Wildlife in our region in Lower Bavaria
Spaziergang durch Bad Birnbach. Fast zu schön, um wahr zu sein. Zu sehen sind Rehe, Mäusebussarde, Turmfalken, Bluthänflinge, Enten, Schwäne, Reiher…
Wildlife in our region in Lower Bavaria
Spaziergang durch Bad Birnbach. Fast zu schön, um wahr zu sein. Zu sehen sind Rehe, Mäusebussarde, Turmfalken, Bluthänflinge, Enten, Schwäne, Reiher…
2020: Unser Lugenz-Wald im Wandel
Gestern war ich im angrenzenden Wald. Auf der Wanderung konnte ich wieder feststellen, welche Ausmaße die Kahlflächen bekommen haben. Ein beklemmendes Gefühl…
Der Wald hat aber viele Gesichter bekommen: Hier und da wachsen schon die neuen Bäume gut in die Höhe, ein Meer von frischem Grün.

Auf anderen Flächen denkt man: „Wald oder Wüste?“. Es bietet sich ein trauriges Bild: Baumstümpfe, abgerissene Äste, vom Laster gefallene Hackschnitzel-Haufen. Dafür hat man ganz neue Sichten und Panoramen und ungewohnte Blicke auf Nachbarorte.

Immer wieder nimmt man auch den Verbiss an jungen Tannen und Pflanzen wahr. Deswegen werden bestimmte Flächen inzwischen eingezäunt. An bestimmten Stellen kommen die „Schwammerl“ wieder hoch, an anderen fehlen sie. Wie es weiter geht mit unseren Wäldern, kann wohl niemand mit Sicherheit sagen.

Die Gründe für diese Entwicklung liegen laut Umwelt-Organisationen in der Massenvermehrung des Borkenkäfers, der sich aufgrund der Trockenheit der letzten Jahre in den Fichtenbeständen ungehemmt entwickeln konnte.
Der Natur fehlten in den Jahren 2018 und 2019 bis zu einem Drittel der Niederschläge, die in früheren Jahren üblich waren. Jetzt sei es an der Zeit, den Grundstein für den Aufbau trockenheitsresistenter, zukunftsfähiger, laubholzreicher Wälder zu legen.
Auch wenn wir entsetzt auf das Phänomen Borkenkäfer blicken wie auf eine moderne Plage, sollte uns bewusst sein, dass es auch in der Vergangenheit Borkenkäfer-Einfälle gab.
Nun ist die Frage, was man in früheren Zeiten über das gefürchtete Insekt wusste. Ich wurde fündig im Blatt Ökonomische Neuigkeiten und Verhandlungen, Juli 1812. Im „Beitrag zur Geschichte der Wurmtrockniß“ vermutet der Autor – ein Forstdirektor in Böhmen – die Wurmtrockniß sei „vor beinahe 50 Jahren“ entstanden und zunächst vom Botaniker Johann Gottlieb Gleditsch (*1714; † 1786) wissenschaftlich beschrieben.
Hier wird also angenommen, dass die ersten Borkenkäferplagen um 1760 entstanden sein könnten. Hier mehr darüber:

Auf dem Birnbacher Marktplatz finden sonst ganz andere Veranstaltungen statt. Heute entstanden neue Eindrücke. Denn es wurde für eine zügige Öffnung der kompletten Thermen, also auch der Innenbereiche, demonstriert. Hier einige Eindrücke der heutigen Kundgebung in Bad Birnbach, der ersten Demo seit der Keltenzeit.
Mit dabei: Erste Bürgermeisterin Dagmar Feicht, MdB Max Straubinger, Mdl Martin Wagle, Bezirksrätin Mia Goller, Vorstand Ring der Gastlichkeit Walter Niedermeier, Mdl a.D. Reserl Sem und Ehrenbürger Hans Putz. Auch die Bürgermeister von Bad Füssing und Bad Griesbach waren anwesend.






Mehr hier:

Seit diesem Jahr nistet ein Storchenpaar in Bad Birnbach. Alle freuen sich über die neuen Gäste, die in das Nest auf dem Brauereikamin eingezogen sind. Augenzeugen berichteten allerdings von weiteren Störchen, die eine Zeit lang um dieses selbe Nest gekämpft haben. Da Störche heute oft Schwierigkeiten haben, auf modernen ziegelgedeckten Dächern ihre Nester zu errichten, wäre es schön, wenn die Gemeinde weitere, gut anfliegbare Nestplattformen vor dem nächsten Frühjahr in der Gegend anbieten würde. Vielleicht wird dann Bad Birnbach auch zum „Storchendorf“.
Since this year a stork couple nest on a high chimney in our village. We are all glad about these new guests. But other storks competed for this special place; I hope that our community will be able to build further nesting platforms by early next year.