Heute Morgen bin ich etwas früher raus und es hat sich gelohnt. Goldenes Licht, friedliche Stimmung, ein Reh, das mit Kitz über das abgeerntete Getreidefeld geht, Feldhasen, ein Heißluftballon ganz oben im Himmel…Ich bin so dankbar für diese Augenblicke.
Ein richtig schönes Fest – Aus einer Bierlaune entstanden
Zum zweiten Mal hieß es in Bad Birnbach: Auf geht’s zum Karpfham-Warm-Up – und das auf Initiative vom Café Viamar!! Mit Musik, einem grandiosen Festumzug, Festbier und allem Drum und Dran!
Gemütlich, witzig, innovativ, echte bayerische Subkultur, aus einer Bierlaune im Café Viamar entstanden! Ziel des Ganzen? Ganz einfach: Die Vorfreude aufs Karpfhamer Fest ordentlich anheizen. „Denn – seien wir mal ehrlich – das Fest selbst ist viel zu kurz!“. Zusammen feiern tut einfach gut!
Gestern sind wir bei schönstem Frühsommer-Licht in der Lugenz auf die Pirsch gegangen. Der Wald ist nach dem Borkenkäfereinfall vor einigen Jahren lichter geworden, was ihn umso artenreicher macht und blühenden Sträuchern Platz gewährt: Holunder und Brombeere blühen gerade um die Wette. Überall entsteht neues Leben.
Wir haben auch eine Skorpionsfliege und einen Neuntöter entdeckt. Ihre Namen mögen furchteinflößend klingen, doch das einzig Gefährliche an ihnen ist tatsächlich nur die Bezeichnung.
Gemeine Skorpionsfliege (Panorpa communis)
Die Gemeine Skorpionsfliege (Panorpa communis), eine weit verbreitete Art der Schnabelfliegen in Europa. Besonders auffällig bei den Männchen ist ihr nach oben gebogenes Genitalorgan, das an den Stachel eines Skorpions erinnert – daher ihr Name.
Die Skorpionsfliege ernährt sich von toten Insekten, Pflanzenteilen und gelegentlich auch von Früchten. Sie bevorzugt feuchte Lebensräume wie Wälder und Waldränder. Ihre netzartig geäderten Flügel sind mit dunklen Flecken versehen, was ihr ein charakteristisches Erscheinungsbild verleiht. Trotz ihres furchteinflößenden Namens ist sie weder gefährlich noch giftig.
Neuntöter – Pie-grièche – (Lanius collurio)
Wir hatten die Ehre und das Glück, einen Neuntöter (Lanius collurio) beobachten und bewundern zu dürfen. Er sitzt auf seiner Ansitzwarte. Hier ein Männchen mit schwarzer Augenmaske. Er spießt Beutetiere oft an Dornen oder spitzen Seitenästen auf, um sie zu zerteilen oder als Vorrat zu halten. Dieser außergewöhnlichen Eigenart verdankt er seinen Namen. Früher nahm man fälschlicherweise an, er müsse stets neun Tiere aufspießen, bevor er eines verzehre.
Zu seinen wichtigsten Niststräuchern zählen Brombeere, Schlehe, Weißdorn und Heckenrose. Und all diese Büsche gibt es nun im Wald, der durch den Borkenkäfer lichter geworden ist.
Wir zwei auf dem Klimapfad-Lugenz – Hier gibt es immer etwas zu entdeckenBlick auf das Rottal