Blogger-Treffen sind immer was Tolles! Zum zweiten Mal in meinem „Blogger-Leben“ hatte ich das Glück, eine naturbegeisterte und sehr sympathische Frau im realen Leben kennenzulernen. Schon seit Jahren folgen wir uns gegenseitig und tauschen uns über unsere Naturfotos aus. Christiane zeigt ihre schönen Bilder in ihrem Blog. Naturliebe verbindet!
Nun fragte sie ganz spontan, weil sie auf der Durchreise war, ob wir uns in Bad Birnbach treffen könnten. Und das haben wir getan! Auch ihre Tochter ist absolut naturbegeistert, sodass wir zu dritt durch den Kurpark und an der Rott entlang gehen konnten. Hier einige Eindrücke dieser sehr schönen Begegnung!
Übrigens, die erste Bloggerin, die ich in der „echten Welt“ treffen konnte, war Jeannette mit ihrem Blog https://jeannettepaterakis.com/
So, jetzt sind wir heute doch noch zur Rottquelle gefahren. Von Neumarkt Sankt Veit aus. Die Neugierde hat gesiegt und es war wunderschön. Die Rottalquelle hat eine mystische Atmosphäre und der junge Fluss erscheint romantisch. Schade, dass der Radweg (Rottalradweg) oftmals langweilig an der lauten Bundesstraße/ Landstraße– nicht an der Rott – entlang führt ; und zwar an Äckern und Feldern ohne Blühstreifen, ohne Hecken oder Streuobstwiesen. Trotzdem hat es sich gelohnt. Auch wegen der Begegnung mit einem ganz besonders sympathischen Hofhund namens Rex 😊
Endlich wieder Menschen, die Tracht tragen. Die waren aufgrund der abgesagten Veranstaltungen in letzter Zeit sehr rar. Und eine lächelnde Gärtnerei? Einfach schön!
A bike tour in Lower Bavaria
Heute wollten wir endlich einmal die Rottquelle sehen…und haben es nicht geschafft. Warum? Vor lauter „Ratschen“!. Aber der Reihe nach. Zuerst fuhren wir nach Massing, besichtigten dort eine interessante Foto-Ausstellung (Link unten) und fuhren dann mit dem Radl auf dem Rottalradweg von Massing nach Neumarkt-Sankt Veit.
Unterwegs begegneten wir einer traktorfahrenden Bäuerin, deren Mann in der Schaufel stand. Beide nicht mehr blutjung 😊 Als ich ausrief: „Ach, endlich eine Frau, die Traktor fährt!“, hielt die Landwirtin prompt mitten auf dem unasphaltierten Weg am Hang und nun ging es los: Woher wir kommen, wo wir wohnen, was wir machen. Und weiter ging es im regen Austausch (ich war ja auch mal Bäuerin in Italien und bin es im Herzen weiterhin) über familiäre Ursprünge, Zuchttierrassen, über Natur und Umwelt und die vielen kleinen Rastbänke, die ihr Mann am Radweg aufgestellt hat, damit müde Radfahrer auch mal „schnaufen“ können. Und so verging die Zeit, bis eine Radfahrerin kam, für die wir Platz machen mussten.
Solche Gespräche vergisst man nie. Dann ging es nach Neumarkt St Veit und da kamen wir dann kaum mehr weg, weil im Biergarten von Tisch zu Tisch so viel geratscht wurde, dass die Zungen rauchten. Endlich Kommunikation! Und das in der Sonne im wunderschönen kleinen Ortszentrum. Die Rottquelle? Die besuchen wir dann eben ein anderes Mal.
Diese einfachen und schönen Bänkchen haben die Bauern am Radweg aufgebaut. Jeder darf sie nutzen.Kloster Sankt VeitSchöne Wiesen mit vielen Margeriten und Kuckuckslichtnelken.
Zugegeben, ich gehöre nicht zu den Leuten, die immer behauptet haben: „Lockdown? Mir macht das nix aus! Ich hab ja so viel zu tun, bin immer in meiner Familie, bei mir hat sich nichts geändert!“
Bei mir hat sich viel geändert. Ich habe den Lockdown – insbesondere in den letzten Monaten- als sehr bedrückend empfunden. Und jetzt bin ich sehr, sehr glücklich, dass alles zusammenkommt: Öffnung, Sonne, Mitmenschen, warme Seen!
Was für ein schöner Tag! Zuerst am See, dann im Restaurant im wunderschönen Abendlicht. Mit allen habe ich geratscht. Ein frisch „zuag’roastes“ Paar aus Baden-Württemberg hat mich aufgeklärt, als ich dem Wirt sagte: „Danke und Tschüss!“. „Hier sagt man PFIATDI!“, klärte mich der Mann mit erhobenem Zeigefinger aus. Meine Antwort: „Ach ja? Nein, lieber Preiß, hier sagt man „CIAO!““. Ciao gesagt und alle haben gelacht. Ja, es war ein schöner Tag!