Und sie brüten doch….

Totgesagte leben länger 😊 Unsere Birnbacher Störche brüten wieder. Ein Leser berichtete in der lokalen Presse, das Storchenpaar hätte das Nest für dieses Jahr wegen des kalten und nassen Wetters aufgegeben. Es schien tatsächlich einige Tage so, als würden sie nicht mehr brüten. In jenen Tagen kreisten mehrere Fremdstörche über dem Nest. Vielleicht gab es einen Kampf? Jedenfalls sieht es ganz so aus, als würden sie nun wieder brüten. Vielleicht schaffen es die Küken noch im Juni zu schlüpfen, dann wäre alles doch noch möglich. Einfach mal abwarten und schauen 😊

Nos cigognes ont recommencé à couver après une bataille avec d´autres cigognes qui voulaient probablement leur nid.

#storchennest #rottalinn

Alles gut….

Alles wieder gut – so scheint es…Das zerzauste Nest wurde repariert, ein Storch scheint weiter zu brüten. Der oder die Fremdstörche sind weg.

News von den Störchen

Our storks are breeding – Die Birnbacher Störche

Our storks are breeding // Nos cigognes couvent

Es ist immer beruhigend und schön, die Störche beim Brüten zu beobachten.

Beide Geschlechter brüten abwechselnd. Wenn die Ablösung kommt, wird erst einmal feste geklappert. Dann geht es viel um die Pflege des Gefieders, weil ein flauschiges Federkleid die beste Absicherung gegen Kälte, Nässe oder Abstürze ist. In Bad Birnbach können wir die kleinen Störche schon früh erwarten, da das Elternpaar wieder hier überwintert hat und somit früh angefangen hat zu brüten.

Die Brutdauer beträgt um die 32 Tage und die Nestlingsdauer ca. 60 Tage. Während der Brutzeit wird das Nest auch ständig weiter ausgepolstert. Letztens sind wieder 3 Fremdstörche über dem Nest gesegelt. Wir hoffen, sie orientieren sich nach Pfarrkirchen, wo bereits Nisthilfen auf sie warten…

Laut LBV haben 2020 in Bayern rund 600 Storchenpaare erfolgreich gebrütet.

Ein wunderschöner Vierseithof

Vierseithof in Bayerbach

A beautiful old farm in Lower Bavaria

Welch ein glücklicher Zufall! Heute sind wir auf unserem Spaziergang dem Eigentümer eines wirklich stattlichen und wunderschönen Vierseithofs in Siegharting (Bayerbach) begegnet. Schon seit Jahren frage ich mich, was für eine Geschichte dieser Hof hat! Auf der Bank saß ein älterer Herr, den ich fragte, ob ich den Hof fotografieren dürfe. Sofort nickte Anton Zeindl sehr freundlich und offen („Passt!“). Nach den historischen Hinweisen sagte er noch einen Satz, der mir in Erinnerung bleiben wird: „Ich bin hier geboren, ich bin immer daheim geblieben und war zufrieden; das Einzige, was mir jetzt abgeht, ist „“da Frühschopp`n““.

Zum Hof: Der 1907 von seinen Großeltern erbaute Vierseithof war früher voller Leben und noch bis Herr Zeindl in Rente ging, voller Tiere. Inzwischen sind die Ställe leider leer. „Jetzt kommen auch die Schwalben nimmer.“ Dafür nisten Duzende von Rotschwänzen unter dem Dach. Das hölzerne Wohnhaus ist älter, es wurde ca. 1750 erbaut. Der alte Schafstall steht noch und selbst der alte Unterstand auf der ehemaligen Kuhwiese. Die nachfolgende Generation bewirtschaftet nun die Felder.

Der Hof erzählt so viel von einem „Damals“, in dem bestimmt auch nicht alles einfach oder besser war, das in mir aber tiefe Sehnsucht nach Schönheit und Ursprünglichkeit weckt.

#rottalinn #bauernhof #bauern #bayerbach

Einer meiner Lieblingshöfe im Rottal
Das Wohnhaus wurde ca 1750 erbaut

Together

Cafe - Sehnsucht nach Geselligkeit
Kaffeeszene – Nostalgie