Wintersonne – Soleil d´hiver

Rottauenwege im Winter
Eis und Schnee glänzen in der Sonne

Heute war ein besonderes Licht an der Rott. Sogar ein Regenbogen zeigte sich am Himmel!

Es zeigten sich viele Vögel, auch drei Eisvögel flogen hin und her. Über die Wacholderdrossel, die sich geduldig ablichten ließ, habe ich mich besonders gefreut.

E: A walk along our river in a special light. A winter rainbow coloured the sky. A prying fieldfare looked at us.

F : Aujourd’hui, la lumière hivernale a été particulièrement intéressante. Un arc-en-ciel s´est mis à peindre un tas de couleurs dans le ciel et une grive litorne nous a observés avec son regard vif et plein de curiosité.

Wacholderdrossel – Turdus pilaris
Der Regenbogen – Hoffnung auf Frieden…Gerade in diesen Zeiten
Rot- Blau – Gelb
Schön wie ein Sonnengott: Der Graureiher

Erster Schnee im Rottal – First snow in Lower Bavaria

Ich liebe Rehe – I love roe deer

Angesichts der Massenvermehrung des Borkenkäfers und der negativen Auswirkungen des Klimawandels auf bestimmte Baumarten, stehen die Bayerischen Staatsforste für die Strategie „Wald vor Wild“ und werben für „waldangepassten Wildbestand“ mit dem Ziel, strukturreiche, gemischte und stabile Wälder zu schaffen. Seitdem werden Rehe manchmal als „Schädlinge“ betrachtet!

Inzwischen geht es zwischen Forst und Jagd sogar um die „Schuldfrage“ für den problematischen Zustand unserer Wälder.

Es gibt allerdings auch Anhänger des Grundsatzes „Wald und Wild“, der den Fokus auf die Schaffung und Erhaltung der Lebensräume des Wildes setzt. Denn die Verbissgefährdung steht im engen Zusammenhang mit der Nahrungsverfügbarkeit: „Während bei naturnahen Waldbauformen Rehwildverbiss einen geringeren Einfluss hat, kann es bei typischen Altersklassenwäldern und während der Übergangsphase zu strukturreicheren Wäldern zu unerwünschten Wildschäden kommen.“ Dieser Ansatz ist mir sympathischer, denn ich liebe Rehe und Wildtiere.

Schnee auf der Nase macht schön
Im Arterhof kuscheln die Galloways
Bad Birnbach eingezuckert

Zauberwald und Wintervögel – Rottaler Natur im Dezember

Kulturspatz Naturbeobachtung
Kulturspatz Dezember 2022

Jetzt ist der Dezember bald da und der neue Kulturspatz ist schon online. Unter dem Titel „Unsere Natur im Dezember– Zauberwald und Wintervögel“ durfte ich wieder mit Text und Fotos die Rubrik „Naturbeobachtung“ füttern:

Unsere Natur im Dezember– Zauberwald und Wintervögel

Werden wir in diesem Jahr eine weiße Weihnacht haben oder eher milde Festtage? Lassen wir uns überraschen! Eins ist jedenfalls sicher: Es gibt auch jetzt in der Natur viel zu entdecken und zu erleben.

Letzte Äpfel hängen an den Bäumen der Streuobstwiesen wie natürlicher Weihnachtsschmuck. Beim Spaziergang durch den Kurpark oder an der Rott ist es nun recht einfach, Vögel zu sehen. Buch- und Grünfink knabbern an Samen; Blaumeise, Eisvogel und Kleiber zaubern mit ihrem himmelblauen Gefieder Farbe herbei. Fasane ducken sich in den Wiesen, und in nackten Baumkronen späht der Turmfalke, den wir immer wieder über den Feldern rütteln sehen. Dank der Gründüngung von Winter-Äckern blüht hier und da noch so manches Kraut.

Schon gesehen? Vor dem Artrium steht eine Allee mit lederblättrigem Weißdorn; deren dekorativer Fruchtschmuck ist im Winter ein regelrechter Leckerbissen für Amseln.

Die Winterlandschaften des Rottals locken jetzt insbesondere bei schönem Wetter mit ihrer welligen Weite und ihren vielen Wanderwegen. In der winterlichen Stille ist es jetzt ganz besonders beruhigend, durch den Wald zu gehen und Lieblingsplätze zu besuchen. Die lederne Färbung des raschelnden Falllaubs und das satte Grün von Moosen an alten Buchenstämmen verwandeln die Forste der Umgebung in „Zauberwälder“.

Vielleicht begegnet uns sogar das Birnbacher Storchenpaar: Die Weißstörche, die regelmäßig auf dem Kamin der alten Brauerei brüten, haben nämlich schon mehrmals im Kurort überwintert.

Fröhlicher Dezember-Storch

Wildtiere unserer Region von der Nachkriegszeit bis heute

Bad Birnbacher Heimatheft 32 - Wildtiere
Geschichte der Wildtiere im Rottal
Wildtiere in unserer Umgebung – Bad Birnbacher Heimatheft

Das neue Bad Birnbacher Heimatheft 32 ist da! Der Band erscheint wieder zur Adventszeit und ist in der Buchhandlung Hölzl in der Bad Birnbacher Hofmark zu haben.

Ich freue mich, dass ich wieder einen Beitrag beisteuern durfte und bin auch dankbar und ein wenig stolz darauf, dass ich nun schon zum vierten Mal mitwirken durfte. Denn das Interesse für regionale Geschichte (und Geschichten) sorgt auch dafür, dass man sich „dahoam“ fühlt.

Bad Birnbacher Heimatheft 32

Diesmal habe ich über einige Wildtiere geschrieben, die unsere Gegend durchstreifen. Denn schon lange frage ich, wenn ich meine tierischen Freunde sehe, wie es ihnen früher erging und wie es ihnen heute geht. Und so lautet der Titel meines Beitrags „Wildtiere in unserer Region von der Nachkriegszeit bis heute“.

Danke an alle diejenigen, die mir mit Informationen, Geschichten und Zahlen dabei geholfen haben!

Natürlich könnte man fragen: „Was haben Tiere mit Geschichte zu tun?“. Darauf habe ich versucht, eine Antwort zu finden:

„Die Tatsache, dass die Artenvielfalt und auch die Anzahl einzelner Wildtiere nicht nur durch Prozesse wie beispielsweise den Klimawandel bestimmt werden, sondern durch die Handlung der Menschen, rückt das Thema in den Bereich des Politischen. Denn nicht nur Jäger und Landwirte haben einen großen Einfluss auf die Entwicklungen in der Tierwelt, sondern eben auch politische Entscheidungen und Trends in Bereichen wie Forstwirtschaft, Naturschutz, Verkehrswesen und Bauwesen.

Die Erzählungen rund um die Wilddieberei in der unmittelbaren Nachkriegszeit zeigen auf, dass auch Wohlstand und Not, „fette und magere Jahre“ einen direkten Einfluss auf unsere heimische Tierwelt haben. So wird unsere Natur zum Spiegel der Geschichte.“

Hier noch ein Teil der Einleitung zum reinschnuppern:

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Naturbeobachtung im November

Natur im November - Kulturspatz Bad Birnbach
Naturbeobachtung – Kulturspatz November 2022

Nun ist die neue Ausgabe des „Bad Birnbacher Kulturspatz“ erschienen. Hier mein Beitrag zu unserer Natur im November und einige Fotos, die wir in vergangenen Jahren zu dieser Zeit an der Rott und Umgebung gemacht haben. Meist bringt der Spätherbst nicht nur Nebel, sondern auch ein romantisches Licht, da macht es Spaß, rauszugehen.

Rehe im Rottal
Jetzt bilden Rehe langsam Gruppen, die „Sprünge“ genannt werden
Alte Eiche in Langwinkl - Kösslarn
Meine Lieblingseiche im Rottal steht bei Langwinkl zwischen Bayerbach und Kösslarn

Unsere Natur im November – Nebelschwaden, Fasane und Rehe

Es ist November; der Winter mit seinen nasskalten Tagen lässt sich nun erahnen. Das sollte uns nicht davon abhalten, hinauszugehen. Denn wer genau hinschaut, findet auch jetzt viel zu entdecken. Und wer auch Nebelschwaden etwas Romantisches abgewinnen kann, ist jetzt sowieso in der richtigen Jahreszeit.

Immer wieder kommt auch die Sonne heraus und zeigt uns, wie schön selbst kahle Bäume sein können. Die wunderschöne, uralte Eiche auf dem Foto befindet sich an einem Wanderweg bei Langwinkl, nur wenige Kilometer vom Kurort entfernt. Es lohnt sich, auf Entdeckungstour zu gehen und sich bezaubern zu lassen!

Gedicht von Autor Berndt Baumgart Rottal-Inn
Ein Gedicht von Berndt Baumgart – https://woher-wohin.com/

An der Rott sind nun Reiher unterwegs, und im Kurpark lassen sich jetzt Blicke auf die Vögel erhaschen: Buntspecht, Kernbeißer und Stieglitz hüpfen auf den Ästen herum. Auch Fasane sind öfter zu sehen. Wussten Sie eigentlich, dass Fasane in der Antike als Jagdwild aus Asien eingeführt wurden? Sie durchstreifen schon lange unsere Wiesen. Wer sich im Rottal auf Wandertour begibt, hat jetzt auch gute Chancen, Rehwild zu sehen. Diese heimischen Wildtiere, die uns mit ihrer Schönheit und zierlichen Eleganz erfreuen, machen die Landschaften lebendig.

Vogelbeobachtung an der Rott bei Bad Birnbach
Ein Silberreiher an der Rott

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