Ein traumhafter Tag in der Natur

Nadia und Berndt
In wilder Natur wandern macht glücklich

Ein traumhafter Tag im Nationalpark im Bayerisch-Tschechischen Grenzgebiet. Es gab viele Highlights. Ich liebe diese offenen Landschaften am und im Wald. Licht, tausend Pflanzen, Blüten, Flechten. Ein alter Friedhof im Sumava-Nationalpark war eine Offenbarung. Ein besonderes Erlebnis war auch das Heupferd, das sich unsterblich in Freundin Birgit verliebt hat.

Wilde Weiden im Nationalpark: Ein großes Plus für die Artenvielfalt

Ich gebe es ja zu: Ich liebe Kühe! Im Nationalpark Sumava fungieren große Herden auf extensiven Weiden als Landschaftspfleger, die die Artenvielfalt fördern. Mir macht der Anblick dieser großen Tiere in der Natur einfach glücklich. Die Bullen laufen in der Herde mit, die Kälber ruhen oder spielen miteinander.

Schöne Landschaften

Obwohl es sich beim Böhmerwald geologisch gesehen um ein einziges Gebirge handelt, wird er seit Beginn des 20. Jahrhunderts nach den politischen Grenzen unterteilt (Quelle: Wikipedia).  Hier will ich aus einem Schild am Wegesrand zitieren, weil es den Unterschied in der Natur zwischen Bayerischem Wald und dem Nationalpark Sumava in Tschechien gut erklärt:

„Bewirtschaftung auf der tschechischen und der bayerischen Seite des Böhmerwaldes. Während auf bayerischer Seite die Bewirtschaftung ohne Unterbrechung weiterlief, wurde auf tschechischer Seite die Bevölkerung aus dem Grenzgebiet vertrieben. Die Dörfer und Siedlungen verschwanden und mit ihnen das menschliche Wirtschaften. Die Arten des Offenlands, die von der harten Arbeit der ehemaligen Bewohner profitiert hatten, begannen langsam zu schwinden. Auf bayerischer Seite hat sich die Landwirtschaft dagegen durch Düngung und Mechanisierung intensiviert. Dies hatte eine Abnahme der Artenvielfalt zur Folge.“

Unterschiede im Böhmerwald
An der Grenze geht es über einen Bach
„Nasse Grenze“
Historisches Fotoalbum über verschwundene Dörfer

Im Rahmen des Projektes „Historisches Album“ wird die verschwundene Landschaft des Böhmerwaldes vorgestellt. So kann man sich vorstellen, wie die Menschen in der Gegend lebten, bevor sie 1946 vertrieben wurden. Es gibt 30 dieser Bücher im Nationalpark.

Ein alter Friedhof lädt zur Meditation ein

Eine Heuschrecke hat uns eine Zeit lang treu begleitet.

Hier mehr Info über das Projekt „Historische Fotoalben“: https://www.npsumava.cz/de/besuchen-sie-sumava/historisches-album-des-bohmerwaldes/

Und mein Video über den wunderschönen Wandertag im Böhmerwald:

Wunderschöne Wanderung im Nationalpark

Sommer-Impressionen im Rottal

Der Eisvogel: Ein blauschimmernder Diamant
Sicht auf Weng von der Lugenz aus
So eine schöne Feder!
Mein Rottaler Lieblings-Balkon

Spaziergang im Regen

Blumen im Regen
Die Rott im Regen
Der junge Grauschnäpper hat ein gemütliches Plätzchen gefunden
Und ein Jungstorch macht Siesta

Spaziergang an der Rott

Libelle an der Rott

Heute waren die Temperaturen glücklicherweise nicht mehr so hoch. Da macht ein Spaziergang am Wasser erst recht Spaß.

Kühle am Wasser
Ein hübscher Grauschnäpper

Der Biotop-Acker in Eglsee – Artenreiche Wiesen

Tausendgüldenkraut (Centaurium)

Der “Biotop-Acker“ Eglsee bei Ering am Inn im Sommer – Es handelt sich um eine Biotop-Fläche nahe dem Inn-Damm im Europareservat Unterer Inn. Die früheren Äcker bei Eglsee wurden im Rahmen des EU-LIFE-Projekts in Biotopflächen umgewandelt.

Ich freue mich über jede blühende Wildpflanze, aber eine liebe ich besonders: das Tausendgüldenkraut (Centaurium). Es gehört zu den Enziangewächsen. Ich liebe sie, weil sie so zart und rosa sind. Ganz neu für mich war der Bienenkäfer (Trichodes apiarius) mit seinem coolen rot-schwarzen Design.

Es gibt auf der Fläche im Sommer immer viel zu entdecken. Allerdings waren weniger Schmetterlinge als sonst zu sehen. Dafür wilder Thymian, Flockenblume, Nelken, Witwenblume, gelbes Labkraut und vieles mehr.

Bienenkäfer (Trichodes apiarius)
Brauner Grashüpfer
So können Wiesen aussehen…
Naturfotografie macht Spaß

Hier im Video:

Die Biotop-Fläche im Sommer