Japanischer Eichenseidenspinner in Bad Birnbach

Japanischer Eichenseidenspinner in Rottal-Inn // Saturnie du Chêne du Japon // Japanese Oak Silkmoth // Antheraea yamamai)

Dieser prächtige Falter ist ein Japanischer Eichenseidenspinner, der zu den größten Schmetterlingen Europas gehört. Er hat gelbbraune Flügel mit auffälligen Augenflecken, die ihn vor Fressfeinden schützen sollen. Seine Raupen ernähren sich von Eichenblättern und spinnen seidige Kokons, aus denen die Falter schlüpfen. Der Japanische Eichenseidenspinner stammt ursprünglich aus Ostasien und wurde im 19. Jahrhundert zur Seidenzucht nach Slowenien gebracht. Inzwischen ist er auch in Niederbayern zu sehen und kann manchmal an warmen Sommerabenden beobachtet werden. Dieses schöne Exemplar wurde bei Bad Birnbach fotografiert. Der Japanische Eichenseidenspinner ist kein „Schädling“, absolut harmlos für Mensch und Natur und darf ruhig bewundert werden.

Eigentlich wollten wir im Wald Schwammerl suchen. Erfolglos. Dafür kamen wir mit diesem schönen Naturerlebnis zurück.

Antheraea yamamai – Japanischer Eichenseidenspinner in Bad Birnbach – August 2023

Und hier in Aktion:

Nachtrag/ Update August 2026

Wieder wurde ein schönes Exemplar in Bad Birnbach gesichtet: Alois Hausruckinger sendete mir am 10. August 2026 dieses tolle Beweisfoto:

Japanischer Eichenseidenspinner in Rottal-Inn – Sichtung Alois Hausruckinger – August 2026

Garden of Eden – Paradiesgarten in Maria Schmolln

Gartenbeet oder Gartenbett?

Im Paradiesgarten! Heute waren wir im Klostergarten Maria Schmolln bei Braunau in Oberösterreich. Eine sehr schöne Entdeckung voller Leben!

Dort sind viele Heilkräuter zu finden, die mit schönen Trivialnamen beschriftet sind. Beispielsweise wird die Falsche Kamille „Mutterkraut“ genannt, ein wunderschöner Name, finde ich. Auch „Heiligenkraut“ ist ein schöner Name, finde ich.

Es gibt entspannende Plätzchen im Grünen, zwei Stühle, eine alte Schaukel unter einem riesigen Walnussbaum. Beinahe kam es mir dort im Schatten angenehm kühl vor, obwohl die Sonne nur so hinunterknallte bei 35 Grad!

Grün und schattig in der Sommerhitze
Ein wunderschöner Klostergarten
Farben und Leben

Und hier noch ein kleines Video dazu:

Rundgang im Klostergarten Maria Schmolln

Ein traumhafter Tag in der Natur

Nadia und Berndt
In wilder Natur wandern macht glücklich

Ein traumhafter Tag im Nationalpark im Bayerisch-Tschechischen Grenzgebiet. Es gab viele Highlights. Ich liebe diese offenen Landschaften am und im Wald. Licht, tausend Pflanzen, Blüten, Flechten. Ein alter Friedhof im Sumava-Nationalpark war eine Offenbarung. Ein besonderes Erlebnis war auch das Heupferd, das sich unsterblich in Freundin Birgit verliebt hat.

Wilde Weiden im Nationalpark: Ein großes Plus für die Artenvielfalt

Ich gebe es ja zu: Ich liebe Kühe! Im Nationalpark Sumava fungieren große Herden auf extensiven Weiden als Landschaftspfleger, die die Artenvielfalt fördern. Mir macht der Anblick dieser großen Tiere in der Natur einfach glücklich. Die Bullen laufen in der Herde mit, die Kälber ruhen oder spielen miteinander.

Schöne Landschaften

Obwohl es sich beim Böhmerwald geologisch gesehen um ein einziges Gebirge handelt, wird er seit Beginn des 20. Jahrhunderts nach den politischen Grenzen unterteilt (Quelle: Wikipedia).  Hier will ich aus einem Schild am Wegesrand zitieren, weil es den Unterschied in der Natur zwischen Bayerischem Wald und dem Nationalpark Sumava in Tschechien gut erklärt:

„Bewirtschaftung auf der tschechischen und der bayerischen Seite des Böhmerwaldes. Während auf bayerischer Seite die Bewirtschaftung ohne Unterbrechung weiterlief, wurde auf tschechischer Seite die Bevölkerung aus dem Grenzgebiet vertrieben. Die Dörfer und Siedlungen verschwanden und mit ihnen das menschliche Wirtschaften. Die Arten des Offenlands, die von der harten Arbeit der ehemaligen Bewohner profitiert hatten, begannen langsam zu schwinden. Auf bayerischer Seite hat sich die Landwirtschaft dagegen durch Düngung und Mechanisierung intensiviert. Dies hatte eine Abnahme der Artenvielfalt zur Folge.“

Unterschiede im Böhmerwald
An der Grenze geht es über einen Bach
„Nasse Grenze“
Historisches Fotoalbum über verschwundene Dörfer

Im Rahmen des Projektes „Historisches Album“ wird die verschwundene Landschaft des Böhmerwaldes vorgestellt. So kann man sich vorstellen, wie die Menschen in der Gegend lebten, bevor sie 1946 vertrieben wurden. Es gibt 30 dieser Bücher im Nationalpark.

Ein alter Friedhof lädt zur Meditation ein

Eine Heuschrecke hat uns eine Zeit lang treu begleitet.

Hier mehr Info über das Projekt „Historische Fotoalben“: https://www.npsumava.cz/de/besuchen-sie-sumava/historisches-album-des-bohmerwaldes/

Und mein Video über den wunderschönen Wandertag im Böhmerwald:

Wunderschöne Wanderung im Nationalpark

Vogelbeobachtung an der Rott

Eisvogel (Alcedo atthis)

Heute hatten wir das große Glück, den Eisvogel wieder zu sehen. Er saß auf einem Drainagerohr und verzehrte einen Fisch.

Als Zugabe gab es noch den eleganten Seidenreiher an der Rott

Seidenreiher (Egretta garzetta)

Eine Gebirgsstelze zeigte sich auch noch auf einem Scheunendach!

Gebirgsstelze (Motacilla cinerea)

Und last but not least, stand plötzlich die ganze Birnbacher Storchenfamilie auf dem Acker vor uns:

Birnbacher Jungstörche
Die Birnbacher Storchenfamilie

Spaziergang im Regen

Blumen im Regen
Die Rott im Regen
Der junge Grauschnäpper hat ein gemütliches Plätzchen gefunden
Und ein Jungstorch macht Siesta