Endlich haben wir mal wieder eine kleine Radtour unternommen. Wir haben dabei die Aktivitäten im Pfarrkirchner Storchennest beobachten können und sind auf unserem Weg recht vielen Feldhasen begegnet. Einige feierten gerade wild über Acker flitzend „Hasenhochzeit“. Danach gab es eine Einkehr in der „Sweet Factory“ am Radweg.
Unterwegs in der Natur zu sein ist für mich eine gute Strategie gegen „Trübsal blasen“. Bei der allgemeinen Weltlage und den vielen Kriegen ist es beruhigend, Wildtiere zu beobachten.
Das Storchenpaar in PfarrkirchenHopp hopp, Hasenhochzeit in Bad BirnbachEine schöne Einkehr direkt am Radweg in Pfarrkirchen
Wie immer gut besucht: der Frühjahrsmarkt in Bad Birnbach
Heute ist Frühjahrsmarkt in Bad Birnbach: Viel Sonne, gute Laune, Direktvermarkter Rottal-Inn und die beschwingte Musik der Reichertshamer Musikanten. Mal wieder eine schöne Gelegenheit, Freunde wieder zu sehen und lokale Produkte zu entdecken.
Schöne Objekte vom KüntlerhofDie Direktvermarkter Rottal-Inn waren wieder gut gelaunt dabei
Es sieht so aus, als hätten die Birnbacher Störche vielleicht schon angefangen zu brüten. Die Brutzeit dauert etwa 33 Tage. Die Kleinen sieht man allerdings erst, wenn sie ihre Köpfchen über den Nestrand heben können. Das war in den letzten Jahren meist gegen Anfang Mai. Hoffentlich klappt alles, dann dürfen wir bald wieder raten, wie viele Jungstörche es sind.
Kiebitze heute im Rottal. Sie kommen weiterhin in Schwärmen aus ihren Überwinterungsgebieten (Irland, Großbritannien, Westfrankreich, Nordafrika…) zurück. Nur wenige bleiben bei uns, die meisten fliegen weiter in ihre Brutgebiete. Diejenigen, die im Rottal bleiben, sind auch hier geboren.
Der Kiebitz ist in Bayern stark gefährdet und steht auf der Roten Liste Bayerns und Deutschlands. Er legt seine Eier auf den Boden auf Äcker und offene Flächen und hat es somit schwer. Auch freilaufende Hunde können ihn gefährden. Wir hoffen, dass sie in diesem Jahr wieder mehr Bruterfolg haben werden. Sind sie nicht wunderschön?
Kiebitzschwarm im RottalSie kommen in Schwärmen zurück – Nur wenige werden im Rottal brüten
Die März-Ausgabe des Bad Birnbacher Kulturspatz ist nun erschienen. Hier der Text zur Natur im März bei uns in der Gegend. Und wie immer zeige ich auch noch schöne Naturfotos, die ich in den vergangenen Jahren im Vorfrühling in Bad Birnbach und Umgebung gemacht habe.
Unsere heimische Natur ist immer spannend!
Rubrik „Naturbeobachtung“ im Bad Birnbacher KulturspatzKiebitze an der Rott in Bad Birnbach – März 2022
Unsere Natur im März: Frühlingsgefühle
Nach einem kalten Winter ist der Frühlingsanfang eine große Freude! Jetzt geht es lebhaft zu in der Vogelwelt. Überall hört man Vogelgesang. Wer nistet mit wem und wo, scheint die zu klärende Frage zu sein. Einige Kiebitze kommen jetzt wieder und bilden Paare. Andere schwärmen noch mit vielen Staren zurück und wollen möglichst schnell in ihre Brutgebiete, um dort ihre Reviere zu belegen. Der Kiebitz ist ein besonders eleganter Bodenbrüter, ein selten gewordener Dandy im metallisch grün-grau schimmernden Frack.
Auch die Störche sind unterwegs. Ob die Birnbacher Störche schon angefangen haben zu brüten? Meist geht es im März los, zunächst üben sie einfach etwas. Das Nest wird noch mit Hingabe ausgebessert. Ansonsten steht man herum, gähnt und macht sich schön. Schließlich muss man sicher gehen, dass die Nebenbuhler, die letztes Jahr aufgetaucht sind und wohl in den nächsten Wochen aus dem Süden zurückkommen, nicht auf die Idee kommen, den schönen Wohnort auf dem Brauereikamin zu besetzen. Zwischendurch fliegen sie mal schnell in der Nähe „einkaufen“, bzw. Schnecken, Käfer, Maulwürfe und Frösche fangen. Denn sie ernähren sich ausschließlich von „regionalen Produkten“.
Im Kurpark und an der Rott hüpfen Buchfink, Rotkehlchen und Goldammer umher. Wenn wir das Glück haben, einer Singdrossel zu begegnen, sollten wir ihrem Konzert lauschen; hier schenkt uns die Natur regelrechte Opernarien. Selbst die ersten Schmetterlinge zeigen sich endlich! Und es fängt an zu blühen: Huflattich und Sumpfdotterblumen machen der Sonne Konkurrenz. Veilchen, Primeln, Schlüsselblumen gesellen sich dazu.
Jedenfalls begegnen wir nun immer mehr Naturwundern und Wildtieren. Auch verliebte Feldhasen sind mit etwas Glück zu beobachten.
Bad Birnbacher Störche arbeiten am Nachwuchs – März 2023Goldregenpfeifer (Pluvialis apricaria) auf der Rast auf einem Rottaler Acker. Der Goldregenpfeifer brütet in Hochmooren und Sümpfen und in der Tundra in Nordeuropa. In Mitteleuropa, Großbritannien und Nordeuropa gehen die Bestände seit längerem drastisch zurück.Ein hübscher Rottaler RehbockWaldwasserläufer (Tringa ochropus) Der dämmerungsaktive Waldwasserläufer wippt ständig mit dem Schwanz und beim Auffliegen oder auf dem Zug ist der Ruf ein lautes »PLÜit-tuit-tuit«. Er ernährt sich von Wasserinsekten, Krebstieren und auch kleinen Fischen.