EN: We saw a rare black stork (ciconia nigra) today!!
FR: Une cigogne noire dans notre région!
Was für ein Glückstag heute!!! Unterwegs in unserem Landkreis – haben wir heute einen Schwarzstorch gesehen! Schwarzstörche galten in Bayern lange Zeit als ausgestorben, inzwischen gibt es immer mehr Reviere, aber als Brutvogel bleibt er sehr selten. Am ehesten brütet er wohl im Frankenwald.
Im Gegensatz zum Weißstorch, der ja gerne unter uns Menschen lebt und auf Dächern, Kaminen und Strommasten nistet, ist der Schwarzstorch sehr scheu und störungsempfindlich. Er lebt in stillen Wäldern und liebt Waldwiesen, Lichtungen, Bäche… Störungen in Nestnähe, z. B. starke Freizeitnutzung, führen zur Gefährdung von Bruten.
Nur Brust und Bauch sind weiß, ansonsten ist der Schwarzstorch eben schwarz, wie der Name sagt.
Lapwings in our region: two lapwing breeding pairs on a corn field this year. This is one of the young ones
Vanneaux huppés sur un champ de maïs en Bavière.
So, es ist wieder Zeit für ein Update: Zwei Kiebitzpaare haben auf einem Acker in Bad Birnbach gebrütet, die Jungvögel wachsen und sind schon flügge. Am 6. Mai sind die Jungvögel (Pullis) geschlüpft.
Der Kiebitz ist sowohl bayern- als auch deutschlandweit stark gefährdet; und Deutschland besitzt aufgrund seines großen Anteils der Weltpopulation eine nationale Verantwortung für die Art.
Hier ist der Pulli drei Tage altJunger Kiebitz am 9. Juni 2022 – Die hellen Punkte auf dem Gefieder weisen die Jungvögel ausUnd hier ein Bild vom 11. Juni – Sie wachsen schnell. An der kurzen Holle (Schopf) erkennt man den JungvogelEin adulter Vogel mit längerer Holle
Und hier noch ein Video über die Natur an der Rott:
Unsere beiden Birnbacher Kiebitz-Paare sind eigentlich „Helikopter-Eltern“: Sie sind sehr wachsam und beobachten ihre Küken. Diese verstecken sich in den grünen Randstreifen.
Zwischendurch überfliegen sie den Acker und haben ihre Augen immer überall. Gut so, denn in Deutschland sind sie als Brutvogel stark gefährdet. Im Video hört man die eindringlichen Warnschreie der Altvögel.
Rauchschwalben im Stall / Hirondelles / Barn swallows
Auch die „Schwaiberl“ sind wieder da! Sie ernähren sich von Insekten und die gibt es am ehesten in Ställen. So haben sie den Offenstall des Lamplhofs in Bad Birnbach wieder bevölkert. Es ist eine wahre Freude, ihr Gezwitscher zu hören und sie zu beobachten, wie sie ständig hin- und herflitzen. Glück sollen sie bringen, die Schwalben. Nur zu!