Warum wir nicht zur Quelle kamen…

Endlich wieder Menschen, die Tracht tragen. Die waren aufgrund der abgesagten Veranstaltungen in letzter Zeit sehr rar. Und eine lächelnde Gärtnerei? Einfach schön!

A bike tour in Lower Bavaria

Heute wollten wir endlich einmal die Rottquelle sehen…und haben es nicht geschafft. Warum? Vor lauter „Ratschen“!. Aber der Reihe nach. Zuerst fuhren wir nach Massing, besichtigten dort eine interessante Foto-Ausstellung (Link unten) und fuhren dann mit dem Radl auf dem Rottalradweg von Massing nach Neumarkt-Sankt Veit.

Unterwegs begegneten wir einer traktorfahrenden Bäuerin, deren Mann in der Schaufel stand. Beide nicht mehr blutjung 😊 Als ich ausrief: „Ach, endlich eine Frau, die Traktor fährt!“, hielt die Landwirtin prompt mitten auf dem unasphaltierten Weg am Hang und nun ging es los: Woher wir kommen, wo wir wohnen, was wir machen. Und weiter ging es im regen Austausch (ich war ja auch mal Bäuerin in Italien und bin es im Herzen weiterhin) über familiäre Ursprünge, Zuchttierrassen, über Natur und Umwelt und die vielen kleinen Rastbänke, die ihr Mann am Radweg aufgestellt hat, damit müde Radfahrer auch mal „schnaufen“ können. Und so verging die Zeit, bis eine Radfahrerin kam, für die wir Platz machen mussten.

Solche Gespräche vergisst man nie. Dann ging es nach Neumarkt St Veit und da kamen wir dann kaum mehr weg, weil im Biergarten von Tisch zu Tisch so viel geratscht wurde, dass die Zungen rauchten. Endlich Kommunikation! Und das in der Sonne im wunderschönen kleinen Ortszentrum. Die Rottquelle? Die besuchen wir dann eben ein anderes Mal.

Zur Foto-Ausstellung im Freilichtmuseum: https://www.rottal-inn.de/meta/presse/presse-detail/haus-mensch-und-landschaft-ausstellung-zu-historischen-fotografien-von-josef-gollwitzer/

Diese einfachen und schönen Bänkchen haben die Bauern am Radweg aufgebaut. Jeder darf sie nutzen.
Kloster Sankt Veit
Schöne Wiesen mit vielen Margeriten und Kuckuckslichtnelken.

Tschüss, Pfiatdi oder Ciao? Frische und bewährte „Zuagroaste“

What a wonderful and sunny day!

Zugegeben, ich gehöre nicht zu den Leuten, die immer behauptet haben: „Lockdown? Mir macht das nix aus! Ich hab ja so viel zu tun, bin immer in meiner Familie, bei mir hat sich nichts geändert!“

Bei mir hat sich viel geändert. Ich habe den Lockdown – insbesondere in den letzten Monaten- als sehr bedrückend empfunden. Und jetzt bin ich sehr, sehr glücklich, dass alles zusammenkommt: Öffnung, Sonne, Mitmenschen, warme Seen!

Was für ein schöner Tag! Zuerst am See, dann im Restaurant im wunderschönen Abendlicht. Mit allen habe ich geratscht. Ein frisch „zuag’roastes“ Paar aus Baden-Württemberg hat mich aufgeklärt, als ich dem Wirt sagte: „Danke und Tschüss!“. „Hier sagt man PFIATDI!“, klärte mich der Mann mit erhobenem Zeigefinger aus. Meine Antwort: „Ach ja? Nein, lieber Preiß, hier sagt man „CIAO!““. Ciao gesagt und alle haben gelacht. Ja, es war ein schöner Tag!

#badesee #gastronomie #sommer #freude

Bei Ristorante Pizzeria Lucania in Bad Birnbach ist es lecker!
Ganz schön lecker hier!

Endlich Freude, Sonne, Leben!

ENDLICH – nach der langen, „eingefrorenen, kalten Zeit“ wieder BEWEGUNG und Sonne! Heute auf dem Wochenmarkt in Bad Birnbach und im Rathauscafe! In unserem Landkreis dauerte der zweite Lockdown schon seit Ende Oktober….Jetzt kann der Sommer kommen…

// Finalement un peu de mouvement dans notre ville…ET du soleil. Après un confinement infini…

// First re-openings after a long lockdown in our region!

Farbe, Leben, Musik, Lachen – Das haben wir alle lange vermisst!

Wie schlägt ein Bärenherz?

Das Besucherzentrum Naturium am Inn in Ering ist endlich wieder geöffnet – Die Ausstellung ist sehr sehenswert!

Das Naturium am Inn in Ering ist endlich wieder für Besucher geöffnet (seit Donnerstag, dem 27. Mai). Das Naturium ist ein grenzübergreifendes Besucher-, Naturschutz- und Umweltbildungszentrum am Europareservat Unterer Inn.

Jetzt kann man also auch noch die Ausstellung „Die großen Vier“ besuchen. Das ist eine Wanderausstellung des BUND Naturschutz. Mit den „großen Vier“ sind gemeint: Bär, Wolf, Luchs und Mensch. Die Frage ist: Wie geht der Mensch mit den drei großen Säugetieren um und wie leben diese drei? Spannende Antworten gibt es nicht nur auf 14 Plakaten, sondern auch an interaktiven Stationen. Eine ganz tolle Sache auch für Kinder, die dabei spielerisch viel lernen können.

Wir waren heute dort und durften an den Stationen den Herzschlag von Bär und Murmeltier sowie das Heulen von Wölfen hören!

Außerdem blüht zurzeit viel am Inn-Damm – auch das Knabenkraut! Schaut einfach mal vorbei 😊

Hier mehr zum Naturium, Öffnungszeiten, Voraussetzung für den Besuch und mehr :

https://www.naturium-am-inn.eu/

Eine spannende Ausstellung über den Umgang Mensch – Bär – Wolf – Luchs
Das Knabenkraut blüht gerade am Inndamm
Und hier ein Film! Dann ist man gleich dabei!

Und sie brüten doch….

Totgesagte leben länger 😊 Unsere Birnbacher Störche brüten wieder. Ein Leser berichtete in der lokalen Presse, das Storchenpaar hätte das Nest für dieses Jahr wegen des kalten und nassen Wetters aufgegeben. Es schien tatsächlich einige Tage so, als würden sie nicht mehr brüten. In jenen Tagen kreisten mehrere Fremdstörche über dem Nest. Vielleicht gab es einen Kampf? Jedenfalls sieht es ganz so aus, als würden sie nun wieder brüten. Vielleicht schaffen es die Küken noch im Juni zu schlüpfen, dann wäre alles doch noch möglich. Einfach mal abwarten und schauen 😊

Nos cigognes ont recommencé à couver après une bataille avec d´autres cigognes qui voulaient probablement leur nid.

#storchennest #rottalinn