Pleine lune – Vollmond

Vollmond-Aquarell-Nadia-Baumgart

Aquarell

https://nadiapittura.com/das-rottal/

 

Presse über die Vernissage in Bad Birnbach

3-Artikel-PNP-Bad-Birnbach-Vernissage-Artrium-Nadia-Baumgart-22-November-2017

Vernissage Bad Birnbach 2017

Der Lebenslauf von Nadia Baumgart liest sich wie der einer Weltenbummlerin. Geboren in den USA – zur Hälfte deutscher und ägyptischer Abstammung, aufgewachsen in Deutschland, das Abitur in Freiburg am Französischen Gymnasium, dann vier Jahre Kunststudium in Troyes/Frankreich, es folgten 15 Jahre als Bäuerin und Malerin in der italienischen Toskana, dort schloss Nadia Baumgart „nebenbei“ ein Philosophie-Studium ab. Und dennoch: Die Bilder, die sie bis Ende November im Artrium zeigt, sind geprägt von der Region, von Bad Birnbach und seiner Umgebung, von Impressionen, die sie bei Ausflügen gewonnen hat.

Eine Ausnahme gibt es: Ägypten. „Dort waren wir, um die Familie wiederzusehen“, berichtet Nadia Baumgart strahlend beim Rundgang durch die Ausstellung, die im Beisein zahlreicher Gäste eröffnet wurde. 3. Bürgermeisterin Dagmar Feicht freute sich über so viel Zuspruch. „Diese Bilder beleben das Artrium“, sagte sie – auch mit Blick auf die vielen Freunde, Nachbarn und Bekannten etwa aus den Wandergruppen. Seit eineinhalb Jahren wohnt Nadia Baumgart mit ihrem Ehemann Berndt in Bad Birnbach. „Schön, dass Sie hier sind und sich wohlfühlen“, sagte Dagmar Feicht. Es seien Bilder entstanden, die das Leben im ländlichen Bad wiedergeben würden, sagte sie. In der Tat, von Landschaftsbildern bis hin zum autonomen Bus sind viele Motive aus Bad Birnbach – aber eben nicht ausschließlich.

Translation of the press release:

Nadia Baumgart´s curriculum reads like the cv of a globetrotter. Born in the USA of German-Egyptian origins, she did her high school diploma at a French school and made then her art studies for 4 years in Troyes (France);  she lived then in Italy for 15 years and worked there as a painter and a woman farmer in Tuscany where she also studied philosophy.
The paintings that she shows in the Atrium in Bad Birnbach are nevertheless characterized by our region, Bad Birnbach and surroundings. Only one exception: impressions of Egypt. “We were there to see the family again” she says with a smile lighting her face while showing the numerous guests her works in a tour through the exhibition.“

Ideal world

 

Heile-Welt-Aquarell-Nadia-Baumgart

Mixed technique – Mischtechnik: Aquarell, Pastell, Tusche

Heile Welt
Immer wieder frage ich mich, ob es diese „heile Welt“, nach der wir uns immer wieder sehnen, jemals gegeben hat. Das Industriezeitalter hat uns ja auch von so mancher Not und Krankheit erlöst und befreit. Und doch scheint uns dieses Zeitalter etwas genommen zu haben: ein inniges Verhältnis zur Natur, das uns heute wohl schmerzhaft fehlt. Dazu gehört für mich auch das respektvolle Miteinander mit Wild- und Nutztieren. Vorlage für den Hof war dieser Vierseithof in Denharten bei Tann: Vierseithof
Un monde idéal
Je me suis toujours demandé si ce monde parfait dont nous avons nostalgie a jamais existé. L´ ère industrielle nous a simplifié la vie d´un côté mais semble avoir détruit une relation profonde avec la nature qui nous manque à présent.

 

Vierseithof – Bavarian farm

 

 

Visit of a typical four-sided courtyard of our region in Lower Bavaria. The private owner, Winfried Warner, received a prize that rewards his efforts in the preservation and restoration of historical buildings.
Niederbayerischer Vierseithof in Denharten in Tann

Zwischen Rott und Inn liegt der Markt Tann. In dieser Gegend sieht man besonders viele alte Höfe, die man meist nur von außen bewundern kann.

Heute, am Tag des offenen Denkmals, haben wir die Gelegenheit wahrgenommen, solch einen typischen Vierseithof endlich auch von innen zu besichtigen. Dieser Hof in Tann, der erstmalig 1474 erwähnt wurde, ist mit dem Denkmalpreis 2016 ausgezeichnet und in langjähriger liebevoller Arbeit von Eigentümer Winfried Warner restauriert worden. Es war nicht nur ergreifend, die wunderschönen und imposanten Gebäude zu besichtigen, sondern auch zu erkennen, dass die Renovierung sowohl „Zugeroaste“ als auch Einheimische begeistert, sodass ein interessierter Austausch stattfinden konnte.

Ich denke, dass es in der heutigen Zeit ganz besonders wichtig ist, Zeugen der Vergangenheit zu bewahren und das „oide Glumb“ zu erhalten. Sind sie einmal zusammengefallen, sind sie für immer weg. Als wir nach Hause fuhren, spürte ich noch deutlicher die Liebe zu dieser Region.

„Denkmäler sind gelebte Heimat“ sagt Herr Warner. Wir sind ihm dankbar für sein Engagement und Frau Gundi Moosmüller für den sehr freundlichen Empfang.

Weitere Info aus der Presse:

http://www.pnp.de/lokales/landkreis_rottal_inn/simbach/2258204_Vierseithof-in-Denharten-ausgezeichnet.html