Verzauberter Start ins Neue Jahr

Graugänse starten ins Neujahr

Wie in einem Frühjahr mit gefrorenen Mandel- und Kirschblüten: kalt und verzaubert, so sieht unsere Welt gerade aus. Die Graugänse sagen: „Egal, wir starten schon mal vertrauensvoll ins Neue Jahr!“. Aber die Tauben gurren ganz leise: „Wir kuscheln doch noch ein bisschen“.

FR: Comme un printemps aux fleurs d’amandiers glacées : froid et enchanté, voilà à quoi ressemble notre monde en ce moment. Les oies grises disent : « Ce n’est pas grave, nous commençons la nouvelle année en toute confiance ! ». Mais les pigeons roucoulent très doucement : « Faisons-nous des câlins encore un peu. »

EN: Like a spring with frozen almond and cherry blossoms: cold and enchanted, that’s what our world looks like right now. The grey geese say: “It doesn’t matter, we’re starting the New Year with confidence!”. But the pigeons coo very quietly: “Let’s cuddle a little longer.”

#neujahr

Bad Birnbach im Raureif
Wie vereiste Mandelblüten

Die alte Eiche

Wir ein Freund: Die alte Eiche / The old oak / Le vieux chêne

Bei eiskaltem Wind mit einer Freundin im Rottal unterwegs. Die Atmosphäre war besonders, bewölkter Himmel und doch Licht auf den Hügeln in der Ferne. Wir haben unsere Lieblingseiche besucht.

Winter landscape in Lower Bavaria – The old oak

Alte Eiche
Winterlandschaft / Rottaler Landschaft
Wandern macht glücklich

Unsere Natur im Dezember

Die Rubrik Naturbeobachtung im Bad Birnbacher Kulturspatz

Meine Rubrik „Naturbeobachtung“ im Bad Birnbacher Kulturpatz Dezember 2024 und einige Naturfotos aus dem Monat Dezember. Alle Fotos sind von mir in den vergangenen Jahren in und um Bad Birnbach geschossen worden.

Im Dezember letzten Jahres gab es einige besondere Bilder, weil der Schnee eine besonders schöne Atmosphäre herbeigezaubert hatte. Ob es in diesem Jahr noch schneit? Lassen wir uns überraschen…

Kohlmeise und Buchfink nehmen ein Winterbad

Naturbeobachtung im Dezember – Stille, Frieden und bunte Tupfer

Der Winter ist nun da und mit ihm die Frage, was wir auf unseren Entdeckungstouren in der Natur erleben werden. Oftmals haben wir ein bestimmtes Bild vor Augen: Die Landschaften liegen still, die Farben reduzieren sich auf wenige graubraune Töne, und die nackten Bäume ruhen im Nebel. Ist das wirklich so? Wenn wir genau hinhören und hinschauen, gibt es oft Überraschungen!

Ganz so still ist es gar nicht: Im Kurpark „klickt“ das Rotkehlchen im Gebüsch, lärmende Wacholderdrosseln suchen in Hecken und Gehölzen nach Früchten, und der Buntspecht klopft rhythmisch Fichtensamen auf. Welch schöne Musik! Im Winter lassen sich gut Amsel, Buchfink, Blaumeise, Buntspecht und Zaunkönig beobachten, und Wintergäste aus Nordeuropa – wie Erlenzeisig und Bergfink – besuchen uns.

 Auch die Farben sind nicht nur düster. Leuchtend rote Hagebutten setzen fröhliche Farbakzente, und wer genau hinschaut, entdeckt die kleinen, weißen Blüten des Gänseblümchens. Einige Tupfer Rosenrot und Knallgelb fügen die Männchen von Gimpel und Stieglitz mit ihrem bunten Gefieder hinzu. Weiße Weihnachten sind selten geworden, aber – wer weiß – vielleicht fällt im Dezember doch etwas Schnee? Bleibt er liegen, strahlt der Himmel blau, und überall sind Vögel zu sehen. Märchenhaft!

Möglicherweise entscheiden sich unsere Weißstörche wieder, in unserem Kurort zu überwintern. Etwa 300 Störche bleiben laut LBV (Landesbund für Vogelschutz) jedes Jahr den Winter über in Bayern.

Eine Amsel nascht rote Beeren

Vogel-Portrait – die Amsel

Wenn ich im Winter Amseln sehe, frage ich sie leise: „Wo kommt Ihr denn her?“ Oft bleiben die schwarzen Vögel das ganze Jahr über bei uns, aber einige ziehen nach Südeuropa oder Nordafrika, während Vögel aus dem Norden zu uns kommen. Es ist spannend zu erfahren, was die Amsel, die vor uns herumhüpft, erlebt hat: Ist sie ein Zuzügler aus der Umgebung, ein Wintergast oder vielleicht ein „Einheimischer“, der in Bad Birnbach geschlüpft ist? Ihr gelb umrandetes Auge betrachtet uns neugierig, sie verrät aber ihr Geheimnis nicht.

Vor etwa 150 Jahren war die Amsel noch ein scheuer Waldvogel. Heute sieht man sie in fast jedem Park und Garten. Im Winter ernährt sich die Amsel hauptsächlich von Beeren und Samen und übernachtet aufgeplustert und gut geschützt im Gebüsch. Wussten Sie, dass Amseln zur Familie der Drosseln gehören? Wie andere Drosseln sucht auch die Amsel gern hüpfend am Boden nach Beute. Deshalb nennt man sie auch „Schwarzdrossel“. Im Volksglauben galt die Amsel oft als Glücksbringer: In einem Haus, in dem eine Amsel weilt, soll der Blitz nicht einschlagen.

Wahrscheinlich lassen sich auf Ihren Touren rund um Bad Birnbach jetzt sogar Rehe und Feldhasen blicken. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und viel Freude bei Ihren Naturerkundungen! Nadia Baumgart

Rottaler Herbstwald

Im Wald: vermutlich die Kieferknochen eines Fuchses

Herbstwald – schon wieder! Ich finde es so spannend, leise durch den Wald zu gehen, nach Schwammerl zu schauen, die vielen Moosarten zu betrachten und …manchmal geht es richtig „wild“ zu, das ist besonders schön: Letzens haben wir die Kieferknochen eines jungen Fuchses gefunden. Heute habe ich den Schädel dazu gesehen. Und ein Admiral flatterte uns auch im Oktoberlicht entgegen.

Das Licht war heute wieder besonders schön.

Oktoberlicht im Wald

Zum Fuchsschädel fiel Berndt ein nachdenkliches Gedicht ein.

Gedicht von Berndt Baumgart

Regionales und Schönes auf dem Rottaler Hoffest

Das 4. Hoffest auf dem Hof Weber Fünf

Ein richtig schönes Hoffest war das heute bei Weber fünf! Ich finde es immer toll, Hersteller aus der Region und Direktvermarkter kennenzulernen. Beim ersten Hoffest 2019 waren wir auch schon dabei; inzwischen ist das hier in Falkenberg schon ein kleiner Markt geworden mit 17 Händlern und Live-Musik.

Die Rottaler Mostkönigin war auch dabei

Weber Fünf ist ein „Begegnungs- und Erlebnisbauernhof im Rottal. Die lustigsten Hofbewohner sind definitiv die Alpakas, die vom Stallfenster aus das rege Treiben sehr neugierig beobachtet haben. Ich mag ohnehin die herzliche Atmosphäre, die immer auf diesem Hof herrscht; das vielseitige Angebot der Händler fand ich diesmal aber auch außergewöhnlich spannend.

Die neue Rottaler Mostkönigin (Martina) war dabei und ließ sich gerne ablichten.

Izabela Eder mit ihren Produkten von der Haferl-und Beutelstube
Sehr lecker: der Rottaler Marillenlikör von Hofgeist aus Dietersburg

Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt. Für mich eine leckere Bosna und dann einen herrlichen Rottaler Marillenlikör der Edelbrennerei Hofgeist von Edelbrandsommelier Konrad Stinglhammer aus Dietersburg.

Elli Schreiner mit ihren Alpakawolle-Produkten in ihrem Weber-Fünf-Laden in Falkenberg, Rottal-Inn

Hier mehr über den Hof: