Die Jungstörche wollen auch ein Würstl auf dem BRK-Sommerfest
„Wir würden so gerne mitfeiern“, schienen heute die Jungstörche auf ihrem Kamin zu sagen. Sie können ja noch nicht fliegen und müssen sich noch etwas gedulden. So lange beobachten sie die Sommerfeste von oben.
EN: Our young storks observing a fair in the village.
FR : Nos jeunes cigognes aimeraient participer aux fêtes du village mais comme elles ne savent pas encore voler, elles sont obligées d´avoir encore un peu de patience.
Unter Beobachtung der Störche…Das Birnbacher Storchennest auf dem alten Brauereikamin
A folk fair in Bavaria / Fete populaire en Bavière.
Wie ein Bild des impressionistischen Malers Max Liebermann sah heute der sonnenbesprenkelte Biergarten auf der Dult in Passau aus. Das wunderschöne uralte Karussell aus dem Jahr 1830 trug auch viel zur zauberhaften Stimmung bei.
Das Pemperlprater-KarrusselEine kleine PauseAuch die Musiker brauchen Erfrischung
Alls brummt und summt auf den Wiesen des Museumsdorfes
In the Open air museum in Bavaria / We reflected here on the good old days…
Das Museumsdorf Bayerischer Wald ist ein Freilichtmuseum bei Tittling mit ca. 150 Gebäuden aus der Zeit von 1580 bis 1850.
Im Video unten sind einige der schönen Bauernhäuser zu sehen, begleitet von unseren Überlegungen über die „guten alten Zeiten“ .
Immer wenn ich durch solche alten Museumsdörfer gehe, überkommt mich nämlich die Sehnsucht nach den alten Zeiten. Wie schön da alles war! Alles aus Holz, aus Stein oder Ton, kein Plastik. Ein enges Verhältnis zu Natur und Tieren, keine Pestizide.
Aber ja, ich weiß auch, dass diese Zeiten auch ihre Tücken hatten. Knechte und Mägde hatten kaum Rechte. Im alten Schulgebäude war zeitweise auch ein Gefängnis eingerichtet. Man wurde für vieles bestraft oder an den Pranger gestellt. Aber das „übermäßige Drosseln und Schlagen der Ehefrau“ wurde als „geringes“ Vergehen angesehen.
Jede Zeit hat wohl ihre schönen und ihre üblen Seiten.
Hoffentlich auch in Zukunft zu sehen: Springende Rehe
Letztens sah ich sie im Gerstenfeld: Springende Rehe – Im Rahmen einer neueren Forstwirtschaft-Strategie („Wald vor Wild“) sollen mehr Rehe geschossen werden, um den Verbiss zu vermindern und somit anscheinend dem Wald zu helfen, schneller nachzuwachsen. Ich hoffe, dass nach dieser Aktion in unseren Landschaften noch solche Anblicke möglich sein werden…
Für die meisten Menschen gehören Rehe in unsere Region. Sie sind heimische Wildtiere, die uns mit ihrer Schönheit und zierlichen Eleganz erfreuen und unsere Landschaften mit Leben füllen. Es ist zu hoffen, dass sie trotz erhöhtem Jagddruck und Wildunfällen im Verkehr weiterhin unsere Rottaler Landschaften durchstreifen.
EN: Our hunters are asked to shoot more deer and hares to protect young trees in the forest from damages and to prevent browsing according to the principle “forest comes before deer“. It is a sad decision…
FR :Un nouveau principe de sylviculture donne „la priorité à la forêt par rapport au gibier“. Ce qui signifie que nos politiques demandent de réduire le nombre de chevreuils et de lièvres. On leur donne la responsabilité de détruire les jeunes forêts en broutant les jeunes plantes. Cela me semble absurde qu´on veuille décimer nos animaux sauvages pour « sauver » les forets qui sont d´ailleurs souvent de grandes monocultures.
Welche Eleganz! Rehe sind für mich so schön wie Gazellen