Fasching 2020 im Rottal

Fasching in Bad Birnbach 2020 - Musikschule
Fasching in Bad Birnbach – Carnaval en Bavière – Carnival in Bavaria

FASCHING in Bad Birnbach 2020 (Video unten!) – Damals wusste noch niemand, dass kurz darauf der erste Lockdown in Kraft treten würde. Was für ein fröhliches und buntes Treiben!
Nun habe ich entdeckt, dass ich noch Videos und Fotos von dem Umzug in der Hofmark habe, die ich noch nicht gezeigt habe. Das tue ich nun in der Hoffnung, dass wir 2023 endlich wieder Fasching feiern können!

Carnaval 2020 dans mon village en Basse-Bavière – Carnival 2020 in my town in Lower Bavaria

Freude und Gemeinsamkeit – Danach sehnen sich viele seit nunmehr 2 Jahren

Rehe im Sturm -Wildes Rottal

Landschaft mit Rehen in Bad Birnbach
Sturmlicht in Bad Birnbach – Unten laufen die Rehe

Heute wehte der Sturm auch durch das Rottal. Dabei huschte immer wieder ein surreales Licht über die Landschaften. Als dann auch noch Rehe über die Äcker liefen, musste ich die Kamera zücken.

FR : Nous avons eu une tempête aujourd’hui qui a illuminé le paysage de façon presque surréelle. Et soudain, des chevreuils ont traversé les champs… Quelle beauté !

EN : Roe deer in Lower Bavaria

Schnell in die Hecke huschen

Das „Wellenland“ in der Februarsonne

Sie dösen in der Sonne / Roe deer in the sun

Lower Bavaria nature in the winter sun

Unterwegs im Rottaler “Wellenland“ – An Rehen kann ich mich gar nicht satt sehen. Einzelne verlieren schon langsam ihr graues Winterfell, man sieht es an den Fellbüscheln, die hier und da herausschauen. Ansonsten endlich viel Sonne und Vögel, viele Meisen, aber auch Reiher an der Rott. Im Video unten.

Notre campagne en Basse-Bavière sous le soleil de février

Ich liebe diese „Wellen“ in der Landschaft

Schätze der Rottaler Volkskultur

Fotos von Nadia Baumgart in den Bänden "TonSpuren- Volkskultur in der Region Rottal-Inn"
Foto: Volksmusik auf dem Neuen Marktplatz in Bad Birnbach

Some of my photographs were chosen for the books about folk culture in our region in Lower Bavaria.

FR: Je suis fière d´avoir pu contribuer avec quelques photos aux livres illustrant les traditions populaires de ma région en Basse-Bavière.

Welch eine Freude! Heute habe ich die Bücher und CD des Leaderprojekts „TonSpuren – Volkskultur in der Region Rottal-Inn“ als Dank für meine Mitwirkung erhalten. Dass ich an diesem Projekt mitwirken konnte, wenn auch nur ganz am Rande mit der Bereitstellung einiger meiner Fotos, macht mich richtig stolz!

Die schönen Bücher – herausgegeben vom Landratsamt Rottal-Inn – wurden aus dem reichhaltigen Archivmaterial der Volksmusik- und Brauchtumspflege des Landkreises Rottal-Inn zusammengestellt und jeweils durch eine CD mit Tonbeispielen ergänzt.

Ich freue mich schon sehr darauf, die Texte zu lesen und die CDs anzuhören. Durch dieses Projekt wird eine reiche kulturelle Vergangenheit wieder lebendig. Vielleicht lässt sich somit auch etwas in unsere heutige Welt hinüberretten. Jedenfalls werden diese Bücher bestimmt nicht nur die Leute aus der Region interessieren, sondern hoffentlich auch die vielen Menschen, die hier im Rottal eine neue Heimat gefunden haben – wie ich!

Hier noch etwas Information über das Projekt mit einem Hörbeispiel einer Polka, die 1910 von der Aidenbacher-Kothwieser Kapelle gespielt wurde: https://www.rottal-inn.de/wirtschaft-tourismus/kultur-brauchtum/leader-projekt-tonspuren/

#volkskultur #brauchtum #rottalinn

TonSpuren
Die schönen Bücher – herausgegeben vom Landratsamt Rottal-Inn
So einen Hahn sieht man selten!
„Schwaiberl“ in Bad Birnbach

Wald und Wild – Ein Plädoyer für die Rehe

Rehe im Rottal

Die Rehe bilden jetzt sogenannte „Sprünge“: Sie leben im Winter in Gruppen. Ich freue mich immer, wenn ich sie sehe. Leider haben Verantwortliche der Forstwirtschaft entschieden, dass mehr Rehe geschossen werden sollen, weil diese anscheinend durch Verbiss dem Wald schaden. Diese Strategie nennt man „Wald vor Wild“. Ich bin eher für die Variante „Wald UND Wild“.

In der PNP wurde am 23.12.2021 ein Leserbrief veröffentlicht, dessen Inhalt mir gefällt. Ich zitiere: Die Förster waren es, „die uns die Fichte als den Geldbaum des Jahrhunderts angepriesen und ohne Überlegung dir Fichte in den letzten Jahrzehnten auch in noch so ungeeignete Standorte gesetzt hatten. Durch diese Monokulturen sind ja die unstabilen Wälder entstanden, weil man der Buche und der Eiche keine Achtung mehr schenkte. Aber die eignen Fehler kann man ja verdecken, wenn man das Reh als Schädling des Waldes verteufelt.“

Der Leserbriefschreiber plädiert dafür, dass Jäger und Förster zusammenarbeiten. Außerdem empfiehlt er, natürliche Verbiss-Schutz-Produkte mit Schafsfett und vergällenden Geruchs und Geschmacksstoffen zu benutzen.

Ich finde, wir sollten unsere heimischen Wildtiere schützen. Schade, dass ich immer wieder lesen muss, dieser Wunsch sei „naiv“ und Menschen, die Rehe in ihrer Umgebung sehen wollen „Bambi-Liebhaber“. Wer sich für Greifvögel einsetzt ist schließlich auch kein „Geierwally“-Liebhaber…

#rehwild #wildtiere #rehe

Die Rehe bilden im Winter Sprünge – Sie sollten nicht als „Schädlinge“ verteufelt werden