Glockenblumen und Rehe

 

 

Pure nature in the Bavarian Forest – and for the first time I could take a picture from a red-backed shrike!

Wo sich die Glockenblumen unter der Last der Schmetterlinge biegen…im Zellertal bei Arnbruck im Bayerischen Wald, haben wir heute nicht nur viele Rehe gesehen, sondern endlich auch den Neuntöter (Lanius collurio), den hübschen Vogel mit dem schwarzen Stirnband, dem man heute nur noch sehr selten begegnet. Auch die alten Scheunen und insbesondere die Totenbretter mit ihren mahnenden Sprüchen und um ein Kruzifix gruppiert – mitten in der Natur – haben mich berührt. Saftiges Grün der Wiesen vor dem transparenten Blau des Horizonts, das ist das Zellertal.

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Nature

 

Mein liebes Rottal – Heute war es so schön, voller Licht, einfach romantisch 🙂

Climate change? Klimawandel?

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Klimawandel oder Zufall?

Heute konnten wir zwei Fasane beim Kampf beobachten. Allerdings fiel uns auch die zunehmende Trockenheit auf. Der Wasserspiegel im Flüsschen Rott scheint ständig zu sinken, der Fischweiher erinnert immer mehr an eine Pfütze, der betonharte Lehmboden kriegt Risse. Die Sonne scheint beinahe täglich, die Temperaturen sind hoch. Äußert man seine Beunruhigung, bekommt man öfters zu hören, das sei doch schön, viel besser als die verregneten deutschen Sommer…Ich frage mich eben doch: ist das der Anfang einer Klimakatastrophe oder sind das nur statistische Ausreißer? Was denkt Ihr?

Climate change or coincidence?

We could observe fighting pheasants today. But we noticed also the increasing and unusual drought in our area in Bavaria. I am concerned about our nature and further extreme climate developments in the world…

Jungle

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Enjoying nature in the Bavarian Forest

6-Huhnbegleitung

Ein Huhn begleitet uns in den Wald

Natur Pur im Zellertal (Bayerischer Wald)

Europäische Orchideen. Das breitblättrige Knabenkraut oder die ganz und gar exotisch anmutende grünliche Waldhyazinthe zum Beispiel. Wer hat sie gesehen? Wenn man fragt, wohin die Menschen gerne in Urlaub gehen, auch die Naturliebhaber, hört man von Kreuzfahrtschiffen, Safari in Südafrika oder Camping in der vierten Reihe am See.

Das mag schön sein. Interessant ist es allerdings auch, die Natur vor der eigenen Haustür zu entdecken. Es gibt glücklicherweise überall Naturschutzgebiete. Und bei uns in Bayern (und nicht nur hier) auch einen Urwald. Urwald, das klingt nach fernen und unendlichen Wäldern. Und doch gibt es sie – wenn auch leider nicht mehr in der primären Form – hier und da auch in unseren Naturschutzgebieten. Schließlich ist der Mensch lernfähig und hat gemerkt, dass Fichten-Monokulturen auf Dauer sowohl der Waldwirtschaft als auch dem Tourismus schaden.

Eine wunderschöne Strecke durch den „Urwald“ bei Arnbruck im Zellertal (Bayerischer Wald) durften wir heute kennenlernen. Welch eine Freude! An einem rauschenden Bach entlang kamen wir ständig ins Staunen: wie viele Moose und Farne es gibt! Dann noch die Wasserfälle, die vielen blühenden Pflanzen, Pilze, Frösche, Schmetterlinge, rufende Vögel, Schmetterlinge und Käfer. Wie schön und vielseitig die Natur noch sein kann, wenn wir sie nicht dem Diktat des Kapitalismus und der einspurigen Gedanken opfern, dachten wir.

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In den Wald wurden wir übrigens von einem Huhn begleitet.

Heraus von einer Katze.

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À la campagne – Landleben

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Today´s walk: old farmhouses, pigeon breeding and a small dairy that processes milk from only 20 sheep and 3 goats.
Auf der heutigen Wanderung im Rottal gesehen: wunderschöne alte Holzhäuser, eine Taubenzucht und die bezaubernde kleine Hofkäserei bei Asbach in Rucking, in der die Schäferin Isolde Moser Milch von 20 Schafen und 3 Ziegen verarbeitet. Ihr „Pecorino“ schmeckt wie in Italien…
Vieilles maisons bavaroises en bois et une tout petite fromagerie qui traite le lait de seulement 20 brebis et de 3 chèvres.