Ein beeindruckendes Panorama, Sonne auf der Haut und Meeresluft in der Nase, mmmmh….
Ich konnte es natürlich nicht lassen, nach den Vögeln zu schauen (aber nicht nur!). Insbesondere die vielen Hausrotschwänze haben es mir angetan. Überall sitzen sie in den Bäumen, verneigen sich hektisch und wippen mit den Schwänzen. Bei uns in Bayern sieht man sie auch, aber nicht im Februar und in diesen Mengen habe ich sie noch nie gesehen.
Aber wie immer haben mich alle Vögel fasziniert, die Dohlen, Möwen, Kormorane, Bachstelzen usw. Mal gespannt, wem wir alles noch begegnen werden.
Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros)Diese Dohle hat einen besonderen Leckerbissen erwischt
At the lake Chiemsee in Bavaria. The early bird catches the worm: We saw common pied oystercatchers (Haematopus ostralegus) at the lake which is very rare, as those birds are usually found in Germany on the North Sea coast.
Diese Watvögel (Haematopus ostralegus) sieht man nämlich eher an der Nordseeküste. Seit kurzem scheinen einige auch am Chiemsee zu überwintern.
Heute sahen wir gleich drei der prachtvollen Vögel geschäftig hin und her laufen, um mit den langen roten Schnäbeln Würmer aus ihren Löchern zu ziehen.
Ansonsten waren Atmosphäre und Licht am See beinahe frühlingshaft. Eine Katze begleitete uns auf dem Weg und viele Enten und Vögel zeigten sich uns in der Sonne. Ich zähle mal einige hier auf: Haubentaucher, Reiher-, Kolben-, Stock-, und Schellenten sowie Meisen, Dohlen, Grünfinken, Bachstelzen, Möwen und natürlich die Austernfischer. Und- ja, blühende Rosen säumten unseren Weg! Das Wochenende im Chiemgau hat sich mal wieder gelohnt.
Ein Wintermorgen am ChiemseeEin bisschen Yoga machen: Austernfischer auf einem Bein in der Pause 🙂Der Chiemsee im Winter
Impressions of the alpine region „Chiemgau” – 1.5 hours drive from our home.
Ein Wochenende im Chiemgau – Sehr romantisch war die heutige Priental-Wanderung entlang des Wildflusses Prien. Highlight war die Wasseramsel, die sich singend, zwitschernd und rufend ablichten ließ. Es sind faszinierende Vögel, die ihre Nahrung (Wasserinsekten, Krebse…) schwimmend und tauchend erbeuten.
Zufällig kamen wir dann an einer Villa vorbei, die sich als der ehemalige Altersitz von Wilhelmine von Hillern (1836 -1916), der Autorin der Geierwally, entpuppte. Gut, dass ein Gedenkstein sowie eine Tafel darauf hinwiesen.
Zuletzt sind wir noch am Hofstätter See entlang gelaufen. Eine Gruppe junger Männer traute sich, Eisstock zu schießen, obwohl der See nur teilweise zugefroren war. Er liegt mitten in einem Naturschutzgebiet und einer einzigartigen Moorlandschaft.