Einmal Großstadt tanken

München will Radstadt sein, aber die SUV-Werbung ist unübersehbar

Short trip to Munich

Wir verbringen einige Tage in München und sammeln Impressionen. Das Tollwood-Festival auf der Theresienwiese findet statt, es ist viel los. Und kalt ist es auch! Heute haben wir das Museum der Fünf Kontinente besucht, sehr spannend! Es ist interessant, mal wieder Großstadt zu tanken. Aber nach all dem Gewusel freue ich mich, nicht mehr in einer Großstadt wohnen zu müssen.

Auch für die Krähe fällt ein bisschen was ab
Schönes Gegenlicht am Viktualienmarkt
Das Tollwood-Festival
Kalt, aber in schönem Licht: Die Theresienwiese

Wir waren auch im Museum der fünf Kontinente. Beeindruckend ist es, wie viel Fantasie und Schönheit in diesen Werken zu finden ist.

Manch afrikanisches Werk sieht beinahe abstrakt aus, perfekt und schön. Und in der Abteilung Südamerika fallen Keramikgefäße mit Köpfen auf, die absolut realistisch aussehen und doch schon fast 2000 Jahre alt sind.

Wenn ich mir solche Kunstwerke anschaue, bin ich immer wieder erstaunt, wie Europäer sich während der Kolonialisierungs-Phase für so überlegen halten konnten. Vermutlich hing es einfach nur an den effizienteren Waffen, die sie hatten und die ihnen Macht verliehen.

Museum Fünf Kontinente in München: ein ethnologisches Museum mit Exponaten aus der ganzen Welt
Mammy Wata-Schreinfigur (in der Pose einer Schlangengöttin) aus Nigeria, 20. Jahrhundert. Sie ist ein Mischwesen aus Frau und Fisch.

Erster Schnee im Rottal – First snow in Lower Bavaria

Ich liebe Rehe – I love roe deer

Angesichts der Massenvermehrung des Borkenkäfers und der negativen Auswirkungen des Klimawandels auf bestimmte Baumarten, stehen die Bayerischen Staatsforste für die Strategie „Wald vor Wild“ und werben für „waldangepassten Wildbestand“ mit dem Ziel, strukturreiche, gemischte und stabile Wälder zu schaffen. Seitdem werden Rehe manchmal als „Schädlinge“ betrachtet!

Inzwischen geht es zwischen Forst und Jagd sogar um die „Schuldfrage“ für den problematischen Zustand unserer Wälder.

Es gibt allerdings auch Anhänger des Grundsatzes „Wald und Wild“, der den Fokus auf die Schaffung und Erhaltung der Lebensräume des Wildes setzt. Denn die Verbissgefährdung steht im engen Zusammenhang mit der Nahrungsverfügbarkeit: „Während bei naturnahen Waldbauformen Rehwildverbiss einen geringeren Einfluss hat, kann es bei typischen Altersklassenwäldern und während der Übergangsphase zu strukturreicheren Wäldern zu unerwünschten Wildschäden kommen.“ Dieser Ansatz ist mir sympathischer, denn ich liebe Rehe und Wildtiere.

Schnee auf der Nase macht schön
Im Arterhof kuscheln die Galloways
Bad Birnbach eingezuckert

Amitié – Freundschaft

Aquarelle / Watercolor

Freundschaftliche Begegnung zwischen Buchfink und Stieglitz

Rencontre amicale entre un pinson et un chardonneret

Friendship between chaffinch and goldfinch

Christkindlmarkt in Altötting

Altöttinger Christkindlmarkt

Der Altöttinger Christkindlmarkt ist besonders stimmungsvoll. Heute war es märchenhaft: Kaum sind wir angekommen, fing es schon an zu schneien.

Der Kapellplatz
Stiftspfarrkirche St. Philipp und Jakob
Hier zünde ich immer eine Kerze an…

Am Rottauensee – Grünspecht und Wanderfalke

Der Grünspecht sucht in der Wiese nach Nahrung

Heute waren wir am Rottauensee. Leider kein gutes Licht für Fotos, trotzdem gelangen Schnappschüsse vom Grünspecht, den ich sehr liebe. Er hüpft im Gras herum und sucht nach Würmern. Seine Leibspeise sind Ameisen.

Außerdem war ein Wanderfalke zu sehen. Es wäre gut, in der Region, Nistkästen für Wanderfalken anzubringen.

Wanderfalke
Der Pfarrkirchner Wanderfalke
Graugänse im Sonnenuntergang