Beauty of nature in the forest – La beauté de la nature
Naturschönheit macht glücklich – Hier noch ein Video zur letzten Wanderung durch den Novemberwald.
Es gingen mir beim Gehen Worte und Fragen durch den Kopf. So kritzelte ich mir einige Notizen auf ein Blatt, um die Zeit festzuhalten:
„Kobaltblauer Himmel, glänzendes Lichtgras, Sonnenstrahlen wie Pfeile, die den Fichtenwald durchbohre. Der flüsternde Wind, der immer wieder anschwillt und lederfarbenes Laub aufwirft, als würde er spielen. Alte Äste schmücken sich mit dem fürstlichen Silber der Flechten, ein Bussard fliegt lautlos vorbei. Riesige Bäume liegen auf der Erde wie atmende Elefanten.
Glückseliges Chaos der Natur, warum will der Mensch dich ordnen? Früher war die Welt gewiss nicht besser, aber ganz sicher schöner…Sollten wir uns von diesem Wert, der Schönheit, nicht auch in unserem Tun leiten lassen?“
Nun ist die neue Ausgabe des „Bad Birnbacher Kulturspatz“ erschienen. Hier mein Beitrag zu unserer Natur im November und einige Fotos, die wir in vergangenen Jahren zu dieser Zeit an der Rott und Umgebung gemacht haben. Meist bringt der Spätherbst nicht nur Nebel, sondern auch ein romantisches Licht, da macht es Spaß, rauszugehen.
Jetzt bilden Rehe langsam Gruppen, die „Sprünge“ genannt werden
Meine Lieblingseiche im Rottal steht bei Langwinkl zwischen Bayerbach und Kösslarn
Unsere Natur im November – Nebelschwaden, Fasane und Rehe
Es ist November; der Winter mit seinen nasskalten Tagen lässt sich nun erahnen. Das sollte uns nicht davon abhalten, hinauszugehen. Denn wer genau hinschaut, findet auch jetzt viel zu entdecken. Und wer auch Nebelschwaden etwas Romantisches abgewinnen kann, ist jetzt sowieso in der richtigen Jahreszeit.
Immer wieder kommt auch die Sonne heraus und zeigt uns, wie schön selbst kahle Bäume sein können. Die wunderschöne, uralte Eiche auf dem Foto befindet sich an einem Wanderweg bei Langwinkl, nur wenige Kilometer vom Kurort entfernt. Es lohnt sich, auf Entdeckungstour zu gehen und sich bezaubern zu lassen!
An der Rott sind nun Reiher unterwegs, und im Kurpark lassen sich jetzt Blicke auf die Vögel erhaschen: Buntspecht, Kernbeißer und Stieglitz hüpfen auf den Ästen herum. Auch Fasane sind öfter zu sehen. Wussten Sie eigentlich, dass Fasane in der Antike als Jagdwild aus Asien eingeführt wurden? Sie durchstreifen schon lange unsere Wiesen. Wer sich im Rottal auf Wandertour begibt, hat jetzt auch gute Chancen, Rehwild zu sehen. Diese heimischen Wildtiere, die uns mit ihrer Schönheit und zierlichen Eleganz erfreuen, machen die Landschaften lebendig.
Gestern sind wir zum Kleinen Arbersee gewandert. Der Weg durch den Herbstwald war schon überwältigend, die Explosion der Farben am See erschien mir paradiesisch. Der stille See ist einer von drei Karseen des Bayerischen Waldes. Besonders reizvoll sind die „schwimmende Inseln“ mit ihren langen, gelben Gräsern.
FR: Hier nous avons fait une randonnée vers le « Kleiner Arbersee » qui est un très beau lac naturel en pleine forêt bavaroise. Les couleurs de l´automne reflétées par l´eau étaient époustouflantes.
EN : Yesterday we went to a beautiful natural lake in the Bavarian Forest.
#bayerischerwald #forest
Paradiesisch schön…Schwimmende Inseln auf dem Kleinen Arbersee
Die Gegend um Grongörgen ist besonders malerischEin alter Vierseithof
Kleine Tour in Grongörgen gemacht. Der schöne Vierseithof mit dem blauen Haus gefällt mir besonders gut. Am 3o. Oktober findet in Grongörgen übrigens wieder der Leonhardiritt statt, ein sehenswertes Ereignis.
Auf den Äckern wird inzwischen viel Winter-Begrünung gemacht, früher blieben sie im Winter nackt. Im Herbst und Winter schützen jetzt Zwischenfrüchte den Boden. Das ist gut gegen Erosion, aber auch für Wildtiere und Insekten, die sich verstecken können und auch noch einige Leckerbissen finden. Es waren auch einige Schmetterlinge unterwegs. Und es sieht schön aus.
Ich finde es außerdem toll, dass inzwischen diese Begrünung aus immer mehr verschiedenen Pflanzen besteht und nicht nur beispielsweise aus Phacelia. Da wir nicht alle Pflanzen kennen, schauen wir mit der Pflanzen-Erkennungs-App nach und die verriet uns, dass außer Rettich, Kohl, Platterbse und die blau blühende Phacelia hier auch Gingellikraut gesät wurde. Gingellikraut? Lustiger Name, nicht wahr? Es heißt auch Ramtillkraut, stammt ursprünglich aus Äthiopien und blüht gelb.
#grongörgen #wandern
Eine schöne Tafel für Sankt LeonhardDie Pflanzen-Erkennungs-App hilft zu verstehen, was da wächstMein liebstes KnusperhäuschenDas blaue Haus