Wild und frei

Roe deer in Lower Bavaria – Chevreuils en Bavière – Je les adore

Heute fiel mir die Decke auf den Kopf…Alles grau in grau. Also nichts wie raus und…welche Freude, es waren Rehe unterwegs. Im Winter bilden sich „Sprünge“, das sind Gruppen, die mehrere Tiere umfassen. Scherenschnittartig stehen sie hier auf einem Hügel.

Dann konnte ich noch einen Mäusebussard fotografieren. Geduldig wartete dieser auf Beute. Und schon war ich wieder gut gelaunt!

Rehe im Rottal - Foto: Nadia Baumgart
Wie elegant!
Mäusebussard wartet auf Beute
Mäusebussard

Wald und Wild – Ein Plädoyer für die Rehe

Rehe im Rottal

Die Rehe bilden jetzt sogenannte „Sprünge“: Sie leben im Winter in Gruppen. Ich freue mich immer, wenn ich sie sehe. Leider haben Verantwortliche der Forstwirtschaft entschieden, dass mehr Rehe geschossen werden sollen, weil diese anscheinend durch Verbiss dem Wald schaden. Diese Strategie nennt man „Wald vor Wild“. Ich bin eher für die Variante „Wald UND Wild“.

In der PNP wurde am 23.12.2021 ein Leserbrief veröffentlicht, dessen Inhalt mir gefällt. Ich zitiere: Die Förster waren es, „die uns die Fichte als den Geldbaum des Jahrhunderts angepriesen und ohne Überlegung dir Fichte in den letzten Jahrzehnten auch in noch so ungeeignete Standorte gesetzt hatten. Durch diese Monokulturen sind ja die unstabilen Wälder entstanden, weil man der Buche und der Eiche keine Achtung mehr schenkte. Aber die eignen Fehler kann man ja verdecken, wenn man das Reh als Schädling des Waldes verteufelt.“

Der Leserbriefschreiber plädiert dafür, dass Jäger und Förster zusammenarbeiten. Außerdem empfiehlt er, natürliche Verbiss-Schutz-Produkte mit Schafsfett und vergällenden Geruchs und Geschmacksstoffen zu benutzen.

Ich finde, wir sollten unsere heimischen Wildtiere schützen. Schade, dass ich immer wieder lesen muss, dieser Wunsch sei „naiv“ und Menschen, die Rehe in ihrer Umgebung sehen wollen „Bambi-Liebhaber“. Wer sich für Greifvögel einsetzt ist schließlich auch kein „Geierwally“-Liebhaber…

#rehwild #wildtiere #rehe

Die Rehe bilden im Winter Sprünge – Sie sollten nicht als „Schädlinge“ verteufelt werden

Naturliebe

Rehe im Rottal
Man sieht sie wieder

Am 1. Advent unterwegs. In unserem Landkreis sind wir gerade im Lockdown. Die Ruhe scheint den Wildtieren gutzutun. Jedenfalls sieht man sie nun wieder.

Fasane im Rottal
Zwei männliche Fasane
Rottaler Landschaften Nadia Baumgart
Rottaler Landschaft
Auch ein Wildschwein zeigte sich 🙂 Eine neue Skulptur in Kösslarn

Born to be wild!

Rehwild in Rottal-Inn - Lassen wir Rehe leben - Wald UND Wild

Richtig dankbar war ich heute, als uns Rehböcke entgegen liefen, ohne uns wahrzunehmen. Wahrscheinlich waren sie damit beschäftigt, ihre Reviere abzugrenzen. Sie sprangen immer wieder in den Wald und wieder hinaus auf das Feld, auf dem auch Fasane stolzierten. Oftmals denke ich mir, dass ich unseren Ahnen und Verwandten begegne, wenn ich Wildtiere aus der Nähe betrachten darf.

Observer des animaux sauvages pendant leurs activités me rend heureuse.

Observing wild animals is an activity that makes me happy.

Ich bin für Wald UND Wild
Fasan - Wildtiere in Rottal-Inn
Entspannt lief dieser Fasan heute über den Acker.

Abendspaziergang

Beim Abendspaziergang heute haben wir nicht nur Rehe gesehen, sondern auch einen Schwarzspecht!

Stasera abbiamo visto dei caprioli e anche un picchio nero!

Schwarzspecht – Pic noir – Black woodpecker

Pendant notre promenade du soir nous avons eu l´occasion de voir des chevreuils et aussi un pic noir!

Natur im Rottal
Abendhimmel