Unterwegs im Rottaler “Wellenland“ – An Rehen kann ich mich gar nicht satt sehen. Einzelne verlieren schon langsam ihr graues Winterfell, man sieht es an den Fellbüscheln, die hier und da herausschauen. Ansonsten endlich viel Sonne und Vögel, viele Meisen, aber auch Reiher an der Rott. Im Video unten.
Notre campagne en Basse-Bavière sous le soleil de février
Foto: Volksmusik auf dem Neuen Marktplatz in Bad Birnbach
Some of my photographs were chosen for the books about folk culture in our region in Lower Bavaria.
FR: Je suis fière d´avoir pu contribuer avec quelques photos aux livres illustrant les traditions populaires de ma région en Basse-Bavière.
Welch eine Freude! Heute habe ich die Bücher und CD des Leaderprojekts „TonSpuren – Volkskultur in der Region Rottal-Inn“ als Dank für meine Mitwirkung erhalten. Dass ich an diesem Projekt mitwirken konnte, wenn auch nur ganz am Rande mit der Bereitstellung einiger meiner Fotos, macht mich richtig stolz!
Die schönen Bücher – herausgegeben vom Landratsamt Rottal-Inn – wurden aus dem reichhaltigen Archivmaterial der Volksmusik- und Brauchtumspflege des Landkreises Rottal-Inn zusammengestellt und jeweils durch eine CD mit Tonbeispielen ergänzt.
Ich freue mich schon sehr darauf, die Texte zu lesen und die CDs anzuhören. Durch dieses Projekt wird eine reiche kulturelle Vergangenheit wieder lebendig. Vielleicht lässt sich somit auch etwas in unsere heutige Welt hinüberretten. Jedenfalls werden diese Bücher bestimmt nicht nur die Leute aus der Region interessieren, sondern hoffentlich auch die vielen Menschen, die hier im Rottal eine neue Heimat gefunden haben – wie ich!
Ein alter Baum am Bach: Die Rinde ist geschält, er wird bald absterben
Heute waren wir an der Rott und am Haselbach. Bei jedem Wetter ist es dort schön. Die Biberspuren machten mich allerdings nachdenklich. Einerseits freue ich mich darüber, dass an unseren Gewässern inzwischen fast überall der Biber biologische Vielfalt in die Landschaft bringt.
Es ist aber auch nicht zu leugnen, dass er innerhalb einer einzigen Nacht die Rinde einer alten Eiche am Bach so abschälen kann, dass diese dann abstirbt. Üblicherweise werden die sterbenden Bäume von den Gemeinden wegen der Wegesicherheit gefällt. Ich denke, es würde sich lohnen, ausgesuchte Bäume, die direkt am Wasser stehen, konsequent und vorsorglich mit Drahtmanschetten zu versehen. Dann darf der Biber seine Aufgabe als „Baumeister der Wildnis“ weiterhin wahrnehmen und wir uns trotzdem an alten Bäumen erfreuen.
Diese Bäume wurden schon markiert: Sie werden bald abgesägt, weil sie vom Biber angefressen wurden und absterben werden
At an exhibition of contemporary art in the city of Passau
Les expos d´art sont particulièrement importantes en ces temps de « faim » culturelle.
Gerade in diesen Zeiten, in denen man den Eindruck bekommt, kulturell zu verhungern, bin ich so dankbar für die Ausstellungen in der Sankt Anna-Kapelle in Passau. Heute waren wir wieder einmal dort und haben die Ausstellung „Fragile Seitenlage“ besucht. Die Exponate waren inspirierend. Nicht immer gefällt einem alles, aber die Werke, die dort im Kunstverein ausgestellt werden, haben fast immer etwas Überraschendes, Innovatives, Interessantes, das mich zum Nachdenken bringt.
Zwei Kusspuppen auf UrlaubsreiseEin Werk von Anna Katharina Mader im Ausstellungsraum der Sankt Anna Kapelle in Passau