Unser Rottal – Our Region in Bavaria

Ich habe versucht, meiner Liebe zu unserer Region in Niederbayern, dem Rottal, in diesem Video Ausdruck zu geben. Ich bin kein Profi, aber ich hoffe, es gefällt Euch.

I tried to make a video of our lovely region in Bavaria: the valley of the river Rott. I hope you´ll enjoy!

https://www.youtube.com/watch?v=CLBkCIOblCo&feature=youtu.be

Schwarzstörche in Rottal-Inn!

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Schwarzstörche in Niederbayern!
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Black storks in Bavaria!
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Cigognes noires en Bavière!
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Jungvögel
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A family of black storks (Ciconia nigra)in Bavaria!
Une famille de cigognes noires en Bavière !
Schwarzstörche in Niederbayern!

Nicht einer, nicht zwei, sondern vier, eine ganze Familie! So etwas sieht man nicht alle Tage. Wir hatten das große Glück, sie in unserer Region (Rottal-Inn) aus der Nähe beobachten zu können.

Die letzte bayernweite Erfassung 2010 ergab 105 Brutpaare. Der Schwarzstorch (Ciconia nigra) ist ein scheuer Kulturflüchter und gehört innerhalb der Europäischen Gemeinschaft zu den besonders gefährdeten Großvogelarten.

Schnabel und Beine des adulten Vogels sind während der Brutzeit leuchtend rot, das Gefieder ist bis auf die weiße Brust tiefschwarz. Die drei Jungvögel waren an den hellen Beinen und den braunen Schnäbeln gut zu erkennen.

Die Gruppe schritt ruhig über eine waldgesäumte Wiese am Bach. Als ein Traktor hörbar wurde, starteten sie gemeinsam und segelten über den Wald hinweg.

Mein Herz hat laut geschlagen, ich war so glücklich, diese seltene Art in der Natur beobachten zu können! Wir sollten alles tun, um diesen wunderschönen Zugvögeln mehr Raum in unserer Kulturlandschaft zu gewähren.

Hier mehr von Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzstorch

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Hier noch der Beitrag, der in der PNP dazu erschien:

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Schwarzstörche PNP

Gute alte Zeiten

 

Outdoor museum in the Bavarian Forest

Letztens haben wir das Freilichtmuseum in Finsterau (Bayerischer Wald) besucht. Es hat einen besonderen Charme, selbst wenn es weniger Objekte zeigt, als zum Beispiel in Tittling. Die alten Bauernhäuser, die alte Dorfschmiede, eine Kapelle, liegen malerisch zwischen Streuobstwiesen und Weiden mitten in der Natur.

Man wird etwas nostalgisch, wenn man durch die leeren Räume geht oder sich an den Küchentisch der Mägde setzt, auf dem noch die Spuren heißer Kochtöpfe zu sehen sind. In den Innenhöfen scharren keine Hühner mehr…Bestimmt war dieses Leben nicht immer einfach, aber unsere moderne Welt ist es auch nicht, dieser Gedanke ging mir durch den Kopf.

Eine besondere Überraschung erfuhren wir auf der Hinfahrt: in Regen wurden gerade die Kaltblüter für das Pichelsteiner Fest ausgeladen. Lustig anzuschauen waren insbesondere die gefleckten Knabstrupper, die „Pippi-Langstrumpf-Pferde“.

https://www.freilichtmuseum.de/museum-finsterau/museum-finsterau

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Knabstrupper im Hänger – Pichelsteiner Fest in Regen

Neue Horizonte

A day trip to Krumlov: Our first visit to Český Krumlov, a town in the South Bohemian Region of the Czech Republic and World Heritage Site with our Czech course group.

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Vor etwas mehr als zwei Jahren sind wir von Hessen nach Niederbayern gezogen, und zwar ins Rottal. Bisher haben wir unsere neue Umgebung bis in den Chiemgau, in den Bayerischen Wald und Oberösterreich (wir befinden uns ca. 30 Kilometer von der Grenze) erkundet.

Eins fehlte noch, nämlich unser zweites Nachbarland: Tschechien. Da uns dieses Land auch aufgrund der Geschehnisse im und nach dem 2. Weltkrieg, des ehemaligen Eisernen Vorhangs, der die Kommunikation über Jahrzehnte erschwert hat (das spürt man heute noch) und der Sprache irgendwie „fremd“ vorkam, haben wir uns entschlossen, zuerst an einem Tschechischkurs teilzunehmen und einige Geschichtsbücher zu wälzen. Gestern sind wir nun nach Abschluss des Grundkurses mit den anderen Kursteilnehmern und unserem sympathischen Tschechischlehrer zum ersten Mal nach Český Krumlov (oder Krumau) gefahren.

Welch eine Überraschung! Fotos hatte ich bereits gesehen, aber die Lebendigkeit und Heiterkeit dieser kleinen Stadt mit ihrer theatralischen Kulisse direkt an einer Moldau-Schleife, hat mich einfach begeistert.

Ich denke, das ist der Anfang einer neuen Entdeckungsreise in unser Nachbarland, das so fremd und so nah wirkt. Es soll ein Teil unserer „Heimat“ werden und unsere eigenen Grenzen verschieben. Äußere und innere Welten werden somit weiter.

Wir freuen uns auch schon auf die Erkundung der Natur: nicht nur der große Sumava-Nationalpark lockt; auch die vielen blühenden Wiesen (viel mehr Blumen und Blüten als auf der deutschen Seite, da weniger intensive Landwirtschaft) und traumhafte Alleen versprechen spannende zukünftige Touren.

Und noch etwas: zu unserer Verwunderung, ist es in Niederbayern nicht selbstverständlich, die Sprache des Nachbarn zu lernen. Im Deutsch-Französischen Grenzbereich sieht das anders aus…