// Aujourd’hui dans notre parc, buse variable, lièvres, faucons crécerelles…
Heute haben wir mal wieder viele Freunde getroffen: Den Mäusebussard vor der Kirche, schmusende Feldhasen, Turmfalken und eine besonders hübsche Wacholderdrossel…. Irgendwie schon beinahe frühlingshaft.
#badbirnbach #naturbeobachtung
Der Frühling naht…Neugieriger TurmfalkeWacholderdrossel in der Wintersonne – Grive litorneSpaziergang im Kurpark
Die Dezember-Ausgabe des Bad Birnbacher Kulturspatz ist nun online. Die Print-Ausgabe liegt in der Gäste-Information im Artrium und in vielen Geschäften aus. Hier schon einmal die Rubrik „Naturbeobachtung“, in der ich schreiben darf. Die Fotos habe ich in den letzten Jahren im Dezember in unserer Region gemacht habe. Viel Spaß beim Lesen!
Unsere Natur im Dezember – Wintergäste und roter Weihnachtsschmuck
Nun befinden wir uns schon mitten im Winter. Ob es eine grüne oder weiße Weihnacht wird? So oder so bleiben Streifzüge durch die Rottaler Natur spannend. Wenn die Sonne tief am Himmel steht, kann es zwar kalt und grau werden; in der Natur werden wir dafür aber reichlich entschädigt: Rote Hagebutten und Vogelbeeren, blaue Schlehen und schwarze Holunderbeeren hängen noch im Gebüsch und locken viele Vögel an.
Baden macht Spaß!
Das Rotkehlchen kennen wir ja alle; es singt sogar bei klirrender Kälte aus voller Kehle. Besonders schön ist es nun, dass wir jetzt in den nackten Bäumen so manchen „Wintergast“ sehen. Bunte Stieglitze und Erlenzeisige hüpfen in den Ästen, der Kernbeißer schaut gewichtig zu uns herunter, und wenn wir Glück haben, erhaschen wir sogar einen Blick auf einen Gimpel (Dompfaff) mit seiner leuchtend roten Brust.
Rot hängt auch noch so mancher Apfel am Baum wie ein natürlicher Weihnachtsschmuck, der auch Amseln erfreut. An der Rott kann man jetzt Gänsesäger beobachten. Die tragen ihren lustigen Namen nicht, weil sie Gänse zersägen, sondern wegen ihres charakteristischen Sägeschnabels, mit dem sie Fische fangen können. Vielleicht sehen wir auch noch die Birnbacher Weißstörche im Kurpark; denn sie überwintern meistens im ländlichen Bad. Jetzt sind auch vermehrt Rehe zu sehen, die sich im Winter in Trupps („Sprünge“ genannt) versammeln.
Wer jetzt durch die ruhige Landschaft geht und die welligen Panoramen der Rottaler Hügel bewundert, wird hin und wieder durch einen sagenhaften Sonnenuntergang belohnt. Richtig poetisch mutet dann das Winterlicht an, und die Vorfreude auf die Feiertage wächst.
Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und viel Freude bei Ihren Naturerkundungen im ländlichen Bad!
Waldwasserläufer (Tringa ochropus) Chevalier cul-blanc // Green sandpiper
Consolation de la nature. Quand le changement climatique me fait peur, je sors et sens que l´observation de la nature me consoleet me donne espoir
Das Schöne an der Vogelbeobachtung ist, dass man immer wieder selber beobachtet wird: Hier schaut ein Turmfalke in die Kamera und beobachtet uns Menschen dabei.
Der Sommer 2023 war der heißeste seit Aufzeichnungsbeginn, vielleicht wird 2023 das wärmste Jahr in der Geschichte der Erde. Das macht Angst und man fragt sich, wie es weitergeht. Gerade dann ist es beruhigend, schöne Naturerlebnisse zu haben. Gestern beim Spaziergang habe ich mich sehr über unseren schönen Waldwasserläufer gefreut, der emsig an den Ufern entlangläuft. Und von einem Turmfalken beobachtet zu werden, das empfinde ich als Geschenk. Was er bloß über uns Menschen denkt?
Turmfalke (Falco tinnunculus)Pferde wirken immer beruhigend auf mich. Ich liebe sie.Romantische Spiegelungen
Ein echter Star!Eine besonders hübsche Gebirgsstelze
Unsere Natur im August – Reifes Obst und schöne Sichten –
Mein Beitrag für den Bad Birnbacher Kulturspatz
Dass Streuobstwiesen nicht nur landschaftsprägend sind, sondern auch artenreiche Biotope, ist inzwischen bekannt. Gut, dass es mitten im Bad Birnbacher Kurgebiet diese ästhetisch und ökologisch wertvollen Oasen gibt! Jetzt sind sie auch besonders schön: Die ersten reifen Äpfel und Zwetschgen hängen nun zahllos und bunt an den Ästen. Über den gemähten Wiesen rüttelt der Turmfalke und späht nach Mäusen, und die gelben Blüten der Königskerze säumen die Wege. In der Vogelwelt wird es insgesamt ruhiger; als erste Zugvögel reisen Pirol und Mauersegler ab. Wer genau hinschaut, kann allerdings an der Rott immer wieder seltene Vögel wie den Waldwasserläufer oder die Gebirgsstelze entdecken.
Ein Fernglas lässt den Spaziergang an den Rottauenwegen zum Abenteuer werden. Keinen Feldstecher braucht man, um einen Blick auf die Bad Birnbacher Störche zu erhaschen, die sich immer wieder auf den Wiesen des Kurortes zeigen. In diesem Jahr sind zwei Jungstörche aus dem Nest auf dem Brauereikamin flügge geworden. Im zauberhaften Licht des Hochsommers sind nun die Sichten auf die Rottaler Hügel von den vielen Wanderwegen aus zu bewundern.
Da marschiert ein Bad Birnbacher Storch vorbei
Und hier noch ein schönes Tiervideo, gedreht im Rottaler Sommer: