Full moon

Graureiher vor dem Vollmond im Rottal - Aquarell von Nadia Baumgart

Full moon – watercolour

Vollmond im Rottal – Diese Szene haben wir vor einigen Tagen tatsächlich erlebt, als wir abends nach Afham fuhren. Ich musste sie malen 😊

Pleine lune en Basse Bavière – Nous avons réellement vécu cette scène il y a quelques jours.

#rottalinn #aquarelle #vollmond #rottal

Herbstwald

Forêt en automne – Aquarelle

#woid #bayerischerwald #aquarelle

Zwischen kalter Warenwelt und Romantik

Die Waren gehen auf die Weide

About the exhibition of the artist Toninho Dingl

Heute haben wir die tolle Ausstellung von Toninho Dingl – Stadt-Land-Tiere in Eggenfelden besucht. Leider war es der letzte Tag. Die Bilder des Künstlers, der anwesend war und spontan anbot, uns durch die Ausstellung zu führen, finde ich sehr inspirierend.

Die Ausstellung fand im Gotischen Kasten in Eggenfelden statt

Mit viel Ironie zeigt Dingl verschiedene Blickwinkel auf unsere Kulturlandschaften. In seinen Bildern stehen zum Beispiel die Produkte, die wir in den Läden finden, auf der Weide. So liegt im Bild „Herbstmilch“ eine leere Milchverpackung in einer bayerischen Landschaft. Andererseits gehen die Menschen wieder auf die Jagd, und zwar im Supermarkt. Auch im Tiefkühlfach wird gefischt, während ein Inuit stolz ein Fischstäbchen aus dem Meer holt. Als Gegenpol zur kalten Warenwelt steht lächelnd der Bauer Michi mit seinen glücklichen Schweinen auf der Weide.

Dieses Bild heißt „Herbstmilch“ nach dem bekannten Roman über das Leben der Bäuerin Anna Wimschneider
Der Künstler mit einem seiner „Jäger-Bilder“
Auf der Jagd im Supermarkt. Hinten kommt ein Neandertaler vorbei…

Toninho Dingl gelingt es nicht nur, mit einem nachdenklichen Lächeln die Widersprüche unserer zeitgenössischen Welt sichtbar zu machen, sondern auch philosophisches Gedankengut in Bilder zu übersetzen. Am Ende geht es auch um eine Reflexion über den Menschen.

Hier mehr über den Künstler: https://www.toninho.de/

Kunst
Und hier steht er mit seinem alten Handy in der Brusttasche, der glückliche Bauer Michi

Der Grasfrosch

Illustration zu einem Gedicht meines Mannes Berndt

Der Grasfrosch

Ein Grasfrosch klagte ungemein:

Er wollte gern ein Laubfrosch sein.

Nach Höherem war ihm der Drang;

„Gras“ viel zu niedrig für ihn klang.

So tat zum Froschkönig er springen,

um seine Klage vorzubringen.

Der König quakte hin und her;

denn eine Lösung fiel ihm schwer.

Mir auch!

Dann sprach der König zu dem Kleinen:

„Wenn ich dich sehe, möcht‘ ich meinen,

dass du durchaus ein Laubfrosch seist

und dieses selbst nur noch nicht weißt.“

Da sprang der Grasfrosch fröhlich fort,

vertrauend auf des Königs Wort.

(Bei Menschen soll es ähnlich sein –

sie bilden sich gern Größe ein).

Hier mehr davon: https://woher-wohin.com/

#Illustration #Gedichte