
Ein Mäusebussard vor der Kirche von Bad Birnbach
Dazu passt das Gedicht von Berndt Baumgart :
„Die Fotografin es so will:
Drum sitzt der Mäusebussard still.
Schaut vor dem Kirchenturm ganz flott
auf die Menschen an der Rott.“


Forest walk / Promenade en forêt en automne
Zugegeben: Wir haben keine Steinpilze gefunden und auch keine Maronen. Aber Pilze sind schön, auch wenn sie nicht alle genießbar sind. Insbesondere den Schopf-Tintling finde ich richtig cool, wenn er schon alt ist und tintig zerfließt. Sein Hut zeigt dann edle Designs, die an hochwertige Stoffe von Luxusmarken erinnern. Eine elegante Tigerschnecke passt natürlich farblich gut dazu.
Andere glänzen ledern oder warnen mit grellem Rot. Hier ein paar Eindrücke unseres heutigen Waldspaziergangs.







Liebeserklärung an den Waldwasserläufer
Wo ich lebte, da warst du nicht. Ich wusste gar nicht, dass es dich gibt. Und jetzt bist du plötzlich in meiner Welt.
Geheimnisvoll, einsam und vertrauensvoll: Ein Watvogel bist du, ein Schnepfenvogel mit deinen langen Beinen. Ganz selten bist du und doch vor meinen Augen, stehst da im steinfarbenen Gefieder und träumst vor dich hin.
Geehrt fühle ich mich von deiner Nähe. Bange denke ich, wie lange wirst du unter uns bleiben, du seltenes Geschöpf?
Vor der Linse meiner Kamera schließt sich dein Auge, du steckst den Schnabel unter den Flügel und schläfst. Du atmest in meiner Welt.
Du erinnerst mich daran, dass wir alle wie du sind: einsam auf einem Bein stehend, voller Vertrauen und doch wissend, dass wir sterblich sind.

Gestern bei wunderschönem Wetter im Europareservat Unterer Inn, am Inndamm und im Auwald
// At the European Nature Reserve Lower River Inn

Noch fühlt sich das Wetter an, als seien wir im Hochsommer. Und doch beginnt der Vogelzug und erinnert uns daran, dass der Herbst bald beginnt.
Und so war es eine große Freude gestern am Inn ca. 150 Große Brachvögel zu sehen, die dort rasten, bevor sie an die Küsten von West- und Südeuropa fliegen, um dort zu überwintern. Das leise melodische Trillern war von weitem zu hören. Auch einige Kiebitze waren unter ihnen zu sehen.
Als Brutvogel wird der Große Brachvogel in der Roten Liste Bayern als „vom Aussterben bedroht“ geführt. Als Zugvogel auf der Rast können wir ihn glücklicherweise noch in großen Trupps erleben.


Und hier noch ein Video dazu: