 3rd, a female lynx was found dead in the enclosure — such sad news. The cause of death is still unknown. I’ve only ever seen a lynx once, in the other wildlife enclosure at the Lusen visitor center. It was a magical moment with an incredibly beautiful wild animal, and it inspired me to paint this watercolor.

The National Park Administration wrote:

“During a routine check of the lynx enclosure at the Falkenstein visitor center near Ludwigsthal, the team made a sad discovery this week: a female lynx was found dead. An autopsy will now determine the exact cause of death.”