Ein JA zur Schönheit – NEIN zur Windkraft im Wald!

Eine malerische Landschaft mit Windrädern und Solarpanelen, ein Auto fährt auf einer kurvigen Straße, ein Schild mit Geschwindigkeitsbegrenzung 70, und ein Fuchs beobachtet die Szene.
Landleben und Energiewende

Ein JA zur Schönheit Dostojewski schrieb: „Schönheit wird die Welt retten.“ Lange habe ich mich gefragt, was er damit meinte. In unserer Gesellschaft wird Schönheit oft relativiert – sie liege im Auge des Betrachters. Und doch sehe ich, dass Menschen sich nach weiten, grünen Landschaften voller Pflanzen und Tiere sehnen. Nicht nach Trümmerfeldern, versiegelten Flächen oder kriegszerstörten Gebieten.

Ist Schönheit kitschig? Sind schöne Landschaften ohne industrielle Nutzung wertlos? Ist Heimat etwas romantisch‑Überflüssiges? Für mich sollte Schönheit Teil einer Leitkultur sein.

Schönheit gibt Orientierung. Wenn wir etwas gestalten – ein Kleidungsstück, ein Haus oder eine Landschaft –, und es wird schön, dann ist dieses Schöne oft auch gut. Wo es hässlich ist, wollen wir nicht hin. Goethe ließ sich von der Antike leiten: Das Schöne, das Wahre, das Gute – ernstzunehmende, miteinander verbundene Ideale. Schon die alten Griechen erkannten, dass Schönheit „richtig“ sei, dass Harmonie und Schönheit anzeigen, ob die Welt im Gleichgewicht ist. Die griechische Philosophie durchleuchtete Logik, Ratio und wissenschaftliches Denken – und sah Schönheit und Harmonie als Taktgeber des Denkens und Fühlens an, als zentrale Werte.

Heute heißt es: Wir brauchen Windräder in unseren Landschaften – prioritär, für die Klimarettung. Schön seien sie nicht, aber überlebenswichtig. Wir würden uns schon daran gewöhnen. Ich will mich nicht daran gewöhnen. Geld lässt sich damit verdienen. Nicht umsonst heißt ein chinesischer Hersteller „Goldwind“ – ein goldener Wind für Aktionäre.

Heute braucht es Mut, sich für Schönheit zu entscheiden – und für Artenschutz. Denn wo Natur schön ist, ist sie auch artenreich. Greifvögel, Reh‑ und Rotwild gehören seit Jahrtausenden in unsere Landschaften. Nicht nur der Igel. Für mich ist Windkraft – besonders im Wald – nicht nur hässlich, sondern ein Umweltverbrechen.

Wer Schönheit als Wert ansieht, wird – wenn er es sich leisten kann – aus zerstörten Landschaften fliehen. Wer weiter mit „Klimarettung“ argumentiert, kann einen Blick auf die kostenlose Seite Energymaps werfen.

Ich plädiere dafür: Nehmen wir Schönheit ernst. Sie weist den Weg in eine gute Richtung, die uns Menschen in einer gesunden Natur aufatmen lässt. Ein JA zur Schönheit!

Stieglitz und Heidelibelle – Malerei

Ein bunter Vogel sitzt auf einem Grasstängel und betrachtet eine Blume, während eine rote Libelle in der Nähe schwebt, vor einem dunklen Hintergrund.
Stieglitz und Heidelibelle: eine schöne Begegnung! Acrylmalerei – Painting
Bilder, die Geschichten erzählen…Kunst in Bad Birnbach

Regentanz! Rain Dance!

Lebhafte Aquarellzeichnung mit tanzenden Menschen, spielenden Tieren und einer sonnigen Landschaft. Gut sichtbare Vögel fliegen über grüne Wiesen, während Pferde und andere Tiere im Vordergrund sichtbar sind.
Regentanz – gestern habe ich dieses Bild gemalt und – siehe da – es hat geregnet!!

Wilde Schönheiten vor der Haustür

Ein Reh steht auf einem gepflasterten Weg, umgeben von hohem Gras.
Leopoldina – das Reh

Heute Morgen ist mir die junge Freundin von Rehbock Leopold über den Weg gelaufen. Und im aufsteigenden Sonnenlicht sahen die Hasen besonders schön aus. Hoffentlich regnet es bald, es ist ja leider inzwischen überall sehr trocken.

Ein Feldhase sitzt im trockenen Stroh und schaut aufmerksam in die Umgebung.
Feldhase Oskar im Morgenlicht

Unterwegs in der Landshuter Altstadt

Blick auf eine charmante Straße mit bunten Häusern im historischen Zentrum, gezeichnet von einem hellen Himmel. Ein Auto fährt durch die steinige Straße, während Menschen im Freien sitzen.
Die Landshuter Altstadt

In Landshut waren wir schon öfters. Diesmal wollten wir die schöne und lebendige Altstadt aber etwas genauer kennenlernen und haben eine interessante Führung mitgemacht.

Im Prunksaal des Rathauses konnten wir die Fresken (1880 gemalt), die die Landshuter Hochzeit beschreiben, bewundern. Als frühere Wittelsbacher‑Residenz erlebte die Stadt ihre Blütezeit im 14. und 15. Jahrhundert.

Ein historischer Innenraum mit einer Holzdecke, einer eleganten Kronleuchter und Wänden, die mit Wandmalereien von Reitergruppen geschmückt sind. In der Mitte steht ein großer, grüner Kachelofen, während eine Person Fotografien macht.
Der Prunksaal im Rathaus Landshut mit den Fresken – gemalt in den Jahren 1880 und 1882

Das Foto unten zeigt mein Lieblingshaus, Altstadt 77, es erinnert mich an die streng gegliederten und rosa angemalten Fassaden der französischen und italienischen Riviera. Es ist eine sogenannte „Schaufassade“ aus 1880, der eigentliche Kern des Hauses ist aus dem 17. oder 19. Jahrhundert.

Fassade eines historischen Gebäudes mit pinker Farbe und weißen Fensterrahmen, im Erdgeschoss ein Schild mit der Aufschrift 'DERPART-Reisebüro'.
Mediterran wie an der Riviera – 30 Grad und Riviera-Rosa

Eine ideale Stadt in Zeiten des Klimawandels: die Isar fließt durch die Stadt, Der Wind geht durch die Altstadt und am Fluss gibt es viele Bäume. Die leiden aber selber sehr unter der Hitze. Wir möchten mehr Bäume in unseren Städten, damit sie Kühle und Schatten spenden, aber ich frage mich, welche Arten das aushalten werden, alleine stehend und umgeben von Asphalt…Vielleicht werden wir bald Palmen pflanzen müssen.

Blick auf eine ruhige Wasserfläche mit reflektierenden historischen Gebäuden und Bäumen im Hintergrund. Ein Gebäude wird renoviert und ist mit Gerüst umrahmt.
Die Isar mitten in der Stadt
Nahaufnahme eines Baumes am Ufer eines Gewässers mit Wohngebäuden im Hintergrund.
Alle Bäume leiden unter Trockenheit und Hitze. Für Stadtbäume ist es besonders schwer.