
Unsere Auszeiten nehmen wir gerne im Bayerischen Wald. Gestern sind wir im Nationalpark gewandert und danach noch einen Stück Weg im Naturpark Bayerischer Wald bei Zwiesel spazieren gegangen. Hier einige Eindrücke.





Unsere Auszeiten nehmen wir gerne im Bayerischen Wald. Gestern sind wir im Nationalpark gewandert und danach noch einen Stück Weg im Naturpark Bayerischer Wald bei Zwiesel spazieren gegangen. Hier einige Eindrücke.










Im Oberen Ilztal
Die Ilz auch bekannt als „Schwarze Perle“ des Bayerischen Waldes, fällt auf mit seinem dunklen Wasser, das durch humusreiche Waldböden und Moorlandschaften seine geheimnisvolle Färbung erhält.
Entlang der feuchten Uferzonen prägt die seltene Banater Segge (Carex buekii) das Landschaftsbild – eine Pflanze, die nährstoffreiche, kalkhaltige Böden liebt und ursprünglich aus Ungarn kommt. Der schöne Wanderweg durch Wälder und Wiesen am Fluss entlang machen jeden Spaziergang zu einem Naturerlebnis. Selbst ein Eisvogel ließ sich blicken.
An einigen Stellen rauscht die Ilz regelrecht und da erscheint ihre Oberfläche glänzend und reflektierend wie Quecksilber. Wir waren mit Freundin Birgit unterwegs.

Mystisch schön ist die Natur im Nationalpark Šumava – in Tschechien, direkt an der Grenze zum Bayerischen Wald. So traurig die Geschichte dieser Gegend auch sein mag, so überwältigend ist die Landschaft: vom Licht durchflutet, von Quell- und Moorwasser genährt. Im Winter kalt und von Nebelschwaden durchzogen, im Sommer durchwirkt von üppigem Grün und den seltensten Pflanzen. Und zwischendurch huscht ein Luchs vorbei. Frei.

Wir verbringen einige Tage im Nationalpark Bayerischer Wald. Gestern sind wir zur „Urwaldtanne“ gegangen. Diese Weißtanne steht im Hans-Watzlik-Hain bei Bayerisch Eisenstein und gilt als Deutschlands höchster und dickster Baum ihrer Art. Ihr Alter wird auf 500-700 Jahre geschätzt. Die Große Waldhaustanne wurde als einer der 100 bedeutendsten Bäume Deutschlands ausgezeichnet und als Nationalerbe-Baum gewürdigt.
Es war beeindruckend, unter ihr zu stehen und ihren Gipfel in schwindelerregender Höhe zu sehen. Die Spitze der Tanne scheint rostrot und ist wohl in Teilen abgestorben; das wurde bereits 2023 dokumentiert. Ein Baumriese, der ganz langsam und in Würde absterben darf, ohne dass die Axt ihn verletzt.


Heute Morgen gab es hier in Zwieslerwaldhaus ein grandioses Konzert von Mönchsgrasmücke, Zilpzalp und Rotschwanz. Kühle Waldluft steigt duftend auf. Ich freue mich auf die heutige Wanderung im tschechischen Teil des Nationalparks.

FR:
Nous passons quelques jours dans le parc national de la Forêt Bavaroise. Hier, nous sommes allés voir le « sapin primitif ». Ce sapin blanc se trouve dans la hêtraie Hans-Watzlik près de Bayerisch Eisenstein et est considéré comme le plus haut et le plus gros arbre de son espèce en Allemagne. Son âge est estimé entre 500 et 700 ans. Le Grand sapin de Waldhaus a été désigné comme l’un des 100 arbres les plus remarquables d’Allemagne et reconnu comme arbre du patrimoine national.
C’était impressionnant de se tenir sous lui et d’apercevoir sa cime à une hauteur vertigineuse. La pointe du sapin semble rougeâtre et partiellement morte ; cela avait déjà été documenté en 2023. Un géant végétal qui peut mourir lentement et dignement, sans que la hache ne l’atteigne.
Ce matin, ici à Zwieslerwaldhaus, nous avons eu droit à un magnifique concert de fauvette des jardins, pouillot véloce et rougequeue. L’air frais de la forêt s’élève, empli de parfums. J’ai hâte à la randonnée d’aujourd’hui dans la partie tchèque du parc national.